BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Weltweit sind nach Angaben der Vereinten Nationen seit 2014 im Schnitt rund 320 Kinder und Jugendliche pro Jahr im Zusammenhang mit Migration gestorben oder werden vermisst. Wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) in einem am Freitag veröffentlichten Bericht schreibt, waren es zwischen 2014 und 2018 insgesamt fast 1.600 Migranten unter 18 Jahren.

Die illegale Migration und die Flüchtlingspolitik der Trump-Regierung sind in den USA einmal mehr das bestimmende Thema: Kleinkinder vegetieren, von ihren Eltern getrennt, unter katastrophalen Bedingungen in Lagern dahin. Die Einwanderungsbehörde gibt zu, überfordert zu sein. Der Oberste Grenzschützer tritt nach nur zwei Monaten zurück. Und dann ist da noch ein bestürzendes Foto. 

Mit einem Paket an Maßnahmen, das der Bundestag am Freitag beschlossen hat, will die Große Koalition die Migration steuern und begrenzen. Abgelehnte Asylbewerber schneller abschieben, Fachkräften den Weg nach Deutschland ebnen - das und mehr sehen die neuen Gesetze vor.

Mit der Einigung auf Gesetzentwürfe zur Migration hat die Koalition nach dem SPD-Beben Handlungsfähigkeit demonstriert. Doch schafft sie das auch bei Knackpunkten wie Klima, Grundrente, Grundsteuer oder Soli?

US-Präsident Trump hat schon vor Monaten einen Notstand an der Grenze zu Mexiko verhängt. Er will härter gegen Migranten vorgehen, die durch das Nachbarland illegal in die USA kommen. Nun straft er Mexiko wirtschaftlich ab - mit Strafzöllen auf alle Importe.

Mehr Grenzkontrollen, höhere Rückführquoten, Drohnen für Frontex? Die politischen Ansichten der europäischen Parteien zum Thema Migration unterscheiden sich teils deutlich.

Im Zuge des starken Flüchtlingszuzugs hat das Bundeskriminalamt mehr als 5.000 Hinweise auf mögliche Kriegsverbrecher unter Asylsuchenden erhalten.

Im Sommer ließ Horst Seehofer im Streit um die Migration fast die Koalition platzen. Kanzlerin Merkel kämpfte unter diesem Druck in Brüssel für schärfere Asylregeln. Was ist daraus geworden? Und wo ist eigentlich der Innenminister?

Viktor Orbán geriert sich als Europas Vorkämpfer gegen Migration. Ungarns Ministerpräsident diffamiert EU-Kommissions-Präsident Jean-Claude Juncker als Förderer illegaler Zuwanderung. Die Reaktion darauf ist die Drohung des Rauswurfs von Orbáns Partei Fidesz aus dem Fraktions-Verbund der europäischen Konservativen.

Zwei Tage lang hat die Union im Zuge des "Werkstattgesprächs" die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel aufgearbeitet. Um mit das Thema "Migration" in Zukunft besser in den Griff zu bekommen, wurde in Berlin ausführlich über mögliche Maßnahmen diskutiert. Wir stellen die Ergebnisse des Werkstattgesprächs vor. 

Die CDU setzt ihr "Werkstattgespräch" zum Thema Migration am Montag fort. Gestern wurde das mit ersten Gesprächsrunden eröffnet, heute soll die Arbeit in Gruppen weiter gehen.

Migration, Sicherheit und Integration: Diese Themen stehen auf der Tagesordnung der "Werkstattgespräche", zu denen sich am Sonntag 100 Experten der CDU in der Zentrale in Berlin treffen. Vorab forderten mehrere Politiker, bei der Abschiebung von straffälligen Asylbewerbern schärfer durchgreifen zu können.

Neuer Streit in der Europäischen Union über Migration: Wie aus Diplomatenkreisen am Samstag bekannt wurde, hat Ungarn eine gemeinsame Position der EU vor einem Außenministertreffen mit der Arabischen Liga blockiert. Das löste heftige Kritik aus.

Der CDU-Bundesvorstand geht in Klausur, erstmals mit Annegret Kramp-Karrenbauer als Vorsitzende. Über die anstehenden Wahlen soll gesprochen werden und über Migration. Über ein Thema mag die neue Chefin nicht reden und wird dabei ganz deutlich.

Um Identitätstäuschern auf die Schliche zu kommen, hat das Bamf eine Spracherkennungssoftware entwickeln lassen. Doch bisher beherrscht der digitale Helfer nur Arabisch. Und mit guten Dialekt-Kenntnissen lässt sich die Software auch überlisten, wie ein Selbstversuch zeigt.

Sami A. darf nun doch abgeschoben werden. Das hat das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen entschieden. 

Der Umgang Deutschlands mit dem Migrationspakt der Vereinten Nationen wird derzeit wieder diskutiert. Während die Befürworter einer Unterschrift vor allem Schutz und Rechte von Migranten gewahrt sehen, befürchten Gegner, dass der Pakt eine grenzenlosen Migration fördern wird.

Nach seinem hochumstrittenen Einreisestopp für Menschen aus einigen vorwiegend muslimischen Ländern macht US-Präsident Donald Trump erneut ernst bei der Migration. Nun will er das Asylverfahren an der Südgrenze für Lateinamerikaner beschneiden.

CSU-Chef Horst Seehofer, der unter anderem in der Migration die "Mutter aller Probleme" erkannt haben wollte, räumt nun nach dem bayerischen Wahl-Debakel Fehler ein.

Als Konsequenz aus der Affäre um das Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hatte Bundesinnenminister Horst Seehofer die Behördenleisterin Jutta Cordt im Sommer entlassen. Nun holt er die Beamtin in sein Ministerium zurück.

Kaum ein Treffen der EU-Spitzen ohne Migration auf der Tagesordnung. EU-Ratschef Tusk will das Thema bei diesem Gipfel zwar klein halten. Die Probleme sind aber längst nicht gelöst. Klappt es in Salzburg?

Der Bürgerkrieg in Syrien könnte bald beendet sein. Für viele syrische Flüchtlinge in Deutschland dürfte das aber noch kein Grund zur Rückkehr sein: Solange das Regime von Präsident Baschar al-Assad an der Macht ist, droht ihnen in ihrer Heimat weiterhin Gefahr.