Iran

Es ist die bisher schwierigste Reise von Außenminister Maas. Im Iran versucht er das Atomabkommen zu retten, das seit dem Ausstieg der USA nur noch ein Torso ist. Die Chancen stehen schlecht. Aber Maas will sich nicht vorwerfen lassen, nicht alles versucht zu haben.

Bundesaußenminister Heiko Maas wirbt im Iran für den Erhalt des Atomabkommens. Zum Auftakt seines Besuchs in Teheran hat er dazu aufgerufen, das Abkommen nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen zu erhalten.

Hat das Atomabkommen mit dem Iran noch eine Chance? Außenminister Maas startet einen Rettungsversuch. Noch nie hat eine seiner Reisen für so viel Aufmerksamkeit gesorgt wie die nach Teheran. Es wird aber eine äußerst schwierige Mission.

Das sunnitische Saudi-Arabien und der schiitische Iran ringen um Einfluss im Nahen Osten. Riad weiß mit den USA einen mächtigen Verbündeten an seiner Seite - und schart auch andere Länder um sich.

Sumo, Golf und Audienz beim Kaiser - Japan zieht alle Register, um Donald Trump angesichts schwieriger Handelsgespräche zu besänftigen. Regierungschef Abe betont das enge Bündnis und bietet Hilfe beim Thema Iran an. Zu Nordkorea aber ist man sich nicht in allem einig.

Der US-Kongress ist dagegen, dass die USA weiter Waffen an Saudi-Arabien verkaufen, die dann im Jemen-Krieg zum Einsatz kommen. Präsident Donald Trump hat dennoch einen milliardenschweren Rüstungsdeal geschlossen - mit einem Winkelzug am Parlament vorbei. 

Erst schicken die USA einen Flugzeugträgerverband und eine Bomberstaffel in den Nahen Osten. Nun setzt das Pentagon in der Iran-Krise weitere Truppen in Marsch - nach US-Angaben handelt es sich um eine "Verteidigungsmaßnahme".

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran in deutlichen Worten gedroht. "Wenn der Iran kämpfen will, wird das das offizielle Ende des Iran sein.

Es geht um politischen Einfluss, Vormachtstellungen und Bodenschätze: Im Streit mit dem Iran wächst die Angst vor einem Krieg, die Lage ist ernst. Doch aus Washington kommen nach Tagen der großen Töne nun inzwischen nachdenklichere Stimmen.

Inmitten der Spannungen mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump den Schweizer Bundespräsidenten Ueli Maurer empfangen.

Niemand weiß, ob der Iran durch das militärische Aufrüsten der USA in der Krisenregion Nahost gesprächsbereiter wird. US-Präsident Donald Trump hofft darauf und widerspricht der Vermutung, er habe in Sachen Strategie die Zügel nicht in der Hand.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Atomdeal mit dem Iran verteidigt. Das umstrittene Abkommen biete trotz seiner Mängel die Möglichkeit "Schlimmeres zu verhindern".

Der Konflikt mit dem Iran spitzt sich weiter zu: Die USA versetzten ihre Truppen in der Golfregion in erhöhte Alarmbereitschaft. Über die Bedrohung durch den Iran sind sie sich jedoch mit ihren Verbündeten offenbar nicht ganz einig.

Die Alarmbereitschaft in den USA ist gestiegen: Zwar gebe es derzeit keine neuen Erkenntnisse, es gebe aber glaubhafte Bedrohungen durch Kräfte, die vom Iran unterstützt würden. Beide Seiten wollen nach eigenen Angaben jedoch einen Krieg vermeiden.

Im Machtkampf in Venezuela stehen sich die USA und Russland feindlich gegenüber. Das Misstrauen sitzt tief. Doch bei einem Treffen der Außenminister wollen beide eine Beilegung des Konflikts ohne Einmischung von außen. Kann das klappen?

Das iranische Ultimatum zum Atomabkommen setzt die Europäer unter Druck. Bei einem Treffen in Brüssel suchen EU-Politiker nach Ideen, wie der Konflikt mit Teheran gelöst werden könnte. Währenddessen warnt der britische Außenminister Jeremy Hunt, dass die Spannungen zwischen den USA und dem Iran "versehentlich" einen Krieg auslösen könnten. 

Bei Anne Will warnte Alexander Graf Lambsdorff (FDP) vor einem Krieg zwischen den USA und dem Iran. Eine deutsch-israelische Politikberaterin behauptete, iranische Nuklear-Raketen seien auch eine Gefahr für Europa.

Nahe der Hoheitsgewässer der Vereinigten Arabischen Emirate kommt es zu einem Zwischenfall: Vier Handelsschiffe unterschiedlicher Nationen sollen "sabotiert" worden sein. Die Hintergründe bleiben unklar. Steckt mehr dahinter?

Die USA setzen den Iran unter Druck. Unter anderem, indem sie ein Kriegsschiff in die Region verlegt haben. US-Außenminister Mike Pompeo hofft, dass der Widersacher die Botschaft versteht und einlenkt.

Die Grünen drängen Außenminister Heiko Maas angesichts des aus ihrer Sicht eskalierenden Konflikts am Persischen Golf zu einem Besuch in Teheran - und zwar "schleunigst". 

Die Gefahr einer militärischen Auseinandersetzung im Nahen Osten wächst. Die USA verstärken ihre Präsenz und entsenden ein Kriegsschiff in die Region. Donald Trump wartet auf einen Anruf aus Teheran.

Während die Europäer sich um die Rettung des Atomabkommens mit dem Iran bemühen, wird das Säbelrasseln in Washington immer lauter. Auch wenn die US-Regierung betont, die USA wollten keinen Krieg mit dem Iran: Der Konflikt eskaliert.

Der US-Außenminister hat Teheran vor einem Angriff gewarnt.

Nach dem iranischen Ultimatum zum Atomabkommen hat US-Präsident Donald Trump die Führung in Teheran zu Gesprächen aufgefordert.