China

Auf den Straßen in Hongkong ist es knapp eine Woche lang ruhig gewesen. Jetzt kommt es erneut zu schweren Ausschreitungen. Ein Ende der Proteste ist bisher nicht in Sicht.

Die Situation in der Handelsauseinandersetzung zwischen den USA und China ist verfahren. Keine Seite lenkt ein. Stattdessen folgt eine Eskalation auf die nächste. Nun geht es in die neueste Runde eines erbitterten Konflikts, der zunehmend die globale Wirtschaft belastet.

US-Präsident Donald Trump hat neue Strafzölle auf chinesische Produkte angekündigt. China wollte darauf reagieren. Nun hat Peking geantwortet - und Vergeltungszölle angekündigt.

Youtube hat ein Netzwerk aus 210 Kanälen von seiner Videoplattform entfernt, über die koordiniert Stimmung rund um die Demonstrationen in Hongkong gemacht worden war. Die Google-Tochterfirma verwies in einem Blogeintrag vom Donnerstag indirekt auf China als Urheber. 

Dass US-Präsident Donald Trump sein Licht unter den Scheffel stellt, würde wohl niemand behaupten - nun hat er sich selbst als den "Auserwählten" bezeichnet. 

Die USA belegen andere Länder gerne mit Sanktionen, um ihre Ziele durchzusetzen. Jetzt will es China andersherum machen. Es geht um ein kleines Land, das beiden Großmächten wichtig ist.

Die USA wollen Taiwan F-16 Kampfjets im Wert von acht Milliarden Dollar (7,2 Milliarden Euro) verkaufen. Für Taiwan ist der Deal ein "Vertrauensvotum". Die Beziehung zwischen China und den USA könnte sich dadurch aber weiter verschlechtern.   

Seit Wochen demonstrieren die Menschen in Hongkong gegen ihre Regierung. Der Politikwissenschaftler Stephan Ortmann verfolgt die Demonstrationen in Hongkong und erklärt, woher der Frust kommt, wieso die EU hilflos zuschaut und ob ein zweites Tiananmen-Massaker droht.

Vor dem Hintergrund anhaltender Massenproteste der Demokratiebewegung in Hongkong hat die chinatreue Regierungschefin Carrie Lam Gesprächsbereitschaft signalisiert

Ein Mitarbeiter des britischen Konsulats in Hongkong soll in China festgenommen worden sein. Simon Cheng Man-Kit wird seit einer Geschäftsreise vermisst, wie lokale Medien berichteten. 

Die Zahl gefälschter Produkte vor allem aus China nimmt nach Darstellung der Bundesregierung zu. Deutschland sei in besonderem Maße davon betroffen, sagte der parlamentarische Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Thomas Bareiß (CDU), dem NDR und der Wochenzeitung "Die Zeit".

Nach der großen Sonntags-Demonstration in Hongkong will die Protestbewegung weitermachen. Ende des Monats ist der nächste große Marsch geplant. US-Präsident Trump warnt China. Doch von dort kommt zunächst einmal keine Antwort.

Hongkong kommt nicht zur Ruhe. Das Wochenende ist wieder mit einer großen Demonstration gestartet. Gebannt wartet die Welt auf die Reaktion Chinas.

Die Unruhen in Hongkong halten an. Actionstar Jackie Chan wünscht sich Frieden in seiner Heimat – und erntet für seinen eindringlichen Appell Kritik.

Die Wogen schlagen höher, Demonstranten und Polizei stehen sich unversöhnlich gegenüber. Die Furcht vor einer militärischen Intervention der chinesischen Zentralmacht wächst. Zwar gibt es einen Rücktritt - aber nicht den, auf den die Demonstranten gehofft hatten.

Die Zinswelt steht Kopf: In einigen Ländern gibt es für kurzfristige Anlagen mehr Geld als für langfristige. Diese "inversen Zinskurven" bereiten manchen Experten Sorge, denn das Phänomen mit dem sperrigen Namen war in der Geschichte häufig Hinweis auf eine weltweite Rezession. 

Die "Global Times" ist für ihre scharfen Töne bekannt. Nun sieht die chinesische Staatszeitung in den Truppenbewegungen an der Grenze zu Hongkong "eine deutliche Warnung" an Randalierer. Die Lage spitzt sich zu.

Während in Hongkong gespannte Ruhe vor dem nächsten Sturm herrscht, werden die Drohungen aus Peking spürbarer. US-Präsident Donald Trump will eine Eskalation verhindern, bietet Pekings starkem Mann Xi ein Treffen an.

Großes Tauwetter oder nur kurze Atempause? Der Handelskonflikt zwischen Washington und Peking hat sich entspannt. Beide Seiten wollen wieder verhandeln. Die Finanzmärkte freuen sich. Doch für eine Entwarnung ist es wohl zu früh.

Die Atempause im Handelskonflikt der beiden größten Volkswirtschaften währte nur kurz. In Washington heißt die Verhandlungsstrategie wieder: alles oder nichts. Eine Entwarnung ist nicht in Sicht.

Die Lage in Hongkong spitzt sich zu. Die Protestbewegung rief bereits das chinesische Militär auf den Plan. Nun geht in China die Angst vor einem zweiten "Tiananmen-Massaker" rum, einer blutigen Niederschlagung der Demonstranten. Die Folgen für das Land wären verheerend.

Berlin ist im Panda-Fieber: Es sieht ganz danach aus, dass Zoo-Bärin Meng Meng Nachwuchs erwartet, was bei Pandas selten ist. Die frohe Kunde dürfte ganz im Sinne der chinesischen Regierung sein, die Meng Meng und ihren Partner Jiao Qing an den Tierpark verliehen hat. Denn Peking verfolgt mit den niedlichen Tieren knallharte Interessen. 

Nach zwei Tagen mit schweren Verzögerungen läuft der Flugbetrieb in Hongkong wieder an. Peking mahnt, die Ordnung in der Sonderverwaltungszone müsse wiederhergestellt werden. Liegen auch militärische Optionen auf dem Tisch, wie US-Präsident Trump andeutet?

Der Taifun "Lekima" traf am Samstag mit heftigem Regen, hohen Wellen und starken Sturmböen in Ostchina auf Land. Nach und nach wird das Ausmaß seiner Zerstörung deutlich. Mindestens 44 Menschen starben, zahlreiche werden noch vermisst. Der Sturm zieht nun weiter Richtung Peking.

Der schwere Wirbelsturm "Lekima" erreicht die Ostküste Chinas. Bäume und Strommasten knicken um. In der Provinz Zhejiang wird nach einem Erdrutsch ein Dort überflutet.