• Der in Ungnade gefallene Prinz Andrew sollte ursprünglich an den Feierlichkeiten zum Platinjubiläum der Queen teilnehmen.
  • Wegen eines positiven Corona-Tests wird der Queen-Sohn nun allerdings nicht beim Gottesdienst erscheinen.

Alle Infos zum Platin-Jubiläum der Queen im Live-Ticker

Prinz Andrew ist offenbar an COVID-19 erkrankt. Der Buckingham Palast hat bestätigt, dass der Royal positiv auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus getestet wurde. Deshalb werde der zweite Sohn von Queen Elizabeth II. nicht an den Feierlichkeiten zum Platin-Thronjubiläum seiner Mutter teilnehmen.

"Bei einem Routine-Test wurde der Duke positiv auf COVID-19 getestet und wird mit Bedauern nicht länger am morgigen Gottesdienst teilnehmen", erklärte ein Sprecher des Palastes, wie unter anderem "Sky News" berichtet. Am 3. Juni soll im Rahmen des mehrtägigen Festes ein Dankesgottesdienst für die Königin in der Londoner St.-Pauls-Kathedrale stattfinden, zu dem unter anderem auch Prinz Harry und Herzogin Meghan erwartet werden.

Andrew habe sich demnach in den vergangenen Tagen zwar mit der Königin getroffen, habe sich aber regelmäßig Tests unterzogen und seine Mutter seit seinem positiven Ergebnis nicht mehr persönlich gesehen.

"Trooping the Colour" am Donnerstag

Bei der traditionellen "Trooping the Colour"-Parade waren am Donnerstag (2. Juni) weder Andrew noch Meghan und Harry neben der sichtlich gut gelaunten Königin auf dem Balkon des Buckingham Palastes aufgetreten.

Dort versammelten sich neben Elizabeth II. nur arbeitende Familienmitglieder - darunter etwa Prinz Charles und Herzogin Camilla sowie Prinz William und Herzogin Kate mit ihren Kindern Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis. Die aus den USA angereisten Meghan und Harry verfolgten die Militärparade aus dem Major General's Office und wurden zumindest im Hintergrund entdeckt.

Skandal um Prinz Andrew

Andrew hatte in den vergangenen Monaten und Jahren für zahlreiche Negativschlagzeilen gesorgt. Erst im Februar legte er eine Missbrauchsklage der US-Amerikanerin Virginia Giuffre außergerichtlich bei. Diese hatte Andrew vorgeworfen, sie missbraucht zu haben, als sie noch minderjährig war. Der Herzog von York soll mehrere Millionen an Giuffre gezahlt haben, hatte die Vorwürfe jedoch bestritten.

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Im Januar hatte der Palast mitgeteilt, dass Prinz Andrew seine militärischen Titel verliere, seine königlichen Schirmherrschaften an die Queen zurückgebe und künftig keine offiziellen Aufgaben als Royal übernehme. Zuletzt war er Ende März überraschend an der Seite der Königin zu einem Gedenkgottesdienst für seinen Vater Prinz Philip (1921-2021) erschienen.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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