Teil eins der Alpinen Kombination der Frauen bei der Ski-WM in Are gewinnt Ramona Siebenhofer aus Österreich vor der Slowenin Ilka Stuhec und Ragnhild Mowinckel aus Norwegen. Die einzige deutsche Starterin, Meike Pfister, schlägt sich wacker - im entscheidenden Slalom am Nachmittag hat sie jedoch keine Medaillenchance mehr.

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Speed-Spezialistin Ramona Siebenhofer geht bei der Alpinen WM-Kombination als Führende in den Slalom am Nachmittag.

Die Österreicherin legte auf der wegen Schneefalls leicht verkürzten Abfahrt wenig überraschend die Bestzeit vor, dürfte es in der Medaillenentscheidung (ab 16:15 Uhr) aber gegen die Technikerinnen äußerst schwer haben.

Holdener, Brignone und Vlhova kämpfen um Gold

Hinter Abfahrtsweltmeisterin Ilka Stuhec (Slowenien/0,01 Sekunden zurück) und Ragnhild Mowinckel aus Norwegen (0,06 Sekunden zurück) hat die Schweizerin Wendy Holdener als Fünfte (0,42 Sekunden dahinter) beste Chancen, ihren Titel erfolgreich zu verteidigen.

Ihre härtesten Rivalinnen im Kampf um Gold dürften Federica Brignone (Italien/+0,60) und Petra Vlhova (Slowakei/+0,72) auf den Rängen sechs und acht sein.

Die einzige deutsche Starterin Meike Pfister (+1,51) belegte Platz 19. "Ich habe oben gleich mal recht viel Zeit verloren, unten war es, glaube ich, ganz in Ordnung", sagte sie. Mit den vorderen Plätzen hat sie damit aber nichts mehr zu tun.

Vonn nutzt Abfahrt als Trainingslauf

Die scheidende Ski-Ikone Lindsey Vonn aus den USA eröffnete die Kombi-Abfahrt mit der Startnummer eins und nutzte den Lauf als Training für ihr letztes Rennen am Sonntag (12:30 Uhr) in der Königsdisziplin.

Vonn erzielte am Ende dieselbe Zeit wie Slalom-Spezialistin Vlhova, das bedeutete Rang acht. "Das war solide", sagte Vonn in der ARD. Im Slalom am Nachmittag wird die viermalige Gewinnerin des Gesamt-Weltcups (2008, 2009, 2010 und 2012) nicht mehr antreten: "Ich genieße jetzt die Zeit mit meiner Familie, dann bin ich bereit für Sonntag." (hau/AFP)

Mit einer Rumpftruppe geht der Deutsche Ski-Verband in die Alpine Ski-WM ins schwedische Are. Der Kreis der Medaillen-Kandidaten ist überschaubar. Und trotzdem hat der DSV ein paar Eisen im Feuer - wenn alles optimal läuft.