RB Salzburg war im Duell mit OGC Nizza nicht nur ebenbürtig, sondern überlegen, trotz eines Blitzstarts war die Austria drauf und dran, bei Roma unter die Räder zu kommen und Rapid Wien hatte die Partie gegen Sassuolo nur in der ersten Hälfte im Griff.

Die erste richtige Chance im Spiel hatte OGC Nizza – und die führte gleich in Minute 12 zum frühen Rückstand für RB. Salzburgs Miranda ließ sich nach einem Rückpass vom herangerauschten Nizza-Stürmer Plea übertölpeln. Dieser stürmte allein auf das Tor und schob den Ball durch Walkes Beine zum 1:0 ein. Die wachgerüttelte Elf von Oscar Garcia drängte sofort auf den Ausgleich und zwang die Defensive der Gäste immer wieder zu Fehlern.

0:1 in Salzburg: Bullen verschenken Sieg an Nizza

In Minute 16. schoss Soriano den Ball nach einem Freistoß an die Latte, Gulbrandsen brachte den Ball jedoch im Nachsetzen nicht im Tor unter. In Minute 20 tankte sich Gulbrandsen in den gegnerischen Strafraum durch, wurde jedoch im letzten Moment vom Ball getrennt.

Nach einer halben Stunde kam Stefan Lainer nach traumhaftem Zuspiel von Soriano unbedrängt vorm Tor zum Schuss, setzte den Ball jedoch aus zehn Metern Entfernung klar neben das Tor. Nizza, das zu Beginn der Partie noch attraktives Pressing gespielt hatte, zog sich nach der Führung zurück und verlagerte sich aufs Kontern. Zweimal kamen die Franzosen in Hälfte eins noch nennenswert vors Tor. Am Pausenstand von 0:1 änderte sich jedoch nichts mehr.

RB Salzburg kam mit viel Schwung aus der Kabine und drückte weiter auf den Ausgleich. Direkt nach Wiederanpfiff setzte Konrad Laimer einen Kopfball aus sechs Metern Entfernung deutlich über das Tor. In Minute 58. konnte Nizza-Schlussmann Cardinale nur mit Mühe einen Hammer von Rzatkowski entschärfen.

Wenig später beförderte Valentino Lazaro der Ball dann endlich ins Tor, stand dabei allerdings im Abseits. Im Finish fanden die Bullen noch ein paar gute Möglichkeiten durch Lazaro und Minamino vor, doch der Einsatz der Hausherren blieb unbelohnt. Als kurz vor Ende der Partie die Kräfte der Salzburger schwanden, zeigte sich der französische Tabellenführer wieder in Spiellaune.

In der 88. Minute hatte Plea das 2:0 am Fuß, setzte den Ball jedoch neben das Tor. Einen weiteren Versuch konnte Alexander Walke vereiteln. Am Ende blieb es bei der bitteren 0:1-Niederlage für Salzburg.

3:3 nach Aufholjagd: Austria knöpft Roma Punkte ab

Der FK Austria Wien gelang im Auswärts-Spiel gegen Roma ein Auftakt nach Maß. Nach einem Fehlpass der römischen Defensive kam die Austria in Ballbesitz und Raphael Holzhauser verwandelte eine perfekte Flanke per Volley ins lange Eck zum 1:0. Die Römer ließen sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen und erzielten postwendend den Ausgleich.

Ein hoher Ball über die Austria-Abwehr fand einen Abnehmer im Römer El Shaarawy, der mit einem Lupfer zum 1:1 vollendete.

Von da an lief die Partie gegen die Austria. Bereits kurz nach dem Ausgleich verdrehte sich Robert Almer das Bein und musste ausgewechselt werden. Kaum fünf Minuten am Platz, musste der frisch eingewechselte Hadzikic schon zum ersten Mal hinter sich greifen:

Verantwortlich dafür war erneut El Shaarawy, der den Ball nach einem großartigen Totti-Zuspiel im rechten Kreuzeck versenkte. Die Austria hatte kurz vor der Pause zwar noch ein paar Chancen, angesichts der Feldüberlegenheit der Römer war der Pausenstand von 2:1 jedoch gerechtfertigt.

Zu Beginn der zweiten Hälfte gab es in erster Linie Mittelfeldgeplänkel, erst ab Minute 70 nahm die Partie wieder Fahrt auf. Grund dafür war ein Zuckerpass von Francesco Totti, den Alessandro Florenzi aus kurzer Distanz unter die Latte hämmerte. Die Austria gab sich auch beim Stand von 3:1 nicht auf und drängte auf den Anschlusstreffer.

Vollkommen entgegen dem Spielverlauf verkürzte Austrias neuer Mann Prokop in Minute 82 auf 2:3. Doch es blieb nicht bei der Ergebniskosmetik, denn bereits eine Minute später drückte Larry Kayode den Ball erneut über die Linie. Edin Dzeko erzielte kurz vor Schluss noch den Siegtreffer für die Hausherren. Da dieser jedoch aus klarer Abseitsposition fiel, blieb es am Ende beim 3:3.

1:1 gegen Sassuolo: Black-Out bringt Rapid um den Sieg

Vor heimischem Publikum ging der SK Rapid Wien gegen Sassuolo rasch in Führung. Nach einem Eckball herrschte Chaos im Strafraum der Gäste. Louis Schaub behielt jedoch die Übersicht, kam aus kurzer Distanz an den Ball - und brachte diesen im Tor der Gäste unter. Wenig später hätte er den zweiten Treffer auf dem Fuß, doch sein Schuss vom Sechzehner streifte nur die rechte Außenstange.

Rapid erarbeitete sich in der Folge noch einige weitere gefährliche Möglichkeiten. In Minute 33. dribbelte sich Thomas Murg in den Strafraum, sein Schuss wurde jedoch von Schlussmann Consigli zum Eckball abgelenkt. Ein traumhafter Fallrückzieher von Joelinton kurz vor der Pause ging jedoch auch knapp über die Latte.

Sassuolo blieb in Hälfte eins eher unauffällig. Die größte Möglichkeit hatten die Gäste in Minute 16, als sie mit einem schönen Doppelpass zum ersten Mal in Rapids Strafraum vordrangen. Der Schuss ging jedoch deutlich neben das Tor. Abgesehen davon kamen die Italiener in Hälfte eins nur zu ein paar Halbchancen.

Nach der Pause jedoch zeigten die Gäste jedoch deutlich mehr Offensiv-Bemühungen und setzten die Rapid-Abwehr damit zunehmend unter Druck. In Minute 58 musste Richard Strebinger, der in Halbzeit eins einen ruhigen Job hatte, einen platzierten Weitschuss in die rechte Ecke entschärfen. Kurz darauf zappelte der Ball dann auch zum ersten Mal in den Maschen der Grün-Weißen, was aufgrund einer Abseitsposition von Matri jedoch nichts am Ergebnis änderte.

Am Ende war es der zweite Treffer von Rapid, der den Gästen den Ausgleich bescherte. Thomas Schrammel wollte eine harmlose Flanke der Gäste ins Tor-Aus köpfeln und versenkte den Ball stattdessen unhaltbar im linken Kreuzeck. Rapid tat fortan zwar mehr in der Offensive, kam jedoch zu keinen zwingenden Chancen mehr.

Sassuolo setzte sich zwar in der Rapid-Hälfte fest, ließ jedoch die nötige Konsequenz bei Angriffen vermissen, um die Partie noch zu drehen. Es blieb schlussendlich bei einem mageren 1:1.