Iran

Die Lage im Persischen Golf spitzt sich dramatisch zu. Die iranische Revolutionsgarde stoppt zwei britische Tanker und setzt einen davon fest. Großbritannien reagiert prompt und droht dem Iran "ernsthafte Konsequenzen" an. Die Bundesregierung verlangt hingegen die "unverzügliche" Freigabe des Tankers. Doch der Iran sieht sich im Recht. Denn das festgesetzte Schiff soll in einen Unfall verwickelt gewesen sein. 

Die Lage am Persischen Golf spitzt sich dramatisch zu. Nach eigenen Angaben haben die iranischen Revolutionsgarden jetzt einen unter britischer Flagge fahrenden Öltanker aufgebracht. Ein zweites Schiff wurde nach einer kurzen Kontrolle freigelassen.

Die Spannungen zwischen Washington und Teheran nehmen weiter zu. Die USA melden die Zerstörung einer iranischen Drohne - Trump spricht von einer Provokation der Iraner. Doch deren Außenminister erklärt, sein Land wisse von nichts.

Wieder kommt es in der Straße von Hormus zu einem Zwischenfall. Ein US-Marineschiff soll eine iranische Drohne zerstört haben. Donald Trump spricht von einer Provokation.

Erneuter Zwischenfall im Persischen Golf: Die Iranischen Revolutionsgarden halten einen ausländischen Tanker fest. Die Crew wird festgenommen. 

Hat US-Präsident Trump das Atomabkommen mit Iran aufgekündigt, um seinem Vorgänger Obama eins auszuwischen? Das legt ein an die Presse durchgesickerter Bericht des britischen Botschafters in den USA nahe. Auch für Premierministerkandidat Johnson wird die Sache unangenehm.

Nachdem sich der Konflikt zwischen dem Iran und den USA zunehmend zuzuspitzen drohte, kommen nun versöhnliche Töne aus Teheran. Der iranische Präsident Ruhani erklärt sich grundsätzlich zu Gesprächen mit Washington bereit. Gleichzeitig hält sich sein Außenminister in New York auf. Ein Zufall?

Erneut sind geheime Memos des früheren britischen Botschafters Kim Darroch zu US-Präsident Donald Trump an die Öffentlichkeit gelangt. Demnach zog sich Trump im Mai 2018 aus dem Atomabkommen mit dem Iran zurück, weil dieses von seinem Vorgänger Obama stammte. 

Der Iran steigert seine Uran-Anreicherung auf verbotenes Niveau

Iranische Militärschiffe sollen einem Medienbericht zufolge versucht haben, einen britischen Öltanker zu stoppen – es ist nicht der erste ominöse Vorfall, der sich nahe der Straße von Hormus in jüngster Zeit ereignet hat. Und wieder gibt es – zumindest inoffiziell – Schuldzuweisungen.

Die USA betrachten das Verhalten des Iran als Erpressung. Präsident Donald Trump baut im Konflikt um die Uran-Anreicherung die nächste Drohgebärde auf.

Der Streit um das Atomabkommen mit dem Iran eskaliert. Teheran kündigte am Sonntag die Verletzung einer zentralen Auflage der Vereinbarung an.

Der Iran kündigt an, seine Urananreicherung zu erhöhen - ein Schritt mit möglicherweise gefährlichen Konsequenzen. US-Präsident Trump richtet scharfe Worte an die Adresse Teherans.

Das Ultimatum, dass der Iran den Europäern, China und Russland zur Umsetzung des Atomabkommens gesetzt hatte, ist ausgelaufen - und Teheran macht ernst: An eine der zentralen Auflagen des Abkommens - die Begrenzung der Urananreicherung auf 3,67 Prozent, will man sich ab sofort nicht mehr halten. 

Am Sonntag läuft das Ultimatum aus, das der Iran den Europäern, China und Russland zur Umsetzung des Atomabkommens gesetzt hat. Präsentieren die nach dem Ausstieg der USA verbliebenen Partner keiner Lösung, will Teheran die Urananreicherung hochfahren. Macht das Land seine Drohungen wahr, wäre der Schritt bis zum waffenfähigen Uran nur noch klein.

Wenn sich der Irankonflikt verschärft, dürften Millionen geflüchteter Afghanen das Land verlassen und nach Europa fliehen, sagt Jean Asselborn. Luxemburgs Außenminister warnt vor einer erneuten Flüchtlingswelle.

Ein heikler Zwischenfall sorgt für den nächsten Streit zwischen den USA und dem Iran: Großbritannien hat auf Anweisung der USA ein Schiff festgesetzt, das iranisches Öl geladen hatte. Der Iran droht mit Rache. 

Iranische Behörden haben der britischen Soul-Sängerin Joss Stone die Einreise verweigert. Sie wollte am vorigen Sonntag über Oman auf die südiranische Kisch-Insel einreisen. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA vom Donnerstag hatte Stone jedoch dafür angeblich nicht die erforderlichen Unterlagen.

Der Konflikt zwischen den USA und Iran schwelt weiter. Welche Ziele verfolgen beide Staaten? Und wo stehen Saudi-Arabien und die Europäer in der aktuellen Konfrontation? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Konflikt in der Golfregion.

Es dürfte das endgültige Aus für den Atomdeal bedeuten: Ab dem Wochenende will der Iran wieder unbegrenzt Uran anreichern. Dem Eskalationskurs hat auch ein Vermittlungstreffen hochrangiger Diplomaten nichts entgegenzusetzen.

Der Iran hat erstmals gegen die Auflagen des Atomabkommens verstoßen. Die Diplomatie kommt im Moment nicht weiter. Dafür gibt es wieder Drohungen und Warnungen aus Washington. Wie geht es weiter?

Der Iran hat erstmals gegen die Auflagen des Atomabkommens verstoßen. Die Diplomatie kommt im Moment nicht weiter. Dafür gibt es wieder Drohungen und Warnungen aus Washington.

Im Atomstreit mit den USA und deren Verbündeten macht der Iran seine Ankündigung wahr und überschreitet die im aufgekündigten Abkommen festgelegte Menge angereicherten Urans.

Die Differenzen sind enorm, die Aussichten auf Fortschritte in wichtigen globalen Fragen ziemlich gering: Der G20-Gipfel in Osaka beginnt unter keinen besonders guten Vorzeichen. Das sind die Streitpunkte in Japan.

Angriffe auf Tanker im Golf von Oman und der Abschuss einer Drohne schüren die Angst vor einer militärischen Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran. Die Iraner müssen in dieser Drohkulisse den Alltag meistern - und der wird immer härter, denn die Sanktionen treffen die Wirtschaft massiv. Ein Blick auf das Leben einer geschundenen Nation.