• Borussia Dortmund wird im Sommer wohl gleich drei Keeper verlieren.
  • Bisher steht nur Herthas Marcel Lotka als Zugang fest.
  • Das dürfte zu einigen Veränderungen und einer Neuausrichtung in diesem Mannschaftsteil führen.

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Mit sehr großem Interesse dürften einige Angestellte von Borussia Dortmund derzeit den Abstiegskampf der Bundesliga verfolgen. Am Sonntag etwa spielte der VfB Stuttgart bei Hertha BSC um den Klassenverbleib und möglicherweise saß Gregor Kobel auf der Couch und schaute sich seine Ex-Kollegen vom VfB und deren Niederlage an.

BVB-Trainer Marco Rose dürfte sich eher für die Hertha interessiert haben. In drei Wochen bestreitet der BVB sein letztes Saisonspiel gegen die Berliner, da kann etwas vorbereitendes Scouting ja nicht schaden. Und U23-Trainer Enrico Maaßen hatte sicherlich auch ein Auge für Marcel Lotka.

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Denn Borussia Dortmund wirft offenbar eine größere Torhüter-Rotation an, zu deren Teilnehmern die aktuelle Berliner Nummer eins Lotka zählt. Der soll nach seinem durchaus beachtenswerten Start in der Bundesliga ab der kommenden Saison zwei Klassen tiefer das Dortmunder Tor hüten. Lotka hat Anfang März schon einen Vertrag bis 2024 unterschrieben unter der klaren Prämisse, für die Dortmunder U23 aufzulaufen. Zumindest vorerst.

Nötig war der Transfer, weil sich seit Wochen ein Wechsel von Stefan Drljaca anbahnt, der beim VfB Stuttgart unterschreiben wird. Drljaca war phasenweise die Nummer eins der Dortmunder U23, will sich nach zwei Jahren beim BVB aber offenbar wieder verändern. Lotka soll im ersten Schritt die Drljaca-Stelle besetzen, darf sich aber nicht nur aufgrund seiner in Berlin gezeigten Leistungen durchaus Hoffnungen auf mehr machen.

Bürki sicher weg, Hitz auf dem Sprung

Bei den Profis wird Roman Bürki den BVB sicher verlassen. Der Schweizer hat nach einer Saison auf der Tribüne vor einigen Wochen beim MLS-Klub St. Louis City FC unterschrieben und ist im Sommer weg. Die aktuelle Nummer zwei Marwin Hitz steht nach Sport1-Informationen ebenfalls vor dem Abschied. Hitz war der Borussia bald vier Jahre lang ein treuer und zurückhaltender Diener, erledigte seinen Job, wenn er gefragt war und verhielt sich ansonsten ausgesprochen loyal. Nun soll aber auch für den 34-Jährigen bald Schluss sein.

Lediglich Luca Unbehaun wird bleiben, das Eigengewächs hat seinen Vertrag im Februar bis 2023 verlängert und will in der kommenden Saison angreifen. Nach jetzigem Stand der Dinge benötigt die Borussia aber mindestens noch einen weiteren Torhüter. Damit werden die Karten in diesem Mannschaftsteil demnächst wieder neu gemischt.

Kommt noch ein gestandener Keeper?

Die beiden Etablierten hinter Kobel sind wohl bald beide weg, mit dem 21-jährigen Unbehaun ist ein Talent schon am Start, vielleicht rückt mit Lotka (20) bald ein anderes auf. Ein gestandener Keeper würde dem BVB da ganz gut ins Konzept passen, der einerseits ein wenig Druck auf Kobel machen kann, andererseits aber loyal ist und die Jungen im Training anleiten kann.

Im letzten Sommer galt es für die Borussia, die Baustelle im Tor mit einer neuen Nummer eins zu schließen. Das ist mit der Verpflichtung Kobels definitiv gelungen, der Schweizer ist nicht nur auf seiner Position unumstritten, sondern auch ein großer Mehrwert innerhalb des Mannschaftsgefüges. Nun gilt es die Positionen hinter Kobel neu zu verteilen: Mit neuen Spielern und einer neuen Hierarchie. Den durchaus erwartbaren großen Umbruch im Kader vollzieht der BVB in diesem Mannschaftsteil aber allenfalls im Kleinen.

Verwendete Quellen:

  • sport1.de: Nächster Torwart verlässt den BVB
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