Es waren dramatische Szenen, die in einer absoluten Katastrophe endeten: Nach einem mehrstündigen Feuergefecht mit der Polizei wurde der Ex-NBA-Star Tyler Honeycutt tot in seinem Haus aufgefunden.

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Unfassbares Drama um den Profi-Basketballer und ehemaligen NBA-Star Tyler Honeycutt: Wie mittlerweile sowohl sein derzeitiger Verein BC Khimki als auch die US-Behörden bestätigten, starb der erst 27 Jahre alte Sportler nach einer Schießerei im US-Bundesstaat Kalifornien.

Demnach soll er sich selbst das Leben genommen haben. Honeycutt soll sich bereits am Freitagnachmittag in seinem Haus im Stadtteil Sherman Oaks der Millionenmetropole Los Angeles verbarrikadiert haben, bevor die Angelegenheit eskalierte. Die Gründe für sein Verhalten sind bislang noch völlig unbekannt.

Polizei stürmte Tyler Honeycutts Haus

Seine Mutter soll aus Sorge um ihren Sohn die Polizei verständigt haben. Als die Beamten das Anwesen erreichten, habe Honeycutt unvermittelt das Feuer eröffnet.

Eine hinzugezogene Spezialeinheit umstellte anschließend das Gebäude für mehrere Stunden und evakuierte rund 30 Nachbarn aus Sicherheitsgründen.

Im Laufe der Belagerung soll es immer wieder zu Feuergefechten zwischen Honeycutt und der Polizei gekommen sein, die in der Nacht von Freitag auf Samstag dann schließlich das Haus stürmte.

Dort sei Honeycutt leblos aufgefunden worden. Nach Polizeiangaben starb der Sportler durch eine Kugel aus seiner eigenen Waffe. Beamte seien bei dem Vorfall nicht verletzt worden.

Honeycutt galt viele Jahre als großes Basketball-Talent und schaffte bereits im Jahr 2011 den Sprung in die NBA bei den Sacramento Kings. In den darauffolgenden Jahren wollte ihm der absolute Durchbruch jedoch nicht gelingen und so wechselte er bereits im Jahr 2013 nach Israel.

Seit 2014 spielte er - mit einer kurzen Unterbrechung, in der er für ein türkisches Team auflief - für das russische Team BC Khimki in der dortigen höchsten Spielklasse und zählte dort bis zuletzt zu den Leistungsträgern. (dr)

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Stabhochsprung einmal anders: Mit einem irren Rückwärtssalto hat Weltrekordler Renaud Lavillenie bei den französischen Leichtathletik-Meisterschaften in Albi 5,40 Meter gemeistert und ist dann auch noch auf beiden Füßen gelandet. 

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