Iran

Beim G7-Gipfel der großen Industriestaaten in Biarritz sah es noch so aus, als ob Entspannung mit dem Iran möglich ist. Doch nun macht Teheran mit einer neuen Drohgebärde Druck. Auch Washington legt noch einmal nach.

Der Konflikt zwischen Iran und den USA schwelt - eine diplomatische Lösung scheint nicht in Sicht: Irans Präsident Ruhani hat einem möglichen Treffen mit Trump eine Absage erteilt und erhöht dabei den Druck auf Europa - sonst drohe ein Rückzug aus dem internationalen Atomabkommen.

Ist der Iran-Deal noch zu retten? Teherans Außenminister Sarif rief die europäischen Vertragspartner nach dem Austritt der USA dazu auf, zurück an den Verhandlungstisch zu kommen.

Die langjährige Feindschaft zwischen dem Iran und Israel wird in einem andauernden Stellvertreterkrieg ausgetragen. Im Irak, Libanon und in Syrien finden immer wieder Angriffe statt. Nun rüstet der Iran seine Verbündeten in der arabischen Welt auf. Die israelische Regierung ist alarmiert und möchte nicht tatenlos zusehen. 

Der G7-Gipfel hatte die Hoffnung auf eine Entspannung in der Iran-Krise genährt. Frankreichs Präsident Emmanuel Marcon hatte Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif eingeladen und damit den Konflikt auf die Tagesordnung gesetzt. Doch nun stellt der iranische Präsident Ruhani den USA Forderungen. Das dürfte US-Präsident Trump nicht gefallen.

Offiziell sind die USA und Deutschland enge Verbündete. An der langen Liste der Streitpunkte zwischen Washington und Berlin lässt sich das nicht ablesen. Auch nicht am Verhältnis zwischen US-Präsident Trump und Bundeskanzlerin Merkel, die nun beim G7-Gipfel zusammenkommen.

In den festgefahrenen Atomstreit zwischen den USA und dem Iran kommt offenbar Bewegung: Der französische Präsident Emmanuel Macron hat verkündet, dass US-Präsident Donald Trump und Irans Präsidenten Hassan Ruhani ein Treffen erwägen.

Massive Differenzen mit US-Präsident Trump dominieren den G7-Gipfel. Auch wirbelt der Besuch des iranischen Außenministers das Treffen auf. Die Kanzlerin findet jeden Versuch einer Konfliktlösung mit dem Iran gut.

Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif ist am Sonntag überraschend in Biarritz gelandet. Dort findet der G7-Gipfel statt. Die Iran-Krise ist eines der Hauptthemen beim Treffen.

Israel hat nach Armeeangaben iranische Kämpfer in Syrien angegriffen. Ziel des Luftwaffeneinsatzes in Akraba südöstlich von Damaskus sei es gewesen, einen geplanten Drohnenangriff auf Ziele in Nordisrael zu vereiteln, sagte ein Militärsprecher in der Nacht zum Sonntag.

Vor dem G7-Gipfel war US-Präsident Trump noch auf Krawall gebürstet. Am Strand von Biarritz schaltet er auf die sanfte Tour um. Er findet einen neuen Freund in der G7, erhält mit seinem Vorschlag für eine Erweiterung der Gipfel aber eine Abfuhr.

Die Alleingänge von US-Präsident Donald Trump sorgen für Streit unter den sieben reichsten Industrieländern. Zum Gipfel in Biarritz stößt nun auch der neue britische Premierminister Boris Johnson dazu, der ebenfalls für Wirbel sorgen dürfte. Was kann bei dem von Krisen und Konflikten geprägten Treffen herauskommen? 

In der iranischen Hauptstadt Teheran gehören Staus zum Alltag. Doch um diese zu umgehen, haben reiche Iraner eine ganz besondere Transportmöglichkeit für sich entdeckt: Sie nutzen private Krankenwagen.

Im Streit zwischen dem Iran und westlichen Ländern um festgesetzte Öltanker gibt es Bewegung. Wird das Entspannung in dem schwelenden Konflikt bringen, in dem es um viel mehr geht als um Schiffe?

Im Streit zwischen dem Iran und westlichen Ländern um festgesetzte Öltanker kommen massive Vorwürfe aus den USA. Wird das den Konflikt wieder anheizen, in dem es um viel mehr als um die Schiffe geht?

US-Präsident Donald Trump hat dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron vorgeworfen, sich in die Iran-Politik der Vereinigten Staaten einzumischen.

Einmal im Jahr finden in Russland die "International Army Games" statt. Zwischen dem 3. Und 17. August treten Nationen wie Russland, China, Indien, Iran, Venezuela aber vor allem Ex-Sowjetrepubliken in militärischen Übungen gegeneinander an. NATO-Staaten beteiligen sich nicht an den Spielen.

Einmal im Jahr finden in Russland die "International Army Games" statt. Zwischen dem 3. Und 17. August treten Nationen wie Russland, China, Indien, Iran, Venezuela aber vor allem Ex-Sowjetrepubliken in militärischen Übungen gegeneinander an. NATO-Staaten beteiligen sich nicht an den Spielen.

Mitten im Konflikt um die Blockade eines britischen Öltankers haben iranische Revolutionsgarden ein weiteres ausländisches Schiff im Persischen Golf beschlagnahmt. Vom Iran heißt es, der festgesetzte Tanker sei aus dem Irak. Doch das irakische Ölministerium will davon nichts wissen.

Der Iran hat einen weiteren "ausländischen" Tanker festgesetzt. Das Schiff sollte Erdöl schmuggeln, die Besatzung wurde festgenommen. Unter welcher Flagge der Tanker fuhr, ist noch unklar.

Der iranische Chefdiplomat Sarif gilt als moderate Stimme in Teheran. Ein früherer US-Außenminister nannte ihn einst einen "Patrioten". Die Regierung von Donald Trump hingegen hat kein gutes Wort für ihn übrig - und nimmt Sarif nun ins Visier. Der kontert mit beißendem Spott.

Über einen möglichen Militäreinsatz zum Schutz von Öltankern in der Straße von Hormus haben Politiker weltweit schon viel geredet. Jetzt aber setzen sich Militärs zusammen - wird es nun ernst? Worum geht es überhaupt? Und welche Rolle spielt Deutschland?

Eine deutsche Beteiligung an einer von den USA geführten Militärmission in der Straße von Hormus wird es nach Auskunft von Bundesaußenminister Heiko Maas nicht geben. Die Bundesregierung hält Donald Trumps Strategie für falsch.

Bisher hat die Bundesregierung sich in der Diskussion über eine Militärmission in der Straße von Hormus zurückgehalten. Begründung: Es gebe noch keine Anfrage. Jetzt gibt es diese Bitte aber.

Die Lage im Golf ist angespannt: Der Iran hält noch immer den unter britischer Flagge fahrenden Tanker "Stena Impero" in der Straße von Hormus fest. London will handeln. Der Iran regt einen Tankertausch an. Alle Entwicklungen im Live-Blog.