Juan Guaidó

Juan Guaidó ‐ Steckbrief

Name Juan Guaidó
Beruf Politiker
Geburtstag
Sternzeichen Löwe
Geburtsort La Guaira
Staatsangehörigkeit Venezuela
Familienstand verheiratet
Geschlecht männlich
Haarfarbe braun
Augenfarbe braun

Juan Guaidó ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

Juan Guaidó ist ein venezolanischer Politiker und ab Januar 2019 der Interimspräsident von Venezuela.

Guaidó wird am 28. Juli 1983 in La Guaira geboren. Sein Vater Wilmer Guaidó Vidarte ist ein ehemaliger Pilot und Taxifahrer, seine Mutter Norka del valle Márquez eine Lehrerin. Er hat zwei Brüder und zwei Halbschwestern.

Im Jahr 2000 macht er seinen Abschluss in Wissenschaften am Institut Los Corales in seiner Heimatstadt La Guaira. Anschließend geht er nach Caracas, um dort an der Universidad Católica Andrés Bello Ingenieurwissenschaften zu studieren.

2007 macht er seinen Abschluss als Wirtschaftsingenieur. Es folgt ein postgraduales Studium in Öffentlicher Verwaltung an der Universidad Católica Andrés Bello, der George Washington University in Amerika sowie dem Instituto de Estudios Superiores de Administración in Caracas.

Bereits zu seiner Studienzeit engagiert sich Guaidó politisch und protestiert zum Beispiel gegen den damaligen Präsidenten Hugo Chávez, als er den regierungskritischen TV-Sender RCTV dicht macht.

2009 schließt er sich Leopoldo López an, der die Partei Voluntad Popular gründet. Guaidó gilt als sein politischer Ziehsohn. 2010 wird Guaidó nach der Parlamentswahl erstmals Mitglied der Nationalversammlung.

Im Januar 2019 wird er zum jüngsten Präsidenten der Nationalversammlung gewählt. Nachdem die Nationalversammlung die Wiederwahl des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro für unrechtmäßig befindet, ernennt sich Guaidó am 23. Januar 2019 unter Berufung auf Artikel 233 der Verfassung zum Interimspräsidenten. Deutschland hat ihn als solchen anerkannt.

Guaidó ist mit der Journalistin Fabiana Rosales verheiratet. Das Paar hat eine gemeinsame Tochter.

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In einem spektakulären Coup hat der selbst ernannte Interimspräsident Guaidó seinen politischen Ziehvater aus dem Hausarrest geholt. Der geplante Umsturz scheiterte allerdings und López suchte Schutz in der spanischen Botschaft. Maduro will ihn wieder hinter Gittern sehen.

Der geplante Umsturz des selbst ernannten Interimspräsident Juan Guaidó in Venezuela ist schiefgegangen. Nun möchte er Widersacher Nicolás Maduro mit einer Serie von Streiks in die Knie zwingen. Dieser hat allerdings schon so manche Krise ausgesessen - und droht der Opposition mit harten Konsequenzen.​​​​​​​

Der geplante Umsturz des selbst ernannten Interimspräsident Juan Guaidó in Venezuela ist schiefgegangen. Doch er hat bereits einen neuen Plan.

Juan Guaidó hat sich verkalkuliert: Der Aufstand einiger Soldaten sollte eigentlich einen Dominoeffekt in Gang setzen und die Regierung zu Fall bringen. Anders als vom selbst ernannten Interimspräsident erhofft, wechselt das Militär allerdings nicht die Seiten. Nicolás Maduro hält sich. Jetzt muss Guaidó nachlegen.

Kraftprobe auf den Straßen von Caracas: Der selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidó zieht einige Soldaten auf seine Seite. Sie können den Oppositionsführer Leopoldo López aus dem Hausarrest befreien. Der erhoffte Umsturz gelingt aber nicht sofort. Demonstranten und Sicherheitskräfte liefern sich heftige Kämpfe in der Hauptstadt.

In Venezuela bahnt sich ein Showdown an: Der selbst ernannte Übergangspräsident Juan Guaidó will Staatschef Nicolas Maduro mit Hilfe des Militärs des Amts entheben und ruft die Bevölkerung auf, seinen Putschversuch zu unterstützen. In Caracas fallen Schüsse. 

Multilateralist trifft Populist: Heiko Maas ist als erster EU-Außenminister beim brasilianischen Präsidenten Bolsonaro zu Gast. Der "Tropen-Trump" überrascht ihn durch ausgesprochen aufgeschlossenes Auftreten.

Venezuela drohen nicht nur die größten Proteste in der Geschichte des Landes, sondern in deren Zuge auch eine noch nie gesehene Eskalation der Gewalt. Vorgeschmack dessen ist der Einsatz von Tränengas von regierungstreuen Truppen gegen den selbst ernannten Präsidenten Juan Guaidó. Der plant, mit dem Sturz von Staatsoberhaupt Nicolas Maduro den seit Monaten wütenden Machtkampf zu beenden.

Dieser Handschlag sorgt für Empörung: Linken-Bundestagsabgeordneter Andrej Hunko trifft den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro. "Skandalös" finden das die Regierungsfraktionen in Berlin.

Der Machtkampf in Caracas zieht sich in die Länge, da will Washington wenigstens die Verbündeten in der Region auf Linie halten. Nach einer Tour durch Südamerika macht sich der US-Chefdiplomat an der Grenze zu Venezuela selbst ein Bild von der Lage - und trifft Geraldine.

Dem selbst ernannten Interimspräsidenten droht nun die Verhaftung: Die Verfassungsgebende Versammlung Venezuelas hat Juan Guaidó die parlamentarische Immunität entzogen. Zudem soll ein Verfahren wegen Amtsanmaßung gegen ihn fortgesetzt werden. Damit spitzt sich der Machtkampf zwischen dem sozialistischen Staatschef Maduro und seinem Herausforderer immer weiter zu.

Seit Wochen versucht die US-Regierung mit immer neuen Strafmaßnahmen, den venezolanischen Staatschef Maduro zum Rückzug zu drängen. US-Präsident Trump nutzt den Besuch des brasilianischen Präsidenten in Washington nun für eine weitere Drohung Richtung Caracas.

Elektrizität und fließendes Wasser - in Venezuela sind das keine Selbstverständlichkeiten mehr. Interimspräsident Juan Guaidó will die Wut der Venezolaner über die dramatische Lage nutzen und Staatschef Nicolás Maduro aus dem Amt drängen. Der aber gibt sich kampfeslustig.

Blackout in Caracas: Ein massiver Stromausfall hat die venezolanische Hauptstadt in Dunkelheit gehüllt. Der Informationsminister spricht von Sabotage.

Der Diplomat hatte den selbst ernannten Interimspräsidenten Guaidó am Flughafen erwartet. Für Staatschef Maduro war das Empfangskomitee eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten des krisengebeutelten Landes - Berlin reagiert.

Die venezolanische Regierung von Präsident Nicolás Maduro hat den deutschen Botschafter in dem Land zur unerwünschten Person erklärt.

Nach einer Werbetour durch die Region will der Oppositionsführer wieder selbst in dem Machtkampf mit Staatschef Maduro eingreifen. Tausende Menschen gehen für einen Regierungswechsel auf die Straßen. Guaidó könnte aber bald hinter Gittern landen.

Der Druck wächst, aber Venezuelas umstrittener Präsident zeigt sich unbeeindruckt. Das Militär steht zu ihm und Forderungen nach Neuwahlen lässt er ins Leere laufen. Seinem Herausforderer Guaidó droht er nun mit der Justiz. Der könnte es darauf ankommen lassen.

Venezuelas Machthaber Maduro vereitelt den Versuch der Opposition, Hilfsgüter für die hungernden Menschen ins Land zu holen. US-Vize Pence will mit Venezuelas Interimspräsidenten Guaidó weitere Schritte erörtern. Alle Optionen stehen offen.

Venezuela gleicht einer Festung: Der autoritäre Präsident Nicolás Maduro hat sein Land hermetisch abgeriegelt, er lässt weder Medizin noch Nahrung ins Land. An den Grenzen schreckt er auch vor Kriegsschiffen und Soldaten nicht zurück, die gegen die Hilfsgüter vorgehen.

Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro stoppt die Hilfslieferungen an der Grenze, Übergangspräsident Juan Guaidó schließt daher eine militärische Intervention der US nicht mehr aus.

Die Menschen in Venezuela leiden. Gegenpräsident Guaidó will Hilfsgüter ins Land schaffen. US-Außenminister Pompeo fordert Staatschef Maduro auf, die Hilfe nicht zu blockieren. Der schert sich jedoch überhaupt nicht darum.

Das Herbeischaffen der internationalen Hilfsgüter wird zur ersten Bewährungsprobe für den Interimspräsidenten. Gelingt es Guaidó, die Lieferungen ins Land zu bringen, dürfte das seine Position stärken. Und auch die Soldaten könnten sich elegant aus der Affäre ziehen.

Die Krise in Venezuela nimmt bedrohliche Züge an: Staatschef Nicolás Maduro schert sich nicht um ein Ultimatum Deutschlands und weiterer EU-Länder, die Neuwahlen fordern. Unterdessen haben Spanien, Großbritannien und Österreich Oppositionsführer Juan Guaidó als Interimspräsidenten anerkannt.

Es ist Zeit für Maduro zu gehen, meint Venezuelas selbsternannter Interimspräsident Guaidó. Er findet auch im Ausland viel Unterstützung. Aber das Land ist gespalten, Maduro malt das Gespenst eines Bürgerkriegs an die Wand.