Bayern in der Krise: Nach dem 3:3 gegen Fortuna Düsseldorf gibt es konkrete Spekulationen über einen Nachfolger von Niko Kovac - trotz der Jobgarantie von Uli Hoeneß. Als heiße Anwärter werden Medienberichten zufolge derzeit Ex-Arsenal-Coach Arsène Wenger und Zinedine Zidane gehandelt.

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Der frühere Arsenal-Coach Arsène Wenger soll nach Informationen der "Bild"-Zeitung im Falle einer Beurlaubung von Niko Kovac einer der Top-Kandidaten beim FC Bayern München sein.

Der Name des 69 Jahre alten Franzosen falle beim kriselnden deutschen Fußball-Rekordmeister "intern immer häufiger", schreibt die Zeitung am Montag ohne Verweis auf eine Quelle.

Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Montag) soll sich die Vereinsführung "zuletzt schon vorsichtig im Umfeld der Mannschaft umgehört haben".

Auch der Kicker nennt ein Engagement des langjährigen Teammanagers des FC Arsenal als eine Variante, zudem werde Zidane "immer wieder im Zusammenhang mit dem FC Bayern" genannt.

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Jobgarantie für Kovac - zumindest bis Dienstag

Bayern-Präsident Uli Hoeneß hatte dem 47 Jahre alten Kovac eine Jobgarantie bis zur Champions-League-Partie gegen Benfica Lissabon ausgesprochen.

"Wir spielen am Dienstag gegen Benfica, und da wird unser Trainer sicherlich Niko Kovac sein", hatte Hoeneß gesagt und betont: "Dann müssen wir mal eine Analyse machen, wo wir stehen."

Doch schon am Samstag nach dem 3:3 gegen Fortuna Düsseldorf sollen sich laut "Bild" viele Spieler in der Kabine gegen Kovac ausgesprochen haben, als dieser nicht im Raum war.

In der Bundesliga haben die Münchner bereits neun Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Borussia Dortmund.

Wenger war schon einmal Hoeneß' Favorit

Hoeneß hatte Wenger, der Arsenal im vergangenen Sommer verließ, schon vor 20 Jahren an die Isar holen wollen. Der Elsässer spricht Deutsch, ist ein international hoch angesehener Fachmann.

Mitte Oktober hatte er seine Rückkehr in den Job für Januar in Aussicht gestellt. Dem AC Mailand sagte er zuletzt ab - angeblich auch wegen des losen Bayern-Interesses.

Wenger stünde angesichts seines Alters aber nicht für einen Neuanfang - anders als Zidane. Auch der Franzose ist nach seinem Abschied von Real Madrid, mit dem er drei Mal nacheinander die Champions League gewann, bereit für einen neuen Posten. (dpa/AFP/dh)

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