Welche Voraussetzungen braucht es, damit aus einem talentierten Kind ein Kinderstar wird? Der Psychiater Borwin Bandelow hat sich intensiv mit dieser Frage beschäftigt und ist sich sicher: Man muss sich um fast jeden Star Sorgen machen.

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Millie Bobby Brown, die in der US-Serie "Stranger Things" eine Hauptrolle spielt, wurde kürzlich unter die 100 einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt des "Time Magazine" gewählt – als jüngster Mensch bisher. Wie kann es sein, dass eine gerade einmal 14-Jährige für so einflussreich gehalten wird?

Borwin Bandelow: Das Prinzip, dass jemand so faszinierend wirkte, gab's schon immer. Michael Jackson war noch viel jünger.

Früher hatten Kinderstars nicht so viele Facebook-Klicks - weil es kein Facebook gab. Durch die sozialen Medien verbreitet sich so etwas noch viel weiter durch die Welt.

Es geht also primär um die Faszination, die jemand auslöst, und weniger um den direkten Einfluss?

Der Einfluss kommt mit der Faszination. Es muss nicht unbedingt Talent sein, dass jemand so berühmt wird.

Bei Britney Spears oder Justin Bieber streiten sich ja auch die Leute. Beide waren recht jung, als sie berühmt geworden sind. Viele haben behauptet, sie seien talentfrei, was aber gar nicht stimmt. Es ist oft die Kombination aus Können, Geltungsdrang und gutem Aussehen.

Sie haben die Theorie aufgestellt, dass Stars häufig eine narzisstische Persönlichkeit besitzen - und dass diese sich früh äußert. Wie früh?

Robbie Williams ist so ein Beispiel. Der stand im Alter von vier Jahren in der Kneipe seiner Mutter und trällerte zur Musik aus der Jukebox. Seine Mutter kümmerte sich wenig um ihn, weil sie ja bedienen musste. Und der Vater war ständig außer Haus.

Deswegen hat der Junge auf sich aufmerksam gemacht, indem er gesungen hat - und hat gemerkt: "Indem ich toll singe, kann ich Aufmerksamkeit erzwingen, die andere Kinder einfach so kriegen."

Das gilt für alle Stars: Dass sie in jungen Jahren gemerkt haben, welche Knöpfe sie drücken müssen, damit sie Aufmerksamkeit bekommen. Und sie brauchen diese Aufmerksamkeit mehr als andere.

Dahinter steht die Theorie, dass man, um ein Star zu werden, einen gewissen Narzissmus haben muss. Und dieser Narzissmus führt dazu, dass man ab dem Kindesalter versucht, auf sich aufmerksam zu machen.

Welche Rolle spielt die Ambition der Familie?

Oft fördern die Eltern eines Kinderstars das. Bestes Beispiel ist Michael Jackson. Sein gerade verstorbener Vater wollte selbst berühmt werden. Er war Gitarrist in der Band "The Falcons", die aber nie einen Plattendeal bekam. Er wollte dann, dass seine Kinder berühmt werden.

Oder auch die Eltern von Britney Spears: Die sind mit ihrer Tochter quer durch die Lande gefahren, von einer Show zur anderen.

Eine Persönlichkeitseigenschaft wie Narzissmus wird zu ungefähr 50 Prozent vererbt. Das heißt: Die Eltern hatten diesen Narzissmus auch, konnten ihn aber nicht voll ausleben und sind nicht so berühmt geworden, wie sie es wollten. Und dann denken sie: "Vielleicht schafft es mein Kind." Da kommen zwei Sachen zusammen.

Ohne ambitionierte Eltern zu haben, ist es also kaum möglich, ein Kinderstar zu werden?

Richtig. Man kann nicht ein Kind, das überhaupt keine narzisstischen Eigenschaften hat, dazu zwingen, ein Star zu werden. Diese Kinder waren vielleicht schon in gewisser Weise damit einverstanden, dass sie so herumgereicht werden.

Und auf der anderen Seite stehen die Eltern, welche die Bekanntheit des Kindes aktiv fördern. So entsteht ein Kinderstar.

Als Millie Bobby Brown sieben Jahre alt war, gaben die Eltern ihr Leben in Europa auf, um der Tochter eine Schauspielkarriere zu ermöglichen. 2015, kurz vor Millies Engagement bei "Stranger Things", stand die Familie praktisch vor dem Bankrott. Passt das für Sie in dieses Bild?

Ja, auf jeden Fall. Die Eltern haben maximalen Aufwand betrieben und sind auch ein Risiko eingegangen, denn: Wie kann man das planen, einen Weltstar zu machen? Da muss man schon sehr zielgerichtet vorgehen.

Das spricht dafür, dass auch bei den Eltern dieser Ehrgeiz und Geltungsdrang vorgelegen hat. Es hätte auch ganz anders ausgehen können: Die Familie hätte verarmen können in den USA. Das passiert dort leichter als in Europa.

Darauf angesprochen, dass sie sich sang- und klanglos die Haare abrasieren hat lassen, sagte Brown, dass sie "stets das Beste für die Serie" wollte und, dass die Haare schließlich nachwachsen würden. Kommt das für eine damals Elfjährige nicht etwas überraschend?

Ich kann mir vorstellen, dass man ihr gesagt hat: "Wenn du den Job willst, dann musst du die Haare schneiden lassen." Und da sie ganz dringend den Job wollte, hat sie gesagt, naja, Haare wachsen nach.

Das halte ich nicht für besonders aufregend, weil man als Schauspieler einiges auf sich nehmen muss, damit man eine Rolle kriegt. Manche müssen sich einen dicken Bauch anfressen, andere müssen sich einen dicken Bauch weghungern. Oder auch neue Zähne einsetzen lassen. (lacht) Da ist das noch harmlos dagegen.

In den vergangenen Jahren haben sich die Film- und Fernsehgewohnheiten stark verändert: Es werden mehr Serien produziert, die auch länger laufen. Damit werden auch immer häufiger Kinder vor den Augen der Kameras erwachsen. Was macht es mit der Psyche eines Kindes, wenn man sich von der Welt beim Erwachsenwerden zuschauen lassen muss?

Das Problem ist bei Kinderstars allgemein, dass sie ihren Zenit relativ früh erreichen. Es ist Gift für einen Narzissten, wenn er einen Abstieg erleben muss. Und einen Abstieg mit 55 Jahren zu verkraften, ist viel einfacher als mit 18 Jahren.

Dieser Abstieg kommt aber unweigerlich, denn ein erwachsener Kinderstar ist kein Kinderstar mehr. Denn der Niedlichkeitseffekt fällt weg. Die Aufmerksamkeit wird ständig weniger, andere sind gefragter, es kommen keine Rollen mehr, sie fallen in ein tiefes Loch.

Es wird immer behauptet, Stars könnten den Erfolg nicht verkraften, er steige ihnen zu Kopf. Meine Hypothese ist nicht, dass sie den Erfolg nicht verkraften. Auch die Probleme, die Kinderstars mit Drogen haben, entstehen nicht dadurch, dass sie Erfolg haben. Der Erfolg ist ja gewünscht.

Woran scheitern sie dann?

Die Probleme entstehen durch die Persönlichkeit, die hinter dem Erfolg steht. Die ist dafür prädestiniert, Probleme zu machen.

Wenn Kinderstars Drogen nehmen wie Macaulay Culkin, dann liegt das daran, dass die zugrunde liegende Störung, die zu diesem Erfolg geführt hat, auch dazu führt, dass man Drogen nimmt oder Depressionen bekommt. Man ist auf der Jagd nach Endorphinen, was ich mit dem Satz "Applaus ist Koks für die Seele" beschrieben habe.

Was hat Applaus mit Glückshormonen zu tun?

Durch Aufmerksamkeit werden massiv Endorphine ausgeschüttet. Eine andere Methode, an Endorphine ranzukommen, ist eben, Drogen zu nehmen oder viel Sex zu haben. Man sucht verzweifelt nach Endorphinausschüttungsmethoden, den guten und den schädlichen.

Kinderstars wie Michael Jackson haben keine normale Kindheit. Er hat das auch einmal so geschildert: Er schaute aus dem Studiofenster und sah draußen Kinder, die im Dreck spielten, und sagte, er würde jetzt auch lieber draußen mit ihnen spielen, als hier ständig tanzen zu üben.

Diese Art Kindheit geht an Kinderstars vorbei. Meistens auch, weil irgendwelche Geschäftemacher hinterher sind, dass das Kind eben nicht im Dreck spielt, sondern ständig weiter Auftritte hat und das Geld einspielt, das sie investiert haben.

Was bedeutet das für die psychologische Entwicklung?

Kinderstars haben immer das Gefühl, etwas verpasst zu haben in ihrem Leben, was sie auch nicht wiederkriegen können: eine sorglose Kindheit.

Ihnen gehen viele Dinge verloren, wie normale Freundschaften oder dass man als Kind einfach mal auf einen Kindergeburtstag geht. Das lässt sie oft auch nicht los.

Aber sie haben auf der anderen Seite auch etwas bekommen, was andere Kinder nicht haben, nämlich dieses Umschwärmtsein, was von diesen Stars als äußerst positiv empfunden wird, sonst würden sie es ja nicht machen.

Emma Watson hat sich dazu einmal geäußert und gesagt, sie empfinde es fast als Glück, nicht zu wissen, was es bedeutet, wirklich frei zu sein. Macht es Sie traurig, wenn Sie so etwas hören?

Emma Watson ist nicht der typische Kinderstar. Sie ist sehr intelligent und sehr reflektiert. Und sie ist auch nicht typisch für die Szene, weil sie nicht von ehrgeizigen Eltern da hingebracht wurde, sondern sie wurde ausgewählt unter vielen. Deswegen kann sie das alles viel besser verkraften als die schwer narzisstischen Kinderstars. Deswegen kommt sie mit dem Verlust der Freiheit besser klar.

Woran erkennen Sie einen narzisstischen Kinderstar? Welche Verhaltensweisen zeigt der?

Wenn ein Mädchen auf der Bühne tanzt wie ein sehr viel älteres Mädchen. Wenn es sexy Bewegungen macht und auch direkt und aufreizend in die Kamera schaut - also sozusagen alles zehn Jahre früher macht.

Daran erkennt man, dass sie schon wissen, welche Signale sie senden und welche Knöpfe sie drücken müssen, um bei den Menschen bestimmte Gefühle auszulösen.

Da geht es letztlich auch frühzeitig um Sex. Bei Britney Spears war es mit 13 Jahren schon so, dass sie solche Gefühle ausgelöst hat bei Männern - und auch wusste, dass sie das auslösen kann.

Das ist genau der Punkt, daran erkennt man narzisstische Kinderstars: dass sie diese Schiene frühzeitig bedienen.

Bei Millie Bobby Brown ist das ähnlich. Es sind nicht nur die Fotos, in manchen Interviews wirkt sie wie die Karikatur einer Erwachsenen. Sie lacht und gestikuliert übertrieben, wird aber auch bewusst erwachsen inszeniert - etwa von ihrem Stylisten Thomas Carter Phillips.

Was Sie beschreiben, nennen wir Psychiater ein histrionisches Verhalten. "Histrionisch" kommt von "Schauspieler" und meint, dass man wie ein Schauspieler die Gefühle in übertriebener, theatralischer, dramatischer Form darstellt.

Also man sagt zum Beispiel nicht "Ich finde es nett, dass du gekommen bist", sondern man sagt "Ich habe mich sooo wahnsinnig gefreut, dass du gekommen bist". Da steckt aber nichts dahinter.

Oder umgekehrt: Man sagt nicht "Ich habe ein bisschen Kopfschmerzen", sondern "Ich habe wahnsinnige Kopfschmerzen, mein Kopf zerspringt". Es wird alles immer übertrieben, sodass der andere auf jeden Fall Aufmerksamkeit schenken muss, ob er will oder nicht.

Gibt es bekannte Beispiele für histrionisches Verhalten bei Stars?

Das sind so Frauen, die sich knallrot schminken und die Augen ganz groß machen, laut reden, laut lachen, sich immer in den Vordergrund spielen und dabei natürlich auch sehr spritzig sein können. Sie kleiden sich auch sehr auffällig, sagen wir mal in Rot und Orange.

Ein Paradebeispiel wäre Nina Hagen. Oder Joan Collins im "Denver Clan".

Wo ist die Grenze zwischen einer narzisstisch oder histrionisch geprägten Persönlichkeit und einer psychischen Störung?

Wenn jemand eine histrionische oder narzisstische Persönlichkeit hat, kann das in eine Persönlichkeitsstörung übergehen.

Die Übergänge sind fließend. Wo genau eine Störung anfängt, lässt sich kaum trennen. Sie fängt an, wenn die Umwelt oder man selbst leidet.

Wenn ein Star ständig zum Drogenentzug in die Psychiatrie muss, kann man davon reden, dass es krankhaft ist. Weil diese Störung letztlich auch zu Drogenmissbrauch führt oder Depressionen oder Selbstmordversuchen.

Klaus Kinski hatte die typische Form einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung, weil er andere Leute geschädigt hat. Er selber fand sich aber immer gut. Das ist das Problem dabei: Diese Menschen selbst würden nie sagen, "Ich bin krank". Sie würden sagen, andere Leute haben ein Problem.

Sind Mädchen anfälliger dafür abzustürzen als Jungen? Lassen sich Geschlechtertendenzen feststellen?

Mir sind diesbezüglich keine Statistiken bekannt. Ich denke, dass es etwa gleich viele weibliche und männliche Stars gibt, die abstürzen.

Mädels sind aber deutlich früher dran, wenn es darum geht, diesen "Sexy"-Knopf zu drücken.

Ja, das ist stark gehäuft verglichen mit Jungen. Männliche Kinderstars können diese Schiene gar nicht bedienen. Die können einen auf süß machen wie Heintje, aber sie würden nicht unbedingt frühreif wirken. Es kommt später als bei den Mädchen, im Jugendalter, wie zum Beispiel bei Justin Bieber.

Warum ist das so? Bremst da jemand im Hintergrund?

Ich glaube nicht, dass das von außen gesteuert wird. Mädchen entwickeln sich früher in der Richtung, das ist ein natürlicher Prozess.

Junge Männer fahren auch auf junge Mädchen ab. Ein 15-Jähriger kann auch ein 13-jähriges Mädchen sexy finden. Umgekehrt ist das nicht so: Ein 15-jähriges Mädchen würde nicht einen 13-jährigen Jungen sexy finden.

Sie haben die Rolle der sozialen Medien am Anfang schon angesprochen. Führen diese dazu, dass Kinderstars noch schneller erwachsen werden müssen oder sich erwachsen geben möchten, weil sie die ganze Zeit von Kameras umgeben sind und immer perfekt gestylt sein wollen?

Ich glaube nicht, dass das dazu führt, dass sie früher erwachsen werden. Das war ja früher ähnlich. Die Beatles wurden auch ständig fotografiert oder gefilmt. Klar: Sie mussten nicht immer perfekt aussehen wie heute, aber ich glaube nicht, dass das einen prinzipiellen Unterschied macht.

Früher wusste man nicht immer genau, wie die Stars aussahen, weil man sie oft nur vom Hören kannte. Keiner hätte gewusst, wie Otis Redding aussieht. (lacht) Eingefleischte Fans vielleicht schon, aber die meisten Leute kannten nur sein Lied.

Hat sich das nicht drastisch verändert? Heute weiß man praktisch von jedem Star, wie er aussieht ...

Das Bild ist tatsächlich wichtiger geworden. Heute wird fast niemand ein Star, wenn er einfach nur singen kann. Jemand wie Meat Loaf konnte früher ein Star werden, weil er einfach toll gesungen hat. Heute muss immer beides passen: Man muss eine schöne Stimme haben und gut aussehen.

Das schränkt den Kreis der Betroffenen schon deutlich ein. Geschäftemacher wie Dieter Bohlen sagen: "Pass mal auf, du siehst einfach scheiße aus, das hilft jetzt gar nichts, dass du gut singen kannst. Du wirst kein Star." So ungefähr.

Wobei das heute zusammenkommen muss: gutes Aussehen plus gutes Singen oder gute Performance. Plus Narzissmus.

Wenn man Bilder von Britney Spears aus den 1990er Jahren betrachtet, dann war von "Durchgestylt sein" im heutigen Sinn relativ wenig zu sehen. Sie hat genau die gleichen verrückten 90er-Jahre-Klamotten getragen wie alle, die zu der Zeit jung waren. Emma Watson wirkte auch noch sehr kindlich, als die ersten Harry-Potter-Filme herauskamen. Millie Bobby Brown sieht heute aus wie eine kleine Erwachsene. Verschärft sich das oder liegt das einfach am Zeitgeist?

Das war schon immer so. Von allen Kinderstars hat man verlangt, dass sie sich benehmen wie Erwachsene. Wenn Sie sich mal anschauen, wie Heintje damals aufgetreten ist: Der stand mit dem Anzug auf der Bühne und hat geträllert wie ein erwachsener Schnulzier.

Schon damals hat man Kinder hauptsächlich dafür belohnt, dass sie sich benehmen wie Erwachsene - und nicht singen wie Kinder halt oft singen: krumm und schief und unrhythmisch. (lacht)

Die meisten Kinder haben noch nicht das Gefühl für Rhythmus, sie haben noch nicht das Gefühl für die Stimmhöhe und sind auch nicht so ehrgeizig, dass sie unbedingt üben, um etwas Kompliziertes zu singen, sondern sie trällern halt unbekümmert.

Muss man sich aus Ihrer Sicht um Kinderstars Sorgen machen?

(überlegt) Eigentlich ja. Man muss sich generell um Stars Sorgen machen. Denn gerade die Stars, die ganz besonders bekannt werden, haben häufig diese "Sex, Drugs & Rock'n'Roll"-Probleme.

Sie neigen dazu, Drogen zu nehmen, Probleme mit Partnerschaften zu haben und leiden manchmal auch unter Depressionen. Grund ist häufig die Störung, die ich in meinem Buch "Celebrities" beschrieben habe: die emotional-instabile Persönlichkeitsstörung (auch bekannt als "Borderline-Störung", Anm. d. Red.).

Das haben nicht alle Stars. Aber gerade bei denen, die besonders berühmt waren, den absoluten Ausnahme-Mega-Weltstars, kommt das sehr häufig vor.

Viele Stars, auch die, die ganz alt geworden sind, bei denen man gedacht hat, die sind mit sich im Reinen, haben solche Probleme. Willie Nelson ist 85. Er hat sein ganzes Leben mit Alkohol gekämpft. Oder Ray Charles. Der wurde 73 und hat sich an seinem letzten Tag noch die Heroin-Spritze gegeben.

Und deswegen muss man sich in gewisser Weise Sorgen machen - gerade um die, die besonders berühmt sind. Da kann man fast die Uhr danach stellen, wann diese Probleme auftauchen.

Prof. Dr. Borwin Bandelow ist Psychiater, Neurologe, Psychologe und Psychotherapeut. Der 66-Jährige ist Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Göttingen. Einer seiner Forschungsschwerpunkte sind Angststörungen. 2006 erschien sein Buch "Celebrities - vom schwierigen Glück berühmt zu werden".
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