Republikanische Partei

Geld war im US-Wahlkampf schon immer ein entscheidender Faktor. Doch diesmal sprengt ein Bewerber für das Präsidentenamt alle bisher gekannten Dimensionen.

Mit Massenprotesten haben die Armenier ihren autokratischen Präsidenten aus dem Amt gejagt. Ein Machtwechsel, der einer landesweiten Party gleichkamen, ohne Gewalt, ohne jegliches Blutvergießen, kurzum: ein Wunder. Wie ist dem kleinen Land im Kaukasus gelungen, was andernorts unmöglich scheint? 

Donald Trump musste nach seiner halbherzigen Verurteilung der rechten Ausschreitungen in Charlottesville massive Kritik einstecken – auch aus seiner eigenen Partei. Sein Rückhalt bröckelt. Auf wen kann sich der US-Präsident überhaupt noch verlassen?

Mike Pence ist Vizepräsident der USA – und könnte bei einer Amtsenthebung Donald Trumps ins höchste Amt aufsteigen. Porträt eines strenggläubigen Mannes, der als seriöse Stimme in der Regierung gilt und nicht mit fremden Frauen alleine sein will.

In den USA sind derzeit deutlich mehr Stellen bei Bundesrichtern offen als üblich. Das gibt Donald Trump und seiner Republikanische Partei die Möglichkeit, konservative Positionen in der Rechtsprechung für Jahrzehnte zu verankern. Kritiker befürchten zum Beispiel Rückschritte bei den Rechten Homosexueller. Medien sprechen gar von einer "heimliche Revolution" im Sinne erzkonservativer Republikaner. Sind die Bedenken berechtigt?

Donald Trump trifft seine ersten maßgeblichen Personalentscheidungen. Er macht einen gemäßigten Washington-Insider und einen rechtspopulistischen Scharfmacher zu seinen Nebenleuten: Reince Priebus und Stephen Bannon. Wer die beiden sind - und für was sie stehen.

Donald Trump hat die Nominierung als US-Präsidentschaftskandidat für die Wahl am 8. November angenommen. Doch der jüngste Konvent der Republikaner hat gezeigt, wie tief die Partei gespalten ist. Und das könnte für den New Yorker Immobilienmogul problematisch werden.

Donald Trump ist offiziell der Präsidentschaftsbewerber der Republikaner. In seiner Rede zum Abschluss des Nominierungsparteitags zeichnete er ein düsteres Bild der USA - und geht genau damit auf Wählerfang. So kommentiert die internationale Presse seinen Auftritt.

Donald Trump eilt bei den US-Vorwahlen der Republikanischen Partei von Sieg zu Sieg. Für die Nominierung fehlen dem umstrittenen Milliardär immer noch mehr als 600 Delegierte. Die Parteispitze will den Polit-Rüpel unbedingt verhindern – notfalls mit einem Putsch auf dem Parteitag.