Iran

Ein heikler Zwischenfall sorgt für den nächsten Streit zwischen den USA und dem Iran: Großbritannien hat auf Anweisung der USA ein Schiff festgesetzt, das iranisches Öl geladen hatte. Der Iran droht mit Rache. 

Iranische Behörden haben der britischen Soul-Sängerin Joss Stone die Einreise verweigert. Sie wollte am vorigen Sonntag über Oman auf die südiranische Kisch-Insel einreisen. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA vom Donnerstag hatte Stone jedoch dafür angeblich nicht die erforderlichen Unterlagen.

Der Konflikt zwischen den USA und Iran schwelt weiter. Welche Ziele verfolgen beide Staaten? Und wo stehen Saudi-Arabien und die Europäer in der aktuellen Konfrontation? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Konflikt in der Golfregion.

Es dürfte das endgültige Aus für den Atomdeal bedeuten: Ab dem Wochenende will der Iran wieder unbegrenzt Uran anreichern. Dem Eskalationskurs hat auch ein Vermittlungstreffen hochrangiger Diplomaten nichts entgegenzusetzen.

Der Iran hat erstmals gegen die Auflagen des Atomabkommens verstoßen. Die Diplomatie kommt im Moment nicht weiter. Dafür gibt es wieder Drohungen und Warnungen aus Washington. Wie geht es weiter?

Der Iran hat erstmals gegen die Auflagen des Atomabkommens verstoßen. Die Diplomatie kommt im Moment nicht weiter. Dafür gibt es wieder Drohungen und Warnungen aus Washington.

Im Atomstreit mit den USA und deren Verbündeten macht der Iran seine Ankündigung wahr und überschreitet die im aufgekündigten Abkommen festgelegte Menge angereicherten Urans.

Die Differenzen sind enorm, die Aussichten auf Fortschritte in wichtigen globalen Fragen ziemlich gering: Der G20-Gipfel in Osaka beginnt unter keinen besonders guten Vorzeichen. Das sind die Streitpunkte in Japan.

Die Angst vor einer militärischen Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran wächst stetig. Die Iraner müssen in dieser Drohkulisse den Alltag meistern - und der wird immer härter, denn die Sanktionen treffen die Wirtschaft massiv. Ein Blick auf das Leben einer geschundenen Nation.

Die angespannte Lage zwischen den USA und dem Iran heizt sich weiter auf. Russland stellt sich hinter seine Verbündeten in Teheran. Was bringt ein mit Spannung erwartetes Treffen der Sicherheitsberater von Israel, Russland und der USA?

US-Präsident Donald Trump verschärft die Wortwahl gegenüber dem Iran. Er droht mit Auslöschung, sollte der Iran einen Angriff wagen.

Im UN-Sicherheitsrat zweigt sich, dass die Stimmung zwischen den USA und dem Iran zum zerreißen gespannt ist. Während die Europäer ihre tiefe Sorge vor einer Eskalation am Golf zum Ausdruck bringen, überziehen sich die beiden Länder mit Kritik, Schuldzuweisungen und Drohungen. 

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump will im Konflikt mit dem Iran auch den Außenminister der Islamischen Republik, Mohamed Dschwad Sarif, mit Sanktionen belegen.

US-Präsident Trump will Frieden zwischen Israel und den Palästinensern schaffen, seinen lange angekündigten Plan dafür hat er aber immer noch nicht präsentiert. Kann Trump den Nahost-Konflikt tatsächlich lösen - und damit in die Geschichtsbücher eingehen?

Nach der kurzfristigen Absage eines Angriffs gegen den Iran befiehlt Donald Trump, Cyberattacken zu starten. Zusätzlich sollen am Montag weitere Wirtschaftsbeschränkungen folgen, auch eine militärische Option sei noch nicht vom Tisch. Gleichzeitig bietet er dem Land aber wirtschaftliche Entwicklung an - und sogar seine Freundschaft.

Zuckerbrot und Peitsche: US-Präsident Trump erhöht den Druck auf den Iran noch weiter. Gleichzeitig bietet er dem Land aber wirtschaftliche Entwicklung an - und sogar seine Freundschaft.

Der Iran hat den USA mit Konsequenzen gedroht, falls sie den Luftraum des Landes verletzen sollten. Dem Iran sei es egal, was US-Präsident Donald Trump sage oder welche Entscheidungen er treffe, sagte Außenamtssprecher Abbas Mussawi am Samstag der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim. "Wichtig ist nur, dass wir keine Verletzungen unserer Grenzen dulden und auf jede Gefahr konsequent reagieren werden", fügte er hinzu. Der Iran treffe seine Entscheidungen selbst und unabhängig von anderen.

Ein Angriff der USA auf den Iran steht unmittelbar bevor, dann sagt ihn Präsident Trump in letzter Minute ab. Endgültig gebannt ist die Gefahr eines Krieges damit nicht. Der Konflikt bleibt ungelöst.

US-Präsident Donald Trump gab in der Nacht zum Freitag den Befehl zum Luftangriff auf den Iran. Nach eigenen Angaben stoppte er den Militärschlag sofort wieder. Er teilte auf Twitter mit, dass die zu erwartenden Todesopfer "unverhältnismäßig" gewesen seien.

Der Iran schießt eine US-Drohne ab, um eine "Botschaft" an Washington zu senden. US-Präsident Donald Trump spricht von einem "sehr schweren Fehler": Er billigt zunächst Luftschläge, zieht jedoch gleich wieder zurück. Die Gefahr einer militärischen Konfrontation im Nahen Osten wächst.

Der Iran will mit dem Abschuss einer US-Drohne eine "Botschaft" an Washington senden, nun spitzt sich der Konflitk zwischen den beiden Ländern weiter zu. US-Präsident Trump spricht von einem "großen Fehler". Droht eine militärische Konfrontation im Nahen Osten?

Der Iran hat nach eigenen Angaben eine US-Drohne über seinem Territorium abgeschossen. Das unbemannte Fluggerät habe den iranischen Luftraum verletzt, berichtete am Donnerstag das iranische Staatsfernsehen.

Das Pentagon kommt nicht zur Ruhe, die nächste Personalrochade an der Spitze steht an - ausgerechnet zu einer Zeit, wo die Angst vor einer militärischen Eskalation im Nahen Osten umgeht.

Die Spannungen zwischen dem Iran und den USA nehmen zu: Das Pentagon betont zwar, dass die US-Regierung keine Konfrontation mit Teheran suche. Präsident Donald Trump schickt dennoch 1.000 weitere Soldaten in den Nahen Osten. Eine Ankündigung des Irans verschärft die Lage weiter.

Der Iran will die zulässige Menge von angereichertem Uran noch in diesem Monat überschreiten. Ende Juli will das Land eine Menge von 300 Kilogramm erreicht haben.