United Internet for UNICEF

Um Kinderleben zu retten, dringen UNICEF-Helfer bis in die letzten Winkel der Welt vor. Doch wie funktioniert das überhaupt? Diese Fotos aus dem Südsudan verdeutlichen, welche Herausforderungen UNICEF meistern muss, um Kinder in besonders abgelegenen, verwüsteten oder umkämpften Gebieten zu erreichen.

Die UNICEF-Studie "Addressing the learning crisis" macht klar, dass den ärmsten Kindern der Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Bildung verwehrt wird.

Im vierten und letzten Teil des Reisetagebuchs Mosambik nimmt Sie United Internet for UNICEF mit in die Elendsviertel von Beira.

Die Hauptstadt Beira und die umliegende Region wurde durch den Zyklon Idai verwüstet. Er hat beispielsweise große Teile der Schule "25. Junio" zerstört, die Tessa Page, Vorstandsvorsitzende von United Internet for UNICEF, auf unserer Projektreise besucht hat.

Dank der schnellen Spenden konnten 900.000 Menschen in kurzer Zeit gegen Cholera geimpft werden. Ein größerer Ausbruch und damit eine noch größere Katastrophe konnten so verhindert werden.

Auch viele Schulen waren von den Zyklonen Idai und Kenneth in Mosambik betroffen. Sie wurden stark beschädigt oder vollständig zerstört. Daniel Timme zeigt, wie der Unterricht fortgeführt wird und was dafür getan wird, dass die Gebäude künftige Stürme bessser überstehen.

Ungefähr 400 Familien sind in Ndedja neu angesiedelt worden, die durch den Zyklon Idai alles verloren haben. Über 66.000 Menschen mussten nach den Stürmen ihr Zuhause verlassen.

Ungefähr 400 Familien sind hier neu angesiedelt worden, die durch den Zyklon Idai alles verloren haben.

Kein Kind sucht sich aus, wo es geboren wird. In unserer Welt des Überflusses und der Fülle, gibt es den Hungertod. Weihnachten und jeden Tag. Mehrere Länder Afrikas sowie der Jemen leiden unter Wetterextremen, wie schwerer Dürre aber auch unter anhaltenden Konflikten. Diese Krisen bestimmen das Leben der Menschen und führen zu Hunger und Vertreibung von fast sechs Millionen Kindern mit ihren Familien.

Das UNICEF-Foto des Jahres 2019 erzählt vom mutigen Überlebenskampf von Kindern angesichts gleich dreier Tragödien unserer Zeit: Armut, Umweltverschmutzung und Kinderarbeit. Zum 20. Mal wurden in Berlin von UNICEF Deutschland und Schirmherrin Elke Büdenbender die Preise des Fotowettbewerbs vergeben. "Das UNICEF-Foto des Jahres erzeugt Nähe; Nähe zu Kindern, die sonst kaum jemand sieht. Es zeigt ihre Not – aber auch ihre Stärke, selbst unter den trostlosesten Bedingungen nicht aufzugeben", erklärte Büdenbender bei der Preisverleihung. "Unsere Botschaft lautet: Kinder sind das Wertvollste, das wir haben. Wir alle tragen Verantwortung für ihr Leben und ihre Zukunft."

Seit 2015 wütet der Bürgerkrieg im Jemen. Das Stockholmer Abkommen vom 13. Dezember 2018 weckte die Hoffnung, einen langsamen Friedensprozess in Gang zu setzen. Die Konfliktparteien verständigten sich auf eine Waffenruhe in der Hafenstadt Hudaida und einen Gefangenenaustausch. Doch die Erwartung, die Gewalt im Jemen zu reduzieren, hat sich zerschlagen, die Lage kaum verbessert. Im Gegenteil: Sie ist so schlecht, dass eine erneute Hungersnot droht.

Im Südsudan, der von Konflikten gebeutelt ist, haben Überschwemmungen im Oktober die ohnehin schon prekäre Versorgungslage noch einmal drastisch verschärft. Weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit leiden Kinder unter den Folgen. Bereits jetzt rechnet UNICEF mit rund 1,3 Millionen Kindern im Südsudan, die im nächsten Jahr jeden Abend hungrig ins Bett gehen werden. Hunderttausende von ihnen werden ohne Hilfe nicht überleben.

Alle Spenden der Stiftung United Internet for UNICEF werden zu 100 Prozent seriös und transparent weitergegeben.

Das größte Geschenk kann manchmal ganz klein sein. Werden Sie in der Weihnachtszeit UNICEF-Pate oder verschenken eine Patenschaft. So helfen Sie Kindern in Not dauerhaft. Und das Beste: Wir verdoppeln Ihre Spende!

Es ist Nikolauszeit und die einjährige Aranza hat einen weiten Weg hinter sich. Gemeinsam mit ihrer Mutter ist sie über 2.000 Kilometer von Venezuela nach Ecuador geflohen. Statt einem Schokonikolaus und Nüssen im Strumpf gibt es für die Kleine ein Hygieneset und eine Verschnaufpause in einem von UNICEF eingerichteten kinderfreundlichen Rückzugsort.

Mit seiner neuen UNICEF-Karte schliddert Udo Lindenberg in eine hoffentlich unbeschwerte Weihnachtszeit – trotz weltweiter Krisen und Herausforderungen. Bereits zum neunten Mal zeichnet der Künstler für das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen eine ganz besondere Weihnachtskarte.

Schätzungsweise 320 Mädchen und Jungen starben laut UNICEF im Jahr 2018 jeden Tag an den Folgen von AIDS; dies waren 13 Todesfälle jede Stunde. Hauptursachen hierfür waren der anhaltend schlechte Zugang zu AIDS-Medikamenten in vielen Ländern sowie zu geringe Anstrengungen bei der Prävention von HIV-Infektionen. Lediglich 54 Prozent der infizierten Kinder unter 15 Jahren erhielten danach eine Behandlung mit antiretroviralen Medikamenten.

Am Abend des 25. April 2019 sitzen die rund 7.000 Bewohner der Insel Ibo dicht gedrängt in Kirchen, Moscheen und alten Befestigungsanlagen aus der portugiesischen Kolonialzeit. Draußen peitscht Zyklon Kenneth über die Insel. Vier Stunden lang heftigster Sturm mit Windgeschwindigkeiten von 220 Stundenkilometern. Das Dach der Moschee fliegt weg. Dann, gegen 23 Uhr, wird es still. Die Insel ist nahezu komplett zerstört.

In diesem Jahr werden die Kinderrechte der Vereinten Nationen 30 Jahre alt: Am 20. November 1989 wurde die UN-Kinderrechtskonvention in New York unterzeichnet. Fast alle Staaten haben sich zur Einhaltung der 54 Artikel verpflichtet - zum Wohl der Kinder auf der ganzen Welt. Doch wie fällt die Bilanz 30 Jahre später aus? UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, zeigt die Erfolge der letzten Jahrzehnte auf, beleuchtet aber auch klar den Scheideweg, an dem die Entwicklung sich gerade befindet.

Trotz historischer Erfolge zu wenig Fortschritte für die ärmsten Kinder.

Kinder sterben zwar seltener ganz früh und leben auch gesünder als in den vergangenen drei Jahrzehnten, dafür sind sie aber neueren Bedrohungen wie dem Klimawandel ausgesetzt. Das geht aus einem am Montag (18. November) veröffentlichten Bericht des Kinderhilfswerks UNICEF zu 30 Jahren Kinderrechte hervor.

Er war der stärkste Zyklon in der Geschichte Mosambiks. Als Kenneth am Abend des 25. April auf die Nord-Küste des Landes traf, war es die zweite Katastrophe innerhalb nur weniger Wochen. Zuvor hatte bereits der Zyklon Idai in der Mitte des Landes für Tod und Verwüstung gesorg

Wir besuchen Mosambik ein halbes Jahr nach den katastrophalen Stürmen.

2,2 Millionen Menschen, davon über eine Million Kinder, sind von den Auswirkungen der Zyklone Idai und Kenneth betroffen. Wir sind nach Mosambik in die Katastrophengebiete Beira, Pemba und Ibo gereist, um uns ein Bild von der jetzigen Lage zu verschaffen und um sicherzustellen, dass Ihre Spenden für UNICEF ganze Arbeit geleistet haben.

Begriffe die uns bei zahlreichen Krisen immer wieder begegnen. Doch wann reden wir überhaupt von einer Hungersnot oder einer Ernährungskrise, wann und warum sind Kinder mangelernährt und was können wir dagegen überhaupt etwas tun? Wir klären auf.

Tagtäglich sterben Kinder tausendfach. Und in den meisten Fällen hätte diese unfassbare Tragödie vermieden werden können. Die gute Nachricht: Heute überleben mehr Kinder denn je.

Vor über 50 Jahren wurde auf der Internationalen Konferenz für Menschenrechte beschlossen, dass Familienplanung ein Menschenrecht ist. Doch noch immer haben Hunderte Millionen Frauen und Männer keinen Zugang zu sicherer Verhütung. Der Bevölkerungsfond der Vereinten Nationen hat weltweit verzweifelte und gefährliche Versuche zur Verhütung dokumentiert.

Es gibt wohl kaum eine gewaltigere Bedrohung für Kinder als den Klimawandel. Bereits heute gefährdet er das Zuhause, die Sicherheit und Gesundheit von Kindern auf der ganzen Welt. Doch gemeinsam mit UNICEF können wir etwas dagegen tun!

Die Ebola-Gebiete in der Demokratischen Republik Kongo haben den Schulbetrieb wieder aufgenommen. Nach den Sommerferien findet für rund zwei Millionen Kinder der Unterricht wieder unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen statt. Das Kinderhilfswerk UNICEF hat Lehrkräfte geschult, Kinder über die Gefahren aufgeklärt und die Schulen mit Hilfsmitteln ausgestattet.

Vor kurzem haben wir Sie um Ihre Meinung gebeten. Um Ihr Feedback zu unserer Arbeit, unseren Themen, unserer Transparenz. Wir möchten uns bei Ihnen ganz herzlich für Ihre Teilnahme bedanken! Die zahlreichen Rückmeldungen haben uns begeistert. Wir haben viel gelernt und erfahren, wie wir noch besser werden können.

Bereits heute gefährdet der Klimawandel das Zuhause, die Sicherheit und Gesundheit von Kindern auf der ganzen Welt.

Die Versorgung mit Trinkwasser und hygienischen Sanitäreinrichtungen bleibt eine der großen Herausforderungen der Menschheit.

In West- und Zentralafrika mussten Tausende Schulen geschlossen werden, da sie durch anhaltende Gewalt und Drohungen eine Gefahr für ihre Schülerinnen und Schüler darstellen. Der aktuelle UNICEF-Bericht "Education Under Threat in West and Central Africa" zeigt, dass durch die schwierige Sicherheitslage fast zwei Millionen Kindern der Schulbesuch verwehrt wird. Problematisch ist das nicht nur in Bezug auf die schulische Ausbildung der Kinder.

UNICEF ist weltweit im Einsatz, um Kindern in Not zu helfen. Dass dies oft nicht so leicht ist, zeigt ein einfaches Beispiel: Impfungen. Diese Fotos machen deutlich, welche Herausforderungen Impfhelfer auf sich nehmen, um Kinder zu schützen.

Vor zwei Jahren flohen über 740.000 Rohingya von Myanmar nach Bangladesch. Extreme Gewaltausbrüche trieben die Minderheit zur massenhaften Flucht aus ihrem Heimatland. Hilfsorganisationen wie UNICEF kämpfen seither um die Zukunft der Flüchtlinge, insbesondere für die rund 500.000 Kinder und Jugendlichen. Schule und Ausbildung, Gesundheitsversorgung, Ernährung und Schutz stehen dabei im Vordergrund.

Über 12.000 Kinder und Jugendliche starben im vergangenen Jahr in Konflikten oder wurden verwundet. So viele wie noch nie seit die Vereinten Nationen schwere Menschenrechtsverletzungen gegen Kinder untersuchen. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Bericht des UN-Generalsekretärs.

Seit einem Jahr wütet eine Ebola-Epidemie im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Die Seuche ist besonders gefährlich und aufgrund der speziellen Lage vor Ort noch immer nicht unter Kontrolle. Eine Ausbreitung auf Nachbarländer wie den Südsudan könnte verheerende Folgen haben.

Rund 820 Millionen Menschen weltweit hatten 2018 nicht genug zu essen. 2017 waren es schätzungsweise 811 Millionen Menschen. Damit ist die Zahl der Hungernden laut dem neuen UN-Report das dritte Jahr in Folge angestiegen.

Durch die verheerenden Auswirkungen der Zyklone Idai und Kenneth sind in Mosambik über 1,8 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Hinzu kommen 270.000 Menschen in Simbabwe sowie 868.000 Menschen in Malawi. Viele Familien haben alles verloren. Die Überschwemmungen sind zwar zurückgegangen, doch ist die Situation noch immer herausfordernd.

Zu Beginn des fünften Kriegsjahres sind etwa 80 Prozent der Menschen im Jemen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Eine Hungersnot droht, mehr als 1,3 Millionen Menschen sind an Cholera oder an lebensgefährlichem Durchfall erkrankt. Die zusammengebrochene Infrastruktur und der Kollaps des Schulsystems bedrohen das Leben von Millionen.

Mit über 743.500 Euro konnten wir dank Ihnen die Nothilfe von UNICEF im Jemen dieses Jahr bereits unterstützen. Jeder Euro ist bitter nötig, da die Versorgungslage so schlecht ist, dass 12,3 Millionen Kinder humanitäre Hilfe brauchen.

Zweimal haben wir Sie in diesem Jahr um Spenden für Mosambik gebeten – mit großartigen 737.700 Euro können wir den Opfern der Zyklone Idai und Kenneth nachhaltig helfen.

Der ehrenamtliche UNICEF-Botschafter Orlando Bloom war in Mosambik zu Besuch, um sich einen Überblick über die Lage nach den Wirbelstürmen Idai und Kenneth zu verschaffen.

Kinderarbeit raubt Kindern ihre Kindheit und zerstört ihre Zukunftschancen. Trotzdem müssen immer noch 152 Millionen Mädchen und Jungen – fast jedes zehnte Kind auf der Welt – arbeiten, um zum Überleben ihrer Familien beizutragen.

Nicht nur Mädchen sind von Kinderehen betroffen, auch 115 Millionen Jungen wurden weltweit vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet und damit früh in eine Erwachsenenrolle gedrängt. Zum ersten Mal veröffentlicht das UN-Kinderhilfswerk UNICEF heute eine Schätzung über die Zahl von Kinder-Bräutigamen. Sie basiert auf einer Analyse von verfügbaren Daten aus 82 Ländern.

Angriffe auf Schulen in Afghanistan haben sich laut UNICEF zwischen 2017 und 2018 verdreifacht. Demnach stieg die Zahl der Vorfälle von 68 auf 192 in nur einem Jahr. Zum ersten Mal seit 2015 haben Angriffe auf Schulen wieder zugenommen.

Über 20 Millionen Neugeborene wurden 2015 mit einem niedrigen Geburtsgewicht von weniger als 2.500 Gramm geboren – dies war jedes siebte Baby. Drei Viertel dieser Kinder kamen in Südasien und in afrikanischen Ländern südlich der Sahara zur Welt.

Viele Prominente nutzen ihre Bekanntheit, um Kindern in der ganzen Welt zu helfen. Als UNICEF-Botschafter verleihen sie den Kindern eine Stimme - ehrenamtlich und ohne Bezahlung.

Wegen anhaltender Angriffe gegen Helfer und Behandlungszentren hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor einer Ausbreitung der Ebola-Epidemie im Osten des Kongos gewarnt.

Am Muttertag will die Stiftung United Internet for UNICEF die Frauen denken, die schreckliche Herausforderungen meistern und für ein friedliches Leben mit ihren Familien kämpfen müssen.