CSU - Christlich-Soziale Union in Bayern

Die Christlich-Soziale Union in Bayern e.V. (CSU) wurde 1945 in München und Würzburg gegründet. Am 12. September 1945 wird im Münchner Rathaus der Name "Bayerische Christlich-Soziale Union" beschlossen. Josef Müller wird im Dezember 1945 zum ersten "vorläufigen Vorsitzenden des vorbereitenden Landesausschusses" gewählt, sein Amt wird auf der ersten Landesversammlung am 17. Mai 1946 bestätigt. Kurz darauf wird Fritz Schäfer am 28. Mai 1945 zum ersten bayerischen Ministerpräsidenten gewählt, er steht unter der Kontrolle der US-amerikanischen Militärregierung. Die CSU holt bei den ersten Landtagswahlen im Dezember 1946 52,3 Prozent der Wählerstimmen. Bayerischer Ministerpräsident wird Hans Erhard. Im Januar 1947 folgte dann die Gründung der Jungen Union Bayern, deren Vorsitzender Fritz Höhenberger wird. Die christlich-konservative politische Partei tritt ausschließlich in Bayern zu Wahlen an.

Markus Söder ist vom Vorstand der CSU einstimmig für den Posten des Parteichefs nominiert worden. Der bayerische Ministerpräsident will das Amt im Januar von Horst Seehofer übernehmen. 

Die "AKK"-Wahl - Wer jetzt jubelt, wer sich ärgert

Paul Ziemiak ist jung - und konservativ. Er hätte lieber Friedrich Merz oder Jens Spahn denn Annegret Kramp-Karrenbauer an der CDU-Spitze gesehen. Dennoch hat diese ihn als neuen Generalsekretär vorgeschlagen, am Samstag wurde er gewählt. Welches Kalkül dahintersteckt: 

Das Ergebnis auf dem Parteitag ist denkbar knapp. Die neue CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer erhält nun vor allem Gratulationen und gute Wünsche - aber auch Kritik wird laut.

Wochenlang wurde um die Nachfolge von Angela Merkel gekämpft, nun ist es so weit: Auf dem CDU-Parteitag in Hamburg stimmen 1.001 Delegierte über den neuen CDU-Vorsitz ab. Annegret Kramp-Karrenbauer ist neue Parteivorsitzende der CDU. Der Blog in der Nachlese.

Die Wahl des neuen CDU-Vorsitzenden ist so spannend wie nie: Erstmals seit 1971 steht mehr als ein Kandidat zur Auswahl. Nicht nur CDU-Anhänger warten gespannt auf den Ausgang der Wahl: Wer neuer Chef der Christdemokraten wird, beeinflusst auch die Zukunft der anderen Parteien.

Einen Tag vor der Wahl des CDU-Parteivorsitzenden gewinnt die Union im ARD-DeutschlandTrend vier Punkte hinzu und kommt auf 30 Prozent. Zudem sind 47 Prozent der CDU-Anhänger der Ansicht, dass Kramp-Karrenbauer neue Vorsitzende werden sollte.

Nach Wochen der Groko-Diskussionen steht die SPD vor einem neuen Umfrage-Tief im "Insa-Meinungstrend". Andere Institute sind jedoch noch etwas optimistischer.

In rund einer Woche entscheidet sich, wer die CDU in Zukunft führen wird. Positive Auswirkungen hat das Duell der Kandidaten offenbar schon jetzt: In einer aktuellen Umfrage kann die Union ein paar Prozent von den Grünen zurückgewinnen.

Bei der Abstimmung des Bundesvizepräsidenten im Bundestag ist die AfD-Kandidatin Mariana Harder-Kühnel abgelehnt worden.

In Berlin ist am Mittwoch die Deutsche Islam-Konferenz gestartet. Vor allem über fremde Einflüsse auf die Moscheen in Deutschland wird dabei zum Auftakt diskutiert. 

Mehrere Innenminister der Länder wollen kriminelle Flüchtlinge künftig nach Syrien abschieben. Doch nicht nur ist dort die Sicherheitslage weiterhin gefährlich - auch diplomatische Hürden stehen dem Vorschlag im Weg.

Der Ton zwischen den drei Bewerbern um den CDU-Vorsitz wird rauer - es geht vor allem um den Umgang mit der AfD. Steht die Geschlossenheit der Union auf dem Spiel?

Vorstoß von Horst Seehofer: Der Bundesinnenminister hat Abschiebungen auch von straffälligen Flüchtlingen in das Bürgerkriegsland Syrien kategorisch ausgeschlossen: "Im Moment kann in keine Region Syriens abgeschoben werden."

Seit 100 Jahren dürfen Frauen in Deutschland wählen. Doch das genügt nicht – auch nicht Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie hatte das 100. Jubiläum zum Frauenwahlrecht mit einem deutlichen Appell eingeläutet: "Das Ziel muss Parität sein, Parität überall." Eine Frauenquote im Bundestag könnte Experten zufolge in der Tat zu mehr Gleichberechtigung im Bundestag beitragen.

Es ist ein typischer Spahn: Der Kandidat für den CDU-Vorsitz lehnt den UN-Migrationspakt nicht direkt ab, regt aber an, ihn in der Partei noch einmal zu erörtern. Was halten die Parteifreunde davon?

Seit Wochen lief es auf ihn zu, jetzt ist es offiziell: Markus Söder will neuer CSU-Chef und damit Nachfolger von Horst Seehofer werden. Seine Wahl ist nur noch eine Formsache.

Nun also hat Horst Seehofer auch in einer persönlichen Erklärung seinen Rücktritt als Parteivorsitzender der CSU bekanntgegeben. Im üblichen Politiker-Sprech, der keinen halbwegs motivierten Jungwähler aus den Töppen haut. Das geht besser.

CSU-Chef Horst Seehofer will den Parteivorsitz am 19. Januar abgeben - an dem Tag soll auf einem Sonderparteitag ein neuer Vorsitzender gewählt werden. 

Die Europäische Union sorgt sich um die Rechtsstaatlichkeit in Rumänien. Eine zutiefst korrupte politische Elite bereichert sich nach Kräften - und ändert die Gesetze und die Besetzung in den Justizbehörden, um sich vor Strafverfolgung zu schützen. Die Alarmglocken schrillen. Erst Polen. Dann Ungarn. Jetzt Rumänien?

Horst Seehofer wurde "systematisch demontiert", sagt ein langjähriger Freund des CSU-Politikers. In einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" äußert sich der Vertraute zum erzwungenen Rückzug des Parteichefs und verrät, wie sich Seehofer in den vergangenen 45 Jahren verändert hat.

Das Hin- und Her der letzten Tage um einen möglichen Rücktritt des CSU-Vorsitzenden und Bundesinnenministers Horst Seehofer hat ein Ende. Zumindest den Posten als CSU-Chef will der gebürtige Ingolstädter zur Disposition stellen. Kann Seehofer sein Ministeramt gegen den Widerstand von innen und außen halten?

Horst Seehofer wählt den Weg von Angela Merkel – den Rückzug auf Raten. Während der 69-Jährige den Posten als CSU-Chef demnächst räumen möchte, will er aus dem Amt des Bundesinnenministers nicht ausscheiden. Was aber, wenn er muss? Denn der Regierungspartner SPD, die Opposition und auch die eigene Partei schießen sich bereits auf den angeschlagenen Minister ein. Und Nachfolger stünden parat.

Markus Söder stellt "jüngstes Kabinett aller Zeiten" vor - doch langjährige Minister fehlen

Von wegen kompletter Rückzug: Horst Seehofer hat Berichte zurückgewiesen, wonach er neben dem CSU-Vorsitz auch das Amt des Bundesinnenministers abgeben werde. "Ich bin Bundesinnenminister und werde das Amt weiter ausüben", sagte er am Montag bei einem Besuch in Bautzen.