United Internet for UNICEF

Rund 820 Millionen Menschen weltweit hatten 2018 nicht genug zu essen. 2017 waren es schätzungsweise 811 Millionen Menschen. Damit ist die Zahl der Hungernden laut dem neuen UN-Report das dritte Jahr in Folge angestiegen.

Durch die verheerenden Auswirkungen der Zyklone Idai und Kenneth sind in Mosambik über 1,8 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Hinzu kommen 270.000 Menschen in Simbabwe sowie 868.000 Menschen in Malawi. Viele Familien haben alles verloren. Die Überschwemmungen sind zwar zurückgegangen, doch ist die Situation noch immer herausfordernd.

Seit 2015 wütet der Bürgerkrieg im Jemen. Das Stockholmer Abkommen vom 13. Dezember 2018 weckte die Hoffnung, einen langsamen Friedensprozess in Gang zu setzen. Die Konfliktparteien verständigten sich auf eine Waffenruhe in der Hafenstadt Hudaida und einen Gefangenenaustausch. Doch die Erwartung, die Gewalt im Jemen zu reduzieren, hat sich zerschlagen, die Lage kaum verbessert. Im Gegenteil: Sie ist so schlecht, dass eine erneute Hungersnot droht.

Zu Beginn des fünften Kriegsjahres sind etwa 80 Prozent der Menschen im Jemen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Eine Hungersnot droht, mehr als 1,3 Millionen Menschen sind an Cholera oder an lebensgefährlichem Durchfall erkrankt. Die zusammengebrochene Infrastruktur und der Kollaps des Schulsystems bedrohen das Leben von Millionen.

Mit über 743.500 Euro konnten wir dank Ihnen die Nothilfe von UNICEF im Jemen dieses Jahr bereits unterstützen. Jeder Euro ist bitter nötig, da die Versorgungslage so schlecht ist, dass 12,3 Millionen Kinder humanitäre Hilfe brauchen.

Zweimal haben wir Sie in diesem Jahr um Spenden für Mosambik gebeten – mit großartigen 737.700 Euro können wir den Opfern der Zyklone Idai und Kenneth nachhaltig helfen.

Der ehrenamtliche UNICEF-Botschafter Orlando Bloom war in Mosambik zu Besuch, um sich einen Überblick über die Lage nach den Wirbelstürmen Idai und Kenneth zu verschaffen.

Kinderarbeit raubt Kindern ihre Kindheit und zerstört ihre Zukunftschancen. Trotzdem müssen immer noch 152 Millionen Mädchen und Jungen – fast jedes zehnte Kind auf der Welt – arbeiten, um zum Überleben ihrer Familien beizutragen.

Nicht nur Mädchen sind von Kinderehen betroffen, auch 115 Millionen Jungen wurden weltweit vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet und damit früh in eine Erwachsenenrolle gedrängt. Zum ersten Mal veröffentlicht das UN-Kinderhilfswerk UNICEF heute eine Schätzung über die Zahl von Kinder-Bräutigamen. Sie basiert auf einer Analyse von verfügbaren Daten aus 82 Ländern.

Angriffe auf Schulen in Afghanistan haben sich laut UNICEF zwischen 2017 und 2018 verdreifacht. Demnach stieg die Zahl der Vorfälle von 68 auf 192 in nur einem Jahr. Zum ersten Mal seit 2015 haben Angriffe auf Schulen wieder zugenommen.

Über 20 Millionen Neugeborene wurden 2015 mit einem niedrigen Geburtsgewicht von weniger als 2.500 Gramm geboren – dies war jedes siebte Baby. Drei Viertel dieser Kinder kamen in Südasien und in afrikanischen Ländern südlich der Sahara zur Welt.

Viele Prominente nutzen ihre Bekanntheit, um Kindern in der ganzen Welt zu helfen. Als UNICEF-Botschafter verleihen sie den Kindern eine Stimme - ehrenamtlich und ohne Bezahlung.

Wegen anhaltender Angriffe gegen Helfer und Behandlungszentren hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor einer Ausbreitung der Ebola-Epidemie im Osten des Kongos gewarnt.

Am Muttertag will die Stiftung United Internet for UNICEF die Frauen denken, die schreckliche Herausforderungen meistern und für ein friedliches Leben mit ihren Familien kämpfen müssen.

Sechs Wochen nachdem der Zyklon Idai in Zentralmosambik katastrophale Schäden angerichtet hat, wurde die ohnehin schon ermüdete Nation in eine noch tiefere Krise gestürzt, nämlich durch Zyklon Kenneth.

Häuser werden zerstört, Schulen und Kliniken auch. Die Versorgung mit Strom bricht in Mosambik zum Teil zusammen. Und nun regnet es unaufhörlich. Hüfthoch steht das Wasser nach Zyklon "Kenneth" in Teilen des Landes.

Zyklon "Kenneth" trifft auf Mosambik: Der Wirbelsturm hat auf den vorgelagerte Komoren bereits drei Tote gefordert und für Mosambik drohen massive Regenfälle.

Schätzungsweise 169 Millionen Kinder haben weltweit zwischen 2010 und 2017 die erste Dosis ihrer Masern-Impfung nicht erhalten. Das sind durchschnittlich 21,1 Millionen Kinder jedes Jahr.

Nach Zyklon Idai brauchen Kinder vor allem Impfungen und sauberes Wasser.

Wenige Wochen nach dem verheerenden Zyklon "Idai" könnte ein weiterer tropischer Wirbelsturm im Südosten Afrikas große Verwüstung anrichten. Zyklon "Kenneth" werde vermutlich am Donnerstag im Norden von Mosambik auf Land treffen.

Gemeinsam mit UNICEF setzen wir uns dafür ein, dass Kinder in Indien ohne Armut oder der Angst vor einer frühen Heirat aufwachsen und zur Schule gehen können.

Mitte März richtete der Wirbelsturm Idai verheerende Zerstörungen in Malawi, Mosambik und Simbabwe an. Bis zu drei Millionen Menschen, ungefähr die Hälfte davon Kinder, sind von den schweren Überflutungen und Verwüstungen betroffen.

Die Demokratische Republik Kongo ist ein Land, das am Scheideweg steht und sich immensen Herausforderungen gegenüber sieht: Es zählt trotz seines Rohstoffreichtums zu den ärmsten Ländern der Welt.

In seinem aktuellen Song richtet sich Panikrocker und UNICEF-Pate Udo Lindenberg mit diesem klaren Aufruf an seine Fans. Und seine Forderung nach Frieden ist heute so dringend wie lange nicht mehr.

Gemeinsam mit UNICEF und seinen Fans setzt Udo Lindenberg auf seiner anstehenden Tour ein Zeichen für den Frieden.

In Mosambik, Malawi und Simbabwe hat der Wirbelsturm Idai schwerste Schäden angerichtet. Über 1,7 Millionen Menschen sind betroffen, fast die Hälfte davon sind Kinder.

Kinder in Konfliktgebieten haben ein dreimal höheres Risiko, an wasserbedingten Krankheiten zu sterben, als durch Waffengewalt.

Der Zyklon Idai hat nicht nur in Mosambik, sondern auch in Malawi und Zimbabwe eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Straßen wurden überflutet, Wohnhäuser, Schulen und Krankenhäuser zerstört. Menschen kamen ums Leben, Tausende wurden obdachlos.

Wasser ist lebenswichtig. Dennoch haben Millionen Menschen in Krisenländern keinen Zugang zu sicherem Wasser. Im Osten der Ukraine herrscht seit 2014 ein bewaffneter Konflikt, der 3,4 Millionen Menschen gefährdet. Die Wasserversorgung entlang der Kontaktlinie der Konfliktparteien ist sporadisch und wirft große Probleme auf.

Weltweit haben nach neuesten Schätzungen von UNICEF mehr als 2,1 Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und rund 4,3 Milliarden Menschen verfügen über keine hygienischen Latrinen oder Toiletten.

Barfuß – das klingt romantisch, aufregend und auch ein bisschen nach Urlaub. Für viele Kinder bedeutet es jedoch etwas ganz anderes: Entbehrung, Verzweiflung, Kälte und vor allem Verletzlichkeit. In vielen Regionen dieser Erde bekommen Kinder nicht den Schutz, der ihnen zusteht. Ihr Recht auf Spiel und Freizeit, auf Bildung und auf Gesundheit versumpft nur allzu oft im Matsch, versackt im Schnee, wird überdeckt von Staub oder verschwindet unter Geröll oder gar in Schutt und Asche.

22 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen – das sind etwa drei Viertel der Bevölkerung! Mindestens eine Million Menschen erkrankte an Cholera.

Nach vier Jahren Konflikt leben noch immer mehr als 400.000 Kinder in der Ukraine direkt an der Frontlinie und versuchen, ein normales Leben zu führen. Der psychologische Tribut der Kämpfe ist verheerend.

Südsudan, Demokratische Republik Kongo, Afghanistan - Kinder, die von Milizen oder Regierungstruppen als Soldaten missbraucht werden, gibt es leider in vielen Ländern. Schätzungen gehen davon aus, dass weltweit bis zu 250.000 Mädchen und Jungen rekrutiert sind. UNICEF gelingt es gemeinsam mit seinen Partnern immer wieder, Kindersoldaten zu befreien. Doch damit ist die Aufgabe noch lange nicht zu Ende. 

Mindestens 200 Millionen Mädchen und Frauen sind in weltweit 30 Ländern betroffen. 44 Millionen sind bei der Beschneidung unter 15 Jahre alt.

Am 28. September letzten Jahres bebte die Erde in Indonesien. Ein Tsunami verwüstete mit drei Riesenwellen Sophias Heimatstadt Palu. Die Elfjährige und ihre Familie leben seitdem in einem provisorischen Zelt. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Sophia kann inzwischen wieder zur Schule gehen.

Der Hype um Drohnen ist ungebrochen. So registrierte die Deutsche Flugsicherung 2018 beispielsweise 158 Behinderungen des Luftverkehrs durch private Drohnen. Auch in vielen Berufsfeldern sind unbemannte Luftfahrzeuge nicht mehr wegzudenken. Dass Drohnen aber auch Leben retten können, zeigt ein Beispiel aus Vanuatu, einem Inselstaat im Südpazifik.

Fast drei Wochen nach der Präsidentenwahl in der Demokratischen Republik Kongo gibt es noch immer Zweifel am Wahlergebnis. Der zum Sieger erklärte Oppositionskandidat Félix Tshisekedi sei nur auf knapp 19 Prozent der Stimmen gekommen und wird eines Deals mit Machthaber Kabila verdächtigt. Der unterlegene Kandidat Martin Fayulu hat Einspruch eingelegt.

Das neue Jahr ist erst zwei Wochen alt, doch an der Situation von Millionen Kindern in Konfliktländern hat sich wenig geändert. Viele Konflikte und Krisenherde schwelen seit Jahren und machen Tausende Mädchen und Jungen zu Opfern von Kriegsgewalt. Die Verantwortlichen kommen oft ungestraft davon.

Bildung ist für die fast 450 Millionen Mädchen und Jungen in Indien die einzige Chance, Armut und soziale Ungleichheit zu überwinden. Für die Kinder bedeutet das, einem Leben zu entkommen, das von Gewalt, Krankheit und ständigem Überlebenskampf geprägt ist. Wir geben diesen Kindern eine Chance, indem wir ihnen verlässlich zur Seite stehen, mit ihren Familien und Gemeinden eine Perspektive schaffen.

Im Kongo steht das Ende der Ära Kabila und der erste friedliche Machtwechsel seit Jahrzehnten bevor. Sollten alle unterlegenen Kandidaten den Wahlsieg Félix Tshisekedis akzeptieren, könnte das rohstoffreiche, aber verarmte Land große Fortschritte machen.

Elke Büdenbender, First Lady und Schirmherrin von UNICEF Deutschland, zeichnet in diesem Jahr den Sieger des renommierten Fotowettbewerbs "UNICEF-Foto des Jahres" aus. Eine unabhängige Jury wählte unter über 1.400 Bildern die Preisträger aus. Neben den ersten drei Plätzen vergibt die Jury an zehn Fotografen eine Ehrenvolle Erwähnung. Die Aufnahmen zeigen Kinderschicksale aus unterschiedlichen Ländern weltweit.

Bildung ist der Schlüssel. Gemeinsam mit UNICEF setzen wir uns dafür ein, dass benachteiligte Kinder in Indien zur Schule gehen können.

United Internet for UNICEF bietet Ihnen Themen rund um unsere Arbeit mit UNICEF an.

Hygienische Toiletten, Hände waschen und sauberes Trinkwasser sind in deutschen Familien selbstverständlich. Schon als kleines Kind lernt man, dass man nach der Toilette erst noch zur Seife greifen muss, bevor man wieder etwas anders machen darf. In Ländern wie der Demokratischen Republik Kongo ist das noch eine Seltenheit. W.A.S.H.-Programme von UNICEF wollen dies ändern.

Als Kinder hatten die meisten von uns einen besonders wertvollen Besitz - etwas, das nur uns gehört hat und auf das wir ganz besonders Acht gegeben haben. Ein Teddybär, ein rotes Auto oder einen Lieblingspullover. Welche Rolle würden solche Gegenstände für uns auf einer Flucht vor Armut, Gewalt und Krieg spielen? Und was müssten wir zurücklassen?

Der Rockstar hat bereits zum achten Mal eine UNICEF-Weihnachtskarte gezeichnet. Er ruft mit ihr zur Rettung unseres Planeten für die zukünftigen Generationen auf.

Wenn Sie sich bis zum 31.12.2018 für eine Patenschaft entscheiden, verdoppelt WEB.DE Ihre ersten drei Monatsbeiträge bis zu einer Spende von 100 Euro im Monat.

Die Schule in Tshimpidinga wurde im letzten Jahr von Milizen brutal überfallen. Sie wurde niedergebrannt und die Einwohner flohen in den Busch. Für die nächsten Monate diente das Dorf als Stützpunkt der Milizen für Angriffe auf den Flughafen von Kananga.

Seit Mai kämpft die Demokratische Republik Kongo gegen einen erneuten Ebola-Ausbruch. Nun sehen sich Behörden und Hilfsorganisationen außerdem einer starken Malaria-Welle gegenüber. Eine umfangreiche Kampagne soll weitere Infektionen und Todesfälle verhindern.