• 20:17 Uhr: Ukraine befürchtet russische Raketen zum Neujahr
  • 19:13 Uhr: ➤ Kiew: Russische Munitionslager und Flugabwehrsysteme zerstört
  • 17:50 Uhr: Kremlchef Putin reist zu Lukaschenko-Besuch nach Belarus
  • 17:39 Uhr: Endspurt in Gesprächen um europäischen Gaspreisdeckel
  • 15:57 Uhr: Ein Toter und Verletzte bei Beschuss russischer Grenzstadt Belgorod
  • 14:14 Uhr: Russisches Staatsfernsehen spricht von wichtiger Ankündigung Putins
  • 11:27 Uhr: EU und Aserbaidschan wollen Stromleitung unter dem Schwarzen Meer verlegen
  • 10:59 Uhr: Britischer Geheimdienst: Moskau will mit Musik und Kultur Moral der Truppen stärken
  • 10:48 Uhr: Kiew hat zwei Tage nach Raketenangriffen wieder Fernwärme

Mehr News zum Krieg in der Ukraine

➤ Kiew: Russische Munitionslager und Flugabwehrsysteme zerstört

  • 19:13 Uhr

Die ukrainischen Streitkräfte haben bei Kämpfen im Osten des Landes nach eigenen Angaben mindestens zwei russische Munitionslager und Stellungen von Flugabwehrsystemen zerstört. Das teilte der Generalstab in Kiew am Sonntag mit. Die Luftwaffe habe mehrere Einsätze geflogen. Ortsangaben wurden dabei jedoch nicht gemacht.

Bei erbitterten Kämpfen um die Stadt Bachmut im Donbass seien den russischen Truppen schwere Verluste zugefügt worden. Dort sei eine russische Einheit in Stärke von 400 bis 800 Mann in einen sorgfältig vorbereiteten Hinterhalt geraten und "außer Gefecht gesetzt" worden, teilte in Kiew Präsidentenberater Olexij Arestowitsch mit. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

Im Laufe des Tages geriet die russisch kontrollierte Großstadt Donezk mehrmals unter Artilleriebeschuss. Dabei sei ein Krankenhaus getroffen worden, berichtete die russische Staatsagentur Tass unter Berufung auf örtliche Behörden. Wegen des dabei entstandenen Brandes habe die Evakuierung von Personal und Patienten begonnen. (dpa)

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Die Lage im Überblick:

Seit 24. Februar 2022 führt Russland aus der Luft und am Boden einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Kurz zuvor hatte Präsident Wladimir Putin das Existenzrecht der Ukraine als eigenständiger Staat in Zweifel gezogen und die sogenannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk in der Ostukraine anerkannt.

Die ukrainische Armee wehrt sich seitdem nach Kräften gegen die Invasoren. Auf beiden Seiten gibt es Berichten zufolge Tausende Tote, wie viele Soldaten und Zivilisten bereits starben, lässt sich jedoch nicht unabhängig überprüfen. Fakt ist: Die humanitäre Lage in der Ukraine spitzt sich mit jedem Tag zu.

Russlands Angriff auf die Ukraine: Frontverlauf im Laufe des Jahres © dpa-infografik GmbH

Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat inzwischen mehr als 16,3 Millionen Grenzübertritte aus der Ukraine registriert (Stand: 13. Dezember). Die Flüchtenden sind vor allem Frauen und Kinder, da Männer zwischen 18 und 60 Jahren das Land nicht verlassen dürfen. Laut UNHCR sind in dieser Zeit über 8,4 Millionen Grenzübertritte zurück in die Ukraine registriert worden (Stand: 13. Dezember).

Die EU und die USA reagierten mit Sanktionen. Außerdem liefern sie der Ukraine Waffen, auch Deutschland unterstützt das Land mit Waffenlieferungen. Auch Panzer der Klasse Gepard hat die Ukraine aus Deutschland erhalten. (dpa)

London: Russland setzt in der Ukraine auf veralteten Stellungskrieg

Die Methoden, mit denen Russland gegen die Ukraine vorgeht, sind zunehmend veraltet. Das ist die Einschätzung britischer Militärexperten. Demnach handele es sich um Konstruktionen, die traditionellen militärischen Plänen zum Bau von Schützengräben aus dem Zweiten Weltkrieg folgen.

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Die weiteren Meldungen zum Krieg in der Ukraine vom 18. Dezember

Kremlchef Putin reist zu Lukaschenko-Besuch nach Belarus

  • 17:50 Uhr

Russlands Präsident Wladimir Putin wird an diesem Montag bei seinem ersten Besuch in Belarus seit Jahren Machthaber Alexander Lukaschenko treffen. Unter anderem wollen die beiden Langzeit-Staatschefs über die strategische Partnerschaft der beiden Länder sprechen, die einen Unionsstaat bilden, sowie über regionale und internationalen Fragen.

Putin, der seinen Kollegen zuletzt 2019 in Minsk besucht hatte, wird bei diesem Arbeitsbesuch von mehreren Regierungsmitgliedern begleitet. Nach Verhandlungen in größerer Runde wollen sich Putin und Lukaschenko zu Einzelgesprächen zurückziehen.

Belarus ist wirtschaftlich von Russland abhängig, Lukaschenko lebt von Putins Krediten. Zudem haben vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine beide Ex-Sowjetrepubliken ihre militärische Zusammenarbeit deutlich ausgebaut. Belarus stellt etwa seine Militärbasen für Angriffe auf die Ukraine zur Verfügung. (dpa)

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Endspurt in Gesprächen um europäischen Gaspreisdeckel

  • 17:39 Uhr

Die Energieminister der EU-Staaten treffen sich am Montag (9:00 Uhr), um einen europäischen Gaspreisdeckel zu verabschieden. Seit Monaten wird in Brüssel über einen solchen Mechanismus gestritten, um die wegen des Ukraine-Kriegs stark schwankenden Gaspreise zu kontrollieren. Die Staats- und Regierungschefs hatten ihnen dafür beim EU-Gipfel vergangene Woche das Mandat erteilt.

Die EU-Kommission hatte unter dem Druck von Preisdeckel-Befürwortern wie Italien oder Spanien vorgeschlagen, den Preis für Gas, das am Großhandelsplatz TTF verkauft wird, unter bestimmten Umständen bei 275 Euro pro Megawattstunde zu deckeln. Deutschland hat sich lange wegen Bedenken hinsichtlich der Versorgungssicherheit gegen einen Höchstpreis für Gas gewehrt. Im Gespräch ist nun eine niedrigere Grenze von 180 bis 220 Euro.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sagte vergangene Woche, er hoffe, dass der Preisdeckel nie greifen werde. "Der Preisdeckel (...) wird allerdings so hoch sein, dass ich hoffe, dass er niemals relevant wird", sagte Scholz nach dem Gipfel.

Im Gespräch sind auch weitere Maßnahmen gegen die hohen Energiepreise, etwa schnellere Genehmigungen für bestimmte Solaranlagen sowie gemeinsame Gaseinkäufe in der EU. Können sich die Minister auf den Gaspreisdeckel einigen, sollen auch die anderen Vorhaben verabschiedet werden. (dpa/ank)

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Ein Toter und Verletzte bei Beschuss russischer Grenzstadt Belgorod

  • 15:57 Uhr

Beim Beschuss der nahe der Grenze zur Ukraine gelegenen Grenzregion Belgorod hat es nach Behördenangaben einen Toten und acht Verletzte gegeben. "Über Belgorod und dem Umland war unsere Flugabwehr im Einsatz. Es gibt Folgen auf dem Boden", teilt der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, in seinem Telegram-Kanal mit.

Einschläge gab es demnach sowohl im Stadtzentrum als auch in einem nahe gelegenen Zuchtbetrieb für Hühner. Dort kam auch ein Arbeiter ums Leben, der mit dem Bau einer neuen Stallanlage beschäftigt war. Von den acht Verletzten mussten sieben ins Krankenhaus, eine Person liegt auf der Intensivstation. Mehrere Wohnhäuser und Autos wurden beschädigt.

Russland bombardiert die Ukraine seit Beginn des Angriffskriegs vor knapp zehn Monaten. Allerdings beklagen die russischen Grenzregionen Brjansk, Kursk und Belgorod immer wieder Attacken auf eigenes Gebiet. In Belgorod beispielsweise detonierte schon kurz nach Kriegsbeginn ein großes Öllager. Videos fixierten Hubschrauber, die offenbar unter den russischen Radaren hinweg die Anlage angegriffen hatten. Russland wirft der Ukraine die Angriffe vor, Kiew kommentiert diese in der Regel nicht. (dpa/ank)

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Russisches Staatsfernsehen spricht von wichtiger Ankündigung Putins

  • 14:14 Uhr

Kremlchef Wladimir Putin wird in der kommenden Woche bei einer Sitzung des Verteidigungsministeriums nach Angaben russischer Staatsmedien eine wichtige Ankündigung machen. "Wir warten auf wichtige Erklärungen", sagte der Moderator der Sendung "Moskau.Kreml.Putin", Pawel Sarubin, beim Staatssender WGTRK.

Putin wird demnach die alljährliche erweiterte Sitzung des Verteidigungsministeriums leiten. Ein genauer Termin dafür ist noch nicht bekannt. Allerdings wird Putin am Montag in Minsk zu Gesprächen mit dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko erwartet.

In der abgelaufenen Woche hatte der Kremlchef bereits bei einer Regierungssitzung gefordert, die Rüstungspläne anzupassen. Als möglich gilt, dass der 70-Jährige die Umstellung der eigenen Ökonomie auf eine Kriegswirtschaft weiter forciert, da die eigenen Truppen im Zuge des Angriffskriegs gegen die Ukraine weiterhin Probleme mit der Versorgung haben. Wegen der anhaltenden Schwierigkeiten im Krieg hat Putin in den vergangenen Wochen das Thema weitgehend gemieden und auch die traditionelle Jahrespressekonferenz kurz vor Weihnachten absagen lassen. (dpa/ank)

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EU und Aserbaidschan wollen Stromleitung unter dem Schwarzen Meer verlegen

  • 11:27 Uhr

Aserbaidschan soll die Europäische Union künftig über eine Leitung unter dem Schwarzen Meer mit Strom beliefern. Nach einer am Samstag in Rumänien unterzeichneten Einigung wird ein 1195 Kilometer langes Kabel verlegt, das Aserbaidschan über Georgien und Rumänien mit Ungarn verbindet. "Wir haben uns entschieden, den russischen fossilen Energieträgern den Rücken zu kehren und uns unseren zuverlässigen Energiepartnern zuzuwenden", erklärte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Bukarest.

Seit dem russischen Einmarsch in der Ukraine bemüht sich die EU um strategische Partnerschaften, mit denen die Abhängigkeit von russischer Energie verringert werden kann. Es gehe aber nicht nur darum, mit einer neuen geopolitischen Situation umzugehen, erklärte die Kommissionschefin weiter. "Es geht auch darum, unsere Zukunft auf sauberen, bezahlbaren und sicheren Energiequellen zu gründen. Und das sind die Erneuerbaren." Sie begrüße deshalb, dass die Einigung großes Gewicht auf erneuerbare Energien setze.

Die Bauarbeiten für das Kabel sollen im September nächsten Jahres beginnen, allerdings wird es frühestens ab 2029 in Betrieb genommen werden. Nach einer Erklärung der rumänischen Präsidentschaft sieht die Übereinkunft auch eine verstärkte Zusammenarbeit bei neuen Technologien im Energiebereich, der Wasserstoffproduktion und der Infrastruktur für den Energietransit vor.

"Wir bereiten uns darauf vor, das längste elektrische Unterwasserkabel zu bauen", sagte der ungarische Regierungschef Viktor Orban. "Wäre ich jünger, würde ich sagen, man muss Rock'n'Roll sein, um ein solches Kabel zu bauen." Der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew begrüßte das Abkommen als "unseren Beitrag zur europäischen Energiesicherheit" und "neue Brücke zwischen der EU und Aserbaidschan". Von der Leyen erklärte überdies, das Kabel gebe Georgien die Möglichkeit, ein regionaler Energieknotenpunkt zu werden. Demnach ermöglicht das Projekt zudem die Durchleitung von Strom in Nachbarstaaten wie Moldau und unterstützt die Modernisierung des ukrainischen Stromnetzes. (AFP)

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Britischer Geheimdienst: Moskau will mit Musik und Kultur Moral der Truppen stärken

  • 10:59 Uhr

Nach Einschätzung britischer Geheimdienste will Moskau mit Musik und Kultur die Moral seiner eigenen Truppen im Krieg in der Ukraine stärken. Vor einigen Tagen seien zwei sogenannte "kreative Brigaden" mit Opernsängern, Schauspielern und Zirkusleuten angekündigt worden, die an der Front zum Einsatz kommen sollen, hieß es im täglichen Kurzbericht des britischen Verteidigungsministeriums auf Twitter.

Russischer Ex-Soldat packt über Gräueltaten in Butscha aus

Der russische Ex-Soldat Nikita Chibrin hat im Interview mit CNN über die Gräueltaten im ukrainischen Butscha gesprochen. "Wenn jemand ein Telefon hatte, durften wir ihn erschießen", erzählte er.

Die Briten mutmaßen, dass Russland die Kultur- und Unterhaltungsoffensive eng mit ideologisch geprägter politischer Bildung verbindet. Dies sei bei den Russen seit Sowjetzeiten eng verflochten. Gleichzeitig wird in London angezweifelt, dass der Kreml damit die Moral der russischen Truppen tatsächlich stärken kann.

Die größten Probleme der Russen seien weiterhin die hohe Zahl an Gefallenen, mangelhafte Führung, Probleme bei der Besoldung und lückenhafte Ausstattung. Bei diesen Herausforderungen könnten die kreativen Brigaden wohl wenig ausrichten, hieß es. (dpa/ank)

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Kiew hat zwei Tage nach Raketenangriffen wieder Fernwärme

  • 10:48 Uhr

Zwei Tage nach den russischen Raketenangriffen ist die Wärmeversorgung in Kiew nach Behördenangaben wiederhergestellt. "Die Stadt nimmt nach dem jüngsten Beschuss alle Dienstleistungen wieder auf, insbesondere wurde die Wärmeversorgung der Hauptstadt vollständig wiederhergestellt", teilt Bürgermeister Witali Klitschko in seinem Telegram-Kanal mit. Die kommunale Wohnungsverwaltung werde im Laufe des Tages noch in einzelnen Häusern arbeiten, wo Probleme auftauchen könnten.

Am Freitag hatte die russische Armee erneut massive Raketenangriffe auf die Ukraine gestartet. Insgesamt feuerte das russische Militär mehr als 70 Raketen auf das Nachbarland ab. Nachdem kritische Infrastrukturobjekte in Kiew getroffen wurden, fiel die Strom-, Wasser- und Wärmeversorgung der Hauptstadt aus.

Insgesamt dauert der russische Angriffskrieg inzwischen fast 300 Tage. Nach einer Reihe schmerzhafter militärischer Niederlagen und einer Explosion auf der für Russland strategisch wichtigen Brücke zur seit 2014 von Moskau annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim beschießt die russische Führung gezielt die zivile Infrastruktur der Ukraine. Die Angriffe auf die Energieversorgung im Winter sollen offenbar dazu dienen, die ukrainische Bevölkerung kriegsmüde zu machen und Kiew zur Aufgabe zu bewegen. (dpa/ank)

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Russischer Verteidigungsminister inspiziert die Front in der Ukraine

  • 09:33 Uhr

Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat nach Behördenangaben die Positionen des russischen Militärs in der Ukraine besucht. "Der Leiter der russischen Militärbehörde hat die Stationierungsräume der Streitkräfte abgeflogen und die Frontstellungen der russischen Einheiten im Gebiet der speziellen Militäroperation besichtigt", teilt das Verteidigungsministerium auf seinem Telegram-Kanal mit. In Russland wird der Krieg gegen die Ukraine offiziell nur "spezielle Militäroperation" genannt. Unterlegt ist der Text mit einem Video, das Schoigu im Hubschrauber zeigt.

In der Mitteilung heißt es weiter, dass sich Schoigu die Berichte der Kommandeure angehört und mit einfachen Soldaten gesprochen habe. Diesen habe er auch für ihre "beispielhafte Pflichterfüllung" gedankt. Beim Besuch sei es vor allem um die Versorgung der Streitkräfte gegangen. Nach der von Kremlchef Wladimir Putin im September befohlenen Teilmobilmachung hatten zahlreiche Rekruten darüber geklagt, nur unzureichend ausgerüstet und ausgebildet in Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine geschickt worden zu sein.

Schoigu hatte bereits im Sommer die Front inspiziert. Im November wurde der Minister dann immerhin noch einmal im Kommandostab der für den Ukraine-Krieg zuständigen Einheiten gesichtet. Putin hingegen war seit Beginn des Kriegs nicht an der Front - im Gegensatz zum Ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, der mehrfach in unmittelbarer Frontnähe war, um mit den Soldaten zu sprechen. (dpa/ank)

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Baerbock spricht sich gegen Waffenruhe zu russischen Bedingungen aus

  • 09:21 Uhr

Deutschlands Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) spricht sich gegen eine Waffenruhe zu russischen Konditionen in der Ukraine aus. Diese würde den "Schrecken" der Menschen in der Ukraine nicht beenden, "im Gegenteil", sagte Baerbock der "Bild am Sonntag". Niemand außer dem russischen Präsidenten Wladimir Putin habe den Krieg begonnen, "und wenn Putin es will, dann ist der Krieg morgen vorbei."

Der russische Präsident müsse seinen Soldaten nur den Befehl geben. Leider gebe es aktuell "alles andere als ehrliche Anzeichen" für einen baldigen Abzug, sagte die Ministerin.

Am schlimmsten sei die Lage für die Menschen in den besetzten Gebieten. "Hier fehlt es nicht nur an Strom und Wärme, nicht einmal internationale Hilfslieferungen kommen hierher durch", sagte Baerbock. "Jeden Tag leben die Menschen in Angst vor Verschleppung, Folter, Mord durch die russischen Besatzungstruppen." (AFP/dpa/ank)

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EU-Parlamentspräsidentin fordert zusätzliche Waffen für Ukraine

  • 08:56 Uhr

EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola fordert zusätzliche finanzielle und militärische Unterstützung für die Ukraine. "Dieser Krieg muss dringend beendet werden. Und die Ukraine muss diesen Krieg gewinnen", sagte Metsola den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Dies bedeute "mehr Waffen für die Ukraine, mehr finanzielle und humanitäre Hilfe, mehr praktische Solidarität und mehr Sanktionen gegen Russland".

Metsola erklärte, sie sei auf EU-Ebene "stolz auf die Unterstützung, die wir der Ukraine seit Beginn dieses ungerechtfertigten Krieges anbieten". Allerdings könne die Union "noch mehr tun". Sie begrüße daher die jüngst beschlossenen weiteren Sanktionen gegen Russland.

Parlamentspräsidentin Metsola forderte im Gespräch mit den Funke-Zeitungen zudem ein Verfahren wegen in der Ukraine begangener Kriegsverbrechen. Die Verbrechen an Ukrainern, für die es "immer mehr Beweise" gebe sowie die "fortgesetzte Zerstörung der zivilen Infrastruktur" seien "eine grobe Verletzung des Völkerrechts". Zudem müsse ein Sondertribunal eingerichtet werden, um über das "Verbrechen der Aggression" zu urteilen, das gegen die Ukraine begangen worden sei. (AFP/ank)

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Mit Material von dpa, Reuters und AFP

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