CDU - Christlich Demokratische Union Deutschlands

Es ist wohl nochmals gut gegangen. Doch der Migrationsstreit ist nicht spurlos an der Kanzlerin vorbeigegangen - genauso wenig wie an der Union, der Koalition und Deutschland.

In einem Lübecker Linienbus hat sich eine Gewalttat ereignet. Mehrere Menschen wurden verletzt. Laut Polizei gibt es keine Toten. Der Täter ist bereits gefasst. Er ist Deutscher. Über sein Motiv ist aber noch nichts bekannt.

Kurz vor ihrem Urlaub und der politischen Sommerpause im Bundestag stellt sich Kanzlerin Angela Merkel noch einmal den Fragen der Journalisten in der Hauptstadt. Kernthemen der Pressekonferenz sind vor allem Einwanderung, das Verhältnis zu den USA und Donald Trump und der Asyl-Streit zwischen den Unionsparteien.

Der CSU-Chef muss wegen seiner Flüchtlingspolitik scharfe Kritik einstecken. EKD-Chef Bedford-Strohm erinnert die Partei an die christlichen Grundwerte. Und auch in der CSU wird das Murren lauter.

In Berlin ist politische "Sommerpause". Eine Garantie, dass es auch wirklich ruhig zugeht, ist das nicht. Etliche Konflikte schwelen unter der Decke. Das weiß auch die Kanzlerin.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sehr zurückhaltend auf das Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin in Helsinki reagiert. 

Nach Donald Trumps jüngsten Seitenhieben gegen Europa rufen nun mehrere Fraktionsvorsitzende im Bundestag zu einem selbstbewussteren Umgang mit dem US-Präsidenten auf und beschwören die Geschlossenheit Europas.  

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) lässt prüfen, ob Bundesinnenminister und CSU-Chef Horst Seehofer für seinen "Masterplan" zur Asylpolitik unzulässig Ressourcen seines Ministeriums genutzt hat.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat seine Landesregierung im Hin und Her um die Abschiebung des islamistischen Gefährders Sami A. verteidigt.

Sami A. ist da, wo ihn fast alle haben wollen - in Tunesien. Jedenfalls vorerst. Doch die politischen Kosten der Abschiebung des mutmaßlichen Leibwächters von Osama bin Laden könnten hoch sein.

Die meisten Pflegebedürftigen leben nicht in Heimen, sondern zu Hause. Viele Nachkommen oder Ehepartner übernehmen die Pflege selbst, oft neben Kindererziehung und Job. Eltern kleiner Kinder bekommen Elterngeld - sollte Pflegenden ein Pflegegeld zustehen?

Horst Seehofer habe seine Partei lächerlich gemacht. Sein Stil sei befremdlich, sein Rücktritt als Parteichef längst überfällig. Wer sich in der CSU umhört und seinen Gesprächspartnern Anonymität zusichert, bekommt eine Ahnung davon, wie massiv der Bundesinnenminister in den eigenen Reihen an Rückhalt verloren hat. 

Zahlt Deutschland zu wenig für Rüstung? Beim Nato-Gipfel in Brüssel wiederholte US-Präsident Donald Trump seine Forderung nach mehr Militär-Ausgaben. Hat er Recht? Eine eindeutige Antwort gab es am Mittwochabend bei Maybrit Illner auf diese Frage nicht. Dafür aber eine Lehrstunde in den Grundfragen internationaler Politik.

US-Präsident Donald Trump hat sich nach einer Krisensitzung der Nato zum Streit um Verteidigungsausgaben vor die Presse gestellt und über viele Dinge geredet - über Geld fürs Militär, den russischen Präsidenten Wladimir Putin, seine deutschen Wurzeln. Was stimmt und was nicht?

Die Koalitionsverhandlungen laufen. Und die werden Schwarz, Gelb und Grün noch einiges abverlangen. Auch beim Thema Rente müssen sich etwaige Jamaika-Bündnispartner einigen und vor allem neue Akzente setzen. Denn Millionen Rentnern droht die Altersarmut – vor allem im Osten.

Vergangene Woche haben Angela Merkel und Horst Seehofer ihren Asylstreit beigelegt. Dass sie eine Einigung erringen konnten, ist wohl auch Wolfgang Schäuble zu verdanken, mit dem sich die Kontrahenten zuvor getroffen hatten. Nun hat sich der Bundestagspräsident zu dem Konflikt in der Union geäußert.

Das Urteil gegen Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte wird am Vormittag mit Spannung erwartet. Wir halten Sie in unserem Live-Blog über alle Entwicklungen auf dem Laufenden.

"Masterplan", "Transitzone", "Asylgehalt" - in der Migrationsdebatte haben Begriffe Hochkonjunktur, denen eine Gefahr innewohnt: Sie wollen manipulieren, drängen eine ganz bestimmte Sicht der Dinge auf. Der Politik- und Kommunikationsberater Johannes Hillje hat die prominentesten Wortschöpfungen unter die Lupe genommen. 

Der Asylstreit in der Union war von Beschimpfungen und persönlichen Attacken geprägt. Ist der raue Umgang Zeichen einer Verrohung in der Politik? Was steckt hinter den Beleidigungen und welche Folgen können sie haben?

Alles erledigt: Für CSU-Chef Horst Seehofer ist der Asylstreit mit Bundeskanzlerin Angela Merkel vorbei. Markus Söder sieht den Kompromiss als Chance, die AfD zu schwächen. Andrea Nahles wirft ihm indes AfD-Rhetorik vor.

In vielen Regionen Deutschlands leidet die Landwirtschaft unter Hitze und Trockenheit. Die Getreideernte droht schlecht auszufallen, auch Kühe geben weniger Milch. Werden nun auch Brot und Quark teurer?

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat den Kompromiss zwischen CDU und CSU im Asylstreit als Richtungsentscheidung gewertet. Jetzt müssten sie beweisen, dass das Ringen es wirklich wert gewesen ist. Die Verteidigungsministerin ist aber zuversichtlich.

Nach wochenlanger Regierungskrise und heftigen Auseinandersetzungen zwischen Horst Seehofer (CSU) und Angela Merkel (CDU) ist plötzlich eine Einigung auf dem Tisch. Doch bleiben am Ende nur Verlierer? Das fragte Maybrit Illner in ihrer Sendung am Donnerstagabend.

Am Ende stimmt auch die SPD dem von CDU und CSU ausgehandelten Asylpaket zu. Fraglich ist, ob damit der Konflikt ausgeräumt ist - hat der Kompromiss doch so einige Tücken.

Die Spitzen der großen Koalition haben sich auf ein Paket gegen illegale Migration und eine Verschärfung der Asylpolitik geeinigt.

Der Asylstreit hat das Ansehen der Bundesregierung in der Bevölkerung ramponiert. 78 Prozent sind nach dem neuen ARD-"Deutschlandtrend" gar nicht oder weniger zufrieden mit der Arbeit des Kabinetts von Kanzlerin Angela Merkel (CDU).

Deutschland und Österreich wollen die sogenannte Südroute für Flüchtlinge schließen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat im Handelsstreit mit den USA Bereitschaft signalisiert, über Zollsenkungen zu verhandeln.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sieht die Verantwortung für Rücknahme-Vereinbarungen im Asyl-Bereich mit anderen EU-Ländern letztlich bei Kanzlerin Angela Merkel (CDU).

Ihre Beziehung ist alles andere als harmonisch, doch ein Bruch ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Bundeskanzlerin Merkel sieht die Grundlagen für eine Zusammenarbeit mit Seehofer weiter gegeben. Auch zu den geplanten Transitzentren äußert sie sich in der ARD-Sendung "Farbe bekennen". Geht es nach ihr, sollen Asylbewerber dort höchsten für 48 Stunden untergebracht werden.

Im Bundestag findet die Generaldebatte zum Haushalt statt - doch die Aussprache dreht sich zu einem großen Teil um den Kompromiss im Asylstreit zwischen CDU und CSU. Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht den Umgang mit dem Thema Migration als entscheidenden Punkt für den weiteren Bestand der EU. Die Opposition greift Seehofer und die CSU scharf an. 

Illegale Migration, Schmuggler, osteuropäische Einbrecherbanden – Bayern hat der Kriminalität im grenznahen Raum den Kampf angesagt. Eine neue Grenzpolizei soll seit Anfang Juli mit hochmodernster Technik für noch mehr Sicherheit sorgen. Möglicherweise könnten die Beamten auch Zurückweisungen vornehmen.

Der Kompromiss von CDU und CSU in der Flüchtlingspolitik wackelt noch. Die SPD will ihn nicht einfach abnicken, zeigt sich aber einigungswillig. Am Donnerstag wollen sich die Koalitionsspitzen erneut treffen.

CDU und CSU raufen sich doch noch zusammen. Aber der Riss zwischen der Kanzlerin und dem CSU-Chef ist noch tiefer geworden. Droht jetzt die nächste Krise mit dem Koalitionspartner SPD?

Deutschland scheint auf den migrationskritischen Kurs Österreichs einzuschwenken. Doch das kleine Nachbarland will als Folge davon nicht noch mehr Lasten tragen. Kein leichtes Spiel für Berlin.

"Es kann nicht sein, dass nur ein Thema die politische Landschaft prägt", schimpft FDP-Chef Christian Lindner mit Blick auf den Asylstreit. Ist seine Kritik berechtigt? Hat die große Koalition zwischen Masterplänen, Ankerzentren und Ultimaten das Regieren vergessen? Eine Bestandsaufnahme: 

Die SPD stellt nach dem Kompromiss im Asylstreit zwischen CDU und CSU erste inhaltliche Bedingungen. Zudem kritisieren die Sozialdemokraten den Begriff der Transitzentren. Und auch die Anfeindungen zwischen CDU und CSU in den vergangenen Tagen sind nicht vergessen.

Für die CSU ist es der bisher noch fehlende Baustein hin zu einer "Asylwende", für Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ist es die Quadratur des Kreises: eine Einigung im "Geist der Partnerschaft in der Europäischen Union" und ein trotzdem entscheidender Schritt, "um Sekundärmigration zu ordnen und zu steuern". Doch auch nach dem Kompromiss der Union im Asylstreit bleiben viele Fragen offen - vor allem eine ist längst nicht banal.

Der Koalitionsausschuss hat bei seinen Beratungen über den Asylbeschluss der Union nach Angaben von SPD-Chefin Andrea Nahles Fortschritte erzielt, aber noch keinen Durchbruch.

Nach zermürbenden Gesprächen, Anfeindungen und Machtspielen raufen sich Angela Merkel und Horst Seehofer in letzter Minute noch zusammen. Die CSU feiert das als "Asylwende", die über die Grenzen Deutschlands hinausgeht, Merkel hat eine scheinbar unlösbaren Streit mit einem Kompromiss doch gelöst. Doch gewonnen hat laut Medien niemand.  

Die Union scheint zufrieden. Nach all den gegenseitigen Anfeindungen im Asylstreit ist jetzt ein Kompromiss gefunden. Die Opposition hält hingen nichts davon. Auch die SPD wird bemitleidet, weil sie die Lösung nun mittragen müsse - wobei sich auch einige Sozialdemokraten mit Kritik nicht zurückhalten.

Donald Trump spricht eine Warnung aus: Wenn die Nato-Partner zu wenig Geld in die Hand nähmen, schwäche dies das Bündnis. Vor allem Deutschland ist dem US-Präsidenten ein Dorn im Auge.

Finale im Asylstreit der Schwesterparteien: Am Montagabend erklärte CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer die Einigung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auf Basis des Kompromisses mit sogenannten "Transitzentren" an der Grenze sieht er sich im Stande, weiterhin im Amt zu bleiben. Die SPD stimmt dem Angebot jedoch nicht ohne Weiteres zu und veranlasst einen weiteren Koalitionsausschuss am Dienstagabend.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer haben sich auf einen Kompromiss im Migrationsstreit geeinigt. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montagabend ...

Zur Stunde tagt ein kleiner Kreis um Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesinnenminister Horst Seehofer mit dem Ziel, eine Einigung auf den letzten Metern vor dem Abgrund des Koalitionsbruchs zu ermöglichen. Möglicherweise kam es jetzt zum Durchbruch. Wie die "Bild"-Zeitung vermeldet, könnte demnach sogar Seehofer im Amt bleiben.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer treffen sich zur Stunde mit Wolfgang Schäuble. Dass die beiden Gegenspieler im Asylstreit vom Bundestagspräsidenten zum Krisengespräch geladen wurden, unterstreicht den Ernst der Lage. 

Horst Seehofer fährt weiterhin schweres Geschütz gegen Angela Merkel auf. Der Bundesinnenminister macht der Kanzlerin große Vorwürfe. "Ich lasse mich nicht von einer Kanzlerin entlassen, die nur wegen mir Kanzlerin ist", sagte er der "Süddeutschen Zeitung".

Die Eskalation des Asylstreits ist in vollem Gange, die SPD schaut kopfschüttelnd und ungläubig zu, mit welcher Härte sich CDU und CSU gegenseitig das Leben schwer machen. Die Genossen reagieren mit flammenden Appellen, wollen einen sofortigen Koalitionsgipfel und bereiten sich zugleich auf das Worst-Case-Szenario vor.