Iran

Die Lage im Golf ist angespannt: Der Iran hält noch immer den unter britischer Flagge fahrenden Tanker "Stena Impero" in der Straße von Hormus fest. London will handeln. Der Iran regt einen Tankertausch an. Alle Entwicklungen im Live-Blog.

Brexit, Iran-Krise, die Beziehungen zu den USA und China: Den neuen britischen Premierminister erwarten in der Außenpolitik schwierige Aufgaben.

Wenn Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer an diesem Mittwoch ihre erste Regierungserklärung abgibt, dürfte es auch um die gefährliche Lage im Persischen Golf gehen. Dabei stellt sich vor allem eine Frage: Muss die Bundeswehr bald in einen neuen Einsatz?

Die USA fahren eine Strategie des maximalen Drucks gegen den Iran. Teheran sorgt im Gegenzug für Unruhe auf der wichtigen Ölroute durch die Straße von Hormus. London will nun andere Europäer in Stellung bringen. Frankreich und Deutschland dürfen sich angesprochen fühlen.

Nach dem Militäreinsatz gegen einen britischen Öltanker in der Straße von Hormus hat der iranische Geheimdienst nach eigenen Angaben angeblich CIA-Agenten verhaftet. Die USA dementieren: Laut US-Präsident Donald Trump handelt es sich dabei lediglich um Lügen und Propaganda.

Öltanker werden beschlagnahmt, Drohnen vom Himmel geholt: Die Lage an der Straße von Hormus droht außer Kontrolle zu geraten.

Der US-Präsident kann das Twittern nicht lassen - und reagiert sich dabei erneut an vier Demokratinnen ab. Der bedrohlichen Lage am Persischen Golf und den Spannungen mit dem Iran widmete er über das Wochenende unterdessen keinen einzigen Tweet.

Noch immer hält Iran den unter britischer Fahne fahrenden Öltanker "Stena Impero" fest. Nun will London handeln: Am Montag will der britische Außenminister mitteilen, welche Konsequenzen gezogen werden.

Die Lage im Golf eskaliert zunehmend. Ein britisches Schiff ist in der Gewalt der Iraner. Großbritannien droht mit Konsequenzen. Der US-Präsident schickt Soldaten in die Region. Bundesaußenminister Maas meldet sich mit einer eindringlichen Warnung.

Die Zwischenfälle in der Golfregion häufen sich in gefährlichem Maße. Der Iran hat einen unter britischen Flagge fahrenden Öltanker festgesetzt - der US-Präsident schickt Soldaten in die Region.

Die Lage im Persischen Golf spitzt sich dramatisch zu. Die iranische Revolutionsgarde stoppt zwei britische Tanker und setzt einen davon fest. Großbritannien reagiert prompt und droht dem Iran "ernsthafte Konsequenzen" an. Die Bundesregierung verlangt hingegen die "unverzügliche" Freigabe des Tankers. Doch der Iran sieht sich im Recht. Denn das festgesetzte Schiff soll in einen Unfall verwickelt gewesen sein. 

Die Lage am Persischen Golf spitzt sich dramatisch zu. Nach eigenen Angaben haben die iranischen Revolutionsgarden jetzt einen unter britischer Flagge fahrenden Öltanker aufgebracht. Ein zweites Schiff wurde nach einer kurzen Kontrolle freigelassen.

Die Spannungen zwischen Washington und Teheran nehmen weiter zu. Die USA melden die Zerstörung einer iranischen Drohne - Trump spricht von einer Provokation der Iraner. Doch deren Außenminister erklärt, sein Land wisse von nichts.

Wieder kommt es in der Straße von Hormus zu einem Zwischenfall. Ein US-Marineschiff soll eine iranische Drohne zerstört haben. Donald Trump spricht von einer Provokation.

Erneuter Zwischenfall im Persischen Golf: Die Iranischen Revolutionsgarden halten einen ausländischen Tanker fest. Die Crew wird festgenommen. 

Hat US-Präsident Trump das Atomabkommen mit Iran aufgekündigt, um seinem Vorgänger Obama eins auszuwischen? Das legt ein an die Presse durchgesickerter Bericht des britischen Botschafters in den USA nahe. Auch für Premierministerkandidat Johnson wird die Sache unangenehm.

Nachdem sich der Konflikt zwischen dem Iran und den USA zunehmend zuzuspitzen drohte, kommen nun versöhnliche Töne aus Teheran. Der iranische Präsident Ruhani erklärt sich grundsätzlich zu Gesprächen mit Washington bereit. Gleichzeitig hält sich sein Außenminister in New York auf. Ein Zufall?

Erneut sind geheime Memos des früheren britischen Botschafters Kim Darroch zu US-Präsident Donald Trump an die Öffentlichkeit gelangt. Demnach zog sich Trump im Mai 2018 aus dem Atomabkommen mit dem Iran zurück, weil dieses von seinem Vorgänger Obama stammte. 

Der Iran steigert seine Uran-Anreicherung auf verbotenes Niveau

Iranische Militärschiffe sollen einem Medienbericht zufolge versucht haben, einen britischen Öltanker zu stoppen – es ist nicht der erste ominöse Vorfall, der sich nahe der Straße von Hormus in jüngster Zeit ereignet hat. Und wieder gibt es – zumindest inoffiziell – Schuldzuweisungen.

Die USA betrachten das Verhalten des Iran als Erpressung. Präsident Donald Trump baut im Konflikt um die Uran-Anreicherung die nächste Drohgebärde auf.

Der Streit um das Atomabkommen mit dem Iran eskaliert. Teheran kündigte am Sonntag die Verletzung einer zentralen Auflage der Vereinbarung an.

Der Iran kündigt an, seine Urananreicherung zu erhöhen - ein Schritt mit möglicherweise gefährlichen Konsequenzen. US-Präsident Trump richtet scharfe Worte an die Adresse Teherans.

Das Ultimatum, dass der Iran den Europäern, China und Russland zur Umsetzung des Atomabkommens gesetzt hatte, ist ausgelaufen - und Teheran macht ernst: An eine der zentralen Auflagen des Abkommens - die Begrenzung der Urananreicherung auf 3,67 Prozent, will man sich ab sofort nicht mehr halten. 

Am Sonntag läuft das Ultimatum aus, das der Iran den Europäern, China und Russland zur Umsetzung des Atomabkommens gesetzt hat. Präsentieren die nach dem Ausstieg der USA verbliebenen Partner keiner Lösung, will Teheran die Urananreicherung hochfahren. Macht das Land seine Drohungen wahr, wäre der Schritt bis zum waffenfähigen Uran nur noch klein.