Asyl

Trotz sinkender Eingänge bei Asylverfahren schiebt das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen noch eine große Anzahl an Fällen vor sich her.

In einem Wohnheim für Asylsuchende in Premnitz (Havelland) hat es in der Nacht zum Freitag gebrannt.

Die Polizei hat einen Monat nach zwei Bränden in einer Asylunterkunft im nordhessischen Vöhl den mutmaßlichen Verursacher festgenommen.

Planten mehrere Rechtsextreme Anschläge auf Politiker, Asylbewerber und Muslime?

Sie sollen Anschläge gegen Politiker, Asylbewerber und Muslime vorgehabt haben: In sechs Bundesländern hat es Durchsuchungen bei mutmaßlichen Rechtsterroristen gegeben.

In einem Wohnheim für Asylsuchende in Premnitz (Havelland) hat es in der Nacht zum Freitag gebrannt.

Wegen der Inhaftierung eines türkischen Kooperationsanwalts mit sensiblen Daten sieht die Bundesregierung nach einem Medienbericht eine mögliche Gefährdung betroffener Asylantragsteller.

Klimaflüchtlingen darf das Recht auf Asyl nicht verweigert werden, wenn ihr Leben in Gefahr ist - zu diesem Schluss kommt ein UN-Menschenrechtsausschuss, der sich erstmals mit der Klage eines Betroffenen befasst hat.

Die große Koalition wollte aussichtslose Asylverfahren beschleunigen und dazu weitere Länder zu sicheren Herkunftsstaaten erklären. Doch im Bundesrat ist sie damit gescheitert. Wenn es nach der CSU geht, soll es nun einen neuen Anlauf geben - ohne die Länder.

Ibrahim Miri darf abgeschoben werden. Damit endet die Rückkehr für das nach Deutschland illegal eingereiste Clan-Mitglied bereits nach vier Wochen wieder. Die Innenbehörde will den einschlägig vorbestraften Libanesen schnellstmöglich loswerden.

Bestehende Flüchtlingslager schließen, neue geschlossene Zentren nur für Abschiebekandidaten aufbauen, die griechischen Inseln entlasten - Athen kämpft um Lösungen in der Flüchtlingskrise. Die Menschen einzusperren, stößt dabei auf Kritik.

Nach dem Rücktritt von Evo Morales will Mexiko dem langjährigen Präsidenten Boliviens Asyl gewähren. Sein Leben sei in Gefahr, heißt es. 

Laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ist der Asylantrag des Miri-Clan-Mitgliedes Ibrahim Miri abgelehnt worden. Außerdem gibt es eine neue Abschiebungsdrohung gegen den Mann.

In der Debatte um die Wiedereinreise und den Asylantrag des zuvor abgeschobenen Clanchefs Ibrahim Miri plant Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) einem Zeitungsbericht zufolge ein schärferes Vorgehen gegen illegale Einreisen und missbräuchliche Asylanträge. 

Horst Seehofer  plant strengere Grenzkontrollen und ein härteres Vorgehen bei illegaler Einreise. Grund dafür ist der all des Clanchefs Ibrahim Miri, der illegal eingereist war und erneut einen Asyl-Antrag gestellt hatte. 

Stephan E., Hauptverdächtiger im Mordfall Walter Lübcke, soll versucht haben, einen irakischen Asylbewerber zu töten. Erst durch den Lübcke-Fall geriet er in den Fokus, berichtet der "Spiegel".

Die Bremer Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge soll in mindestens 1200 Fällen Asylanträge zu Unrecht bewilligt haben. Nun hat die Bremer Staatsanwaltschaft einem Medienbericht zufolge beim Landgericht Anklage gegen die frühere Leiterinder Behörde erhoben.

Zum dritten Mal in Folge ist die Zahl der vom Staat unterstützten Asylbewerber zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden meldet, ging die Zahl um zwölf Prozent, auf rund 411.000 Personen, im Vergleich zum Vorjahr zurück.

Snowden lebt seit Jahren im russischen Exil. Er macht deutlich, dass er weiterhin gern in einem anderen europäischen Land Asyl bekommen würde - die Reaktionen in Deutschland sind geteilt.

Kommende Woche veröffentlicht Whistleblower Edward Snowden seine Autobiografie "Permanent Record: Meine Geschichte" und gab in diesem Zuge diverse Interviews. Dabei erklärte er unter anderem, wie er die Daten der NSA aus dem Gebäude geschmuggelt hat. Snowden warnt aber auch vor Konzernen wie Facebook und Google und wirbt um Asyl in Deutschland.

Seit 2015 bewegt das Thema Asyl und Migration die Bundesrepublik. Damals brachen Tausende Flüchtlinge aus Ungarn nach Deutschland auf und lösten die erste Massenankunft von Flüchtlingen in der Bundesrepublik seit der Wiedervereinigung aus. Web.de gibt einen Überblick über die wichtigsten Fragen, mit denen wir auf das vergangene Jahr zurückblicken.

Der mutmaßlich tatverdächtige Asylbewerber aus Afghanistan, der bei Lyon mit einem Messer einen Menschen tötete und acht verletzte, ist ersten Erkenntnissen nach psychisch gestört. Zu untersuchen bleibt ein terroristischer Hintergrund der grausigen Tat.

Auch im September gibt es wieder einige Neuregelungen. Mit einer neuen Zahlungsrichtlinie soll unter anderem das Shoppen im Internet sicherer werden. Außerdem gilt das sogenannte "Geordnete-Rückkehr-Gesetz" - mit schärferen Abschiebungsregeln.