• Mit drei Toren im Pokal hat Erling Haaland in der neuen Saison dort angeknüpft, wo er in der vergangenen Spielzeit aufgehört hat.
  • Der FC Bayern in Person von Hasan Salihamidzic räumt ein, ein Auge auf den Stürmer von Borussia Dortmund geworfen zu haben.
  • "Sonst wären wir ja Vollamateure", sagt der Sportvorstand.

Mehr Fußballthemen finden Sie hier

Bayern München beobachtet die Entwicklung von Torjäger Erling Haaland beim Bundesliga-Titelrivalen Borussia Dortmund ganz genau.

"Klar, das ist ein Topspieler, ein Superjunge, wie ich höre. Da schaut man hin", sagte Sportvorstand Hasan Salihamidzic am Sonntag in der Talksendung "Doppelpass" bei Sport1.

"60 Spiele, 60 Tore, da muss man hinschauen, sonst wären wir ja Vollamateure", sagte Salihamidzic. Er verhehlte ein Interesse des deutschen Rekordmeisters nicht: "Das ist ein Topspieler, den die ganze Welt will - wahrscheinlich."

Haaland trifft dreifach im Pokal - doch Lewandowski ist noch nicht satt

Aktuell sind die Bayern auf der Mittelstürmerposition allerdings noch mit Weltfußballer Robert Lewandowski bestens besetzt. Der in Kürze 33 Jahre alte Pole steht noch bis Mitte 2023 in München unter Vertrag.

Salihamidzic sagte über Lewandowski, der in der vergangenen Saison mit 41 Treffern den Bundesliga-Rekord von Gerd Müller übertraf, dass dieser weiter "hungrig" sei und noch gute Jahre vor sich habe, womöglich auch über die aktuelle Vertragslaufzeit hinaus.

Haaland legte am Wochenende beim 3:0 des BVB im DFB-Pokal beim SV Wehen Wiesbaden als dreifacher Torschütze einen Knallstart in die Saison hin. Der 21-Jährige ist in Dortmund noch bis 2024 vertraglich gebunden. Sein Marktwert liegt im dreistelligen Millionenbereich. (hub/dpa)

Michael Ballack

Fußballwelt trauert nach Unfalltod um Michael Ballacks Sohn Emilio

Michael Ballacks Sohn Emilio starb am Donnerstag bei einem Quad-Unfall in Portugal. Zahlreiche Klubs und Größen aus der Sportwelt haben nun zu Wort gemeldet. Unter anderem der DFB und der FC Bayern bekundeten ihr Beileid. Vorschaubild: imago images/Sven Simon