• Borussia Dortmund und Trainer Marco Rose gehen getrennte Wege.
  • Das bestätigte der Verein auf Twitter und seiner Website.
  • Laut einem Medienbericht ist ein neuer Coach bereits gefunden.

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Bundesligist Borussia Dortmund und Trainer Marco Rose beenden ihre Zusammenarbeit.

Dies sei "das Ergebnis einer intensiven Saisonanalyse am Donnerstag, an der neben Rose auch Hans-Joachim Watzke (Vorsitzender der Geschäftsführung), Michael Zorc (Sportdirektor), Sebastian Kehl (Leiter der Lizenzspielerabteilung) und Matthias Sammer (externer Berater) teilgenommen haben", teilte der BVB mit. Auch auf Twitter bestätigte der Verein die Entscheidung.

"Dieser Tag ist kein einfacher für uns alle, denn die gegenseitige Wertschätzung untereinander war, ist und bleibt groß", wurde Watzke in der Mitteilung zitiert. "Nach einer Saison, die aus unterschiedlichen Gründen unbefriedigend war, mussten wir feststellen, dass wir in vielen Teilbereichen nicht das Maximum aus unseren Möglichkeiten herausgeholt haben."

In Edin Terzic soll der BVB bereits einen Nachfolger gefunden haben. Nach Informationen des TV-Senders Sky übernimmt der 39-Jährige in Dortmund. Die Verkündung der Personalie soll nach dem Bericht bereits an diesem Wochenende erfolgen. Die Borussia hatte in ihrer Mitteilung am Freitag zum Rose-Aus bekanntgegeben, Gespräche über die Zusammensetzung des künftigen Trainerteams in den kommenden Tagen zu führen.

Terzic hatte den BVB in der vergangenen Spielzeit nach der Freistellung von Lucien Favre übernommen und für den Großteil der Saison betreut. Er führte die Dortmunder zum Sieg im DFB-Pokal und in die Champions League. Nach der Verpflichtung von Rose wurde er Technischer Direktor beim Revierclub. Er wäre der logische Nachfolge-Kandidat.

Weder national noch international für Marco Rose eine Saison zum Vorzeigen

Rose, für den der Verein ungefähr fünf Millionen Euro Ablöse nach Mönchengladbach überwies, hatte die Borussia erst vor der Saison 2021/22 übernommen. Mit dem BVB wurde Rose Tabellenzweiter, gefährdete den FC Bayern München an der Tabellenspitze jedoch nicht ernsthaft. Mit einem Vorsprung von acht Punkten wurden die Bayern auch in diesem Jahr deutscher Meister, zum zehnten Mal nacheinander.

Auch international blieb Rose mit seiner Mannschaft hinter den Erwartungen weit zurück. In der Champions League schied der BVB bereits nach der Vorrunde aus. In der anschließenden Qualifikation für die K.o.-Phase der Europa League scheiterten die Schwarz-Gelben am späteren Finalisten Glasgow Rangers. Im DFB-Pokal war nach dem Achtelfinale beim Zweitligisten FC St. Pauli Schluss.

Marco Rose: Verantwortliche nicht mehr hundertprozentig von mir überzeugt

Rose sagte: "Trotz einer schwierigen Saison mit vielen Unwägbarkeiten war ich von unserem Weg überzeugt. Während unseres Gespräches ist in mir der Eindruck gereift, dass die hundertprozentige Überzeugung aller Verantwortlichen nicht mehr vorhanden ist." Letztlich habe man deshalb gemeinsam entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden."

Watzke, Zorc und Kehl bedankten sich laut Mitteilung bei Rose für die geleistete Arbeit, "sein großes Engagement sowie die vertrauensvollen Gespräche" und wünschten ihm "für seine private und sportliche Zukunft alles Gute".

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Das gesamte Trainerteam geht mit Marco Rose

Roses Co-Trainer Alexander Zickler sowie René Maric und Athletiktrainer Patrick Eibenberger werden künftig ebenfalls nicht mehr für den BVB tätig sein. In den kommenden Tagen will der Verein Gespräche darüber führen, wie sich das künftige Trainerteam zusammensetzen soll. (ank/hau/dpa/SID)

Verwendete Quellen:

  • bvb.de: BVB und Marco Rose gehen getrennte Wege
  • Twitter-Kanal von Borussia Dortmund

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