Irak

Barack Obamas Ziele in Syrien gehören nun endgültig der Vergangenheit an. Donald Trump hat die militärische Strategie der USA komplett neu ausgerichtet. Details sollen aber weiterhin geheim bleiben.

US-Präsident Donald Trump hat ein neues Dekret mit Einreiseverboten für Bürger aus sechs Staaten unterzeichnet. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Das Dekret betrifft sechs mehrheitlich muslimische Staaten.

Während die irakische Armee eine Offensive gegen den sogenannten Islamischen Staat startet, hat die Terrormiliz intern mit Problemen zu kämpfen. Welche das sind und ob es das bald war mit dem IS-Terror, erklärt ein Nahost-Experte.

Das von US-Präsident Donald Trump verfügte Einreiseverbot, der sogenannte "Muslim Ban", ist gekippt - zumindest vorerst. Ein Bundesrichter in Seattle hat das Trump-Dekret ausgesetzt. Das gilt für die gesamten USA. Doch der Rechtsstreit wird weiter gehen - vermutlich bis zum Supreme Court. Wir erklären, worum sich der Streit dreht und wie am Ende vermutlich entschieden wird.

Trumps Einreiseverbot hat viele Muslime überrascht - auch in Deutschland. Viele haben für ihre USA-Reise auch bereits Geld investiert. Was gilt für sie?

Die blutigen Anschläge von Paris im November 2015 hatten Europa auf dramatische Weise für die Bedrohung durch islamistischen Terror sensibilisiert, der auch im Jahr 2016 seine Opfer forderte. Neben Frankreich und Belgien war erstmals auch Deutschland Angriffsziel der Terrormiliz "Islamischer Staat", mit einem grausamen Höhepunkt in Berlin. Obwohl nüchterne Zahlen gegen eine Dramatisierung sprechen, gibt es Gründe, warum der Terror seinen Schrecken gerade 2016 verbreiten konnte.

Der sogenannte Islamische Staat steht mit dem Rücken zur Wand. Sollte die Terrormiliz auch die irakische Millionenstadt Mossul verlieren, wäre vom Staatsgebiet des "Kalifats" nicht mehr viel übrig. Was unterscheidet den IS dann noch von Al-Kaida & Co.?

Bisweilen hat es den Anschein, als stünde der Präsidentschaftswahlkampf in den USA stellvertretend für das apokalyptische Ringen zwischen Gut und Böse. Hier die demokratische Lichtgestalt Hillary Clinton, dort der Fürst der Finsternis, Donald Trump. Dabei gerät schnell in Vergessenheit, dass Clintons Kandidatur selbst dunkle Schatten wirft.

Nach dem Beginn der Großoffensive auf die irakische IS-Hochburg Mossul warnen Experten vor wütenden Reaktionen der Dschihadisten. Ein kanadischer General sagt, die Terrormiliz sei nach der Rückeroberung der Stadt gefährlicher denn je. Auch für Deutschland.

Im Kampf gegen die Terrormiliz IS hat die irakische Stadt Mossul nicht nur eine enorme strategische Bedeutung. Auch symbolisch treffen hier Vergangenheit und Gegenwart aufeinander, um über die existenzielle Zukunft des sogenannten "Islamischen Staates" zu entscheiden. Die Großoffensive zur Rückeroberung Mossuls könnte ein Fanal sein, welches das Ende des IS einläutet.

Es könnte der Anfang vom Ende des sogenannten Islamischen Staats sein. In Mossul kämpfen irakische Truppen gegen die Terrormiliz.

Heftige Unwetter haben Wissenschaftlern im Irak eine überraschende Entdeckung ermöglicht. Ein bis dato unbekannter Blindfisch wurde an die Oberfläche gespült.

Jesse Lehrich, Berater für außenpolitische Angelegenheiten im Wahlkampf-Team von Hillary Clinton, hat sich während der TV-Debatte vergessen und Donald Trump mit obszönen Worten auf Twitter beleidigt. Mittlerweile hat Lehrich zurückgerudert, seine Entgleisung eingestanden und sich entschuldigt.

IS-Sprecher Abu Mohammad al-Adnani wird wohl bei einem Angriff der Anti-IS-Allianz getötet, die Führungsstruktur des sogenannten Islamischen Staates wirkt geschwächt. Ob das wirklich so ist. Und wer der Terrormiliz noch voransteht.

Der Tod von Propaganda-Chef Abu Muhammad al-Adnani ist ein erneuter Rückschlag für den Islamischen Staat. Der Syrer galt als Nummer zwei in der Hierarchie, stachelte zu Anschlägen an und war in deren Planung involviert.

"Flüchtlinge nehmen uns die Arbeitsplätze weg" - diese Angst scheint in Deutschland groß zu sein. So einfach ist es aber nicht, wie ein genauer Blick in Arbeitsmarktstudien zeigt.

Das umstrittene Türkei-Papier, das vor zwei Tagen an die Öffentlichkeit gelangt ist, sorgt für Wirbel. Im Interview erklärt Islam-Wissenschaftler Dr. Wilfried Buchta, welche Konsequenzen die Veröffentlichung hat.

Söldner gegen den IS? Private Sicherheitsfirmen sind in diversen Konflikten im Einsatz und könnten auch im Irak und in Syrien gegen den sogenannten "Islamischen Staat" vorgehen. Doch wäre das in diesem Fall wirklich eine Lösung?

Wieder erschütterte ein Anschlag die Millionenmetropole Istanbul. Ziel war diesmal der Atatürk-Flughafen. Die türkische Regierung vermutet die Terrororganisation "Islamischer Staat" hinter der Tat. Wie kein anderes Land scheint die Türkei derzeit im Fadenkreuz des Terrorismus zu stehen. Regelmäßig erschüttern Anschläge das Land, nicht nur durch die IS-Miliz, sondern auch durch die Kämpfer der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK.

Krieg, Bombenattentate und Leid - erschütternde Bilder bestimmen die Nachrichten aus Ländern wie dem Irak. Doch viele Menschen dort haben trotzdem einen Alltag und Träume, wie ...

Erstmals waren 2015 weltweit mehr als 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Die aktuellen Zahlen des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR werfen die Frage nach der Verantwortung des Westens auf. Der Irakkrieg sei ein Kardinalfehler der vergangenen 25 Jahre gewesen, sagte der Politologe Thomas Jäger.

Die Hiobsbotschaften für den sogenannten "Islamischen Staat" (IS) reißen nicht ab: Die Terrororganisation verliert weiter Gebiete, Kämpfer und Geld. Manche stimmen schon einen Abgesang auf die Dschihadisten an, andere sehen in der vermeintlichen Schwäche eine Gefahr. Steigt in Europa die Wahrscheinlichkeit von Terroranschlägen?

In Syrien und im Irak verliert die Terrormiliz "Islamischer Staat" an Boden. Die Anschlagsgefahr in Europa und anderswo auf der Welt verringert sich dadurch aber erst mal nicht, sondern scheint sich sogar noch zu erhöhen. Steckt dahinter eine neue Strategie? Terrorismus-Experten analysieren die aktuelle Situation und die Terrorgefahr in Deutschland.

Nach den Anschlägen von Brüssel warnen die Sicherheitsbehörden eindringlich vor der Terrorgefahr hierzulande. Wie konkret diese ist und was sich dagegen machen lässt, will ZDF-Journalistin Maybrit Illner mit ihren Gästen diskutieren. Die Ergebnisse sind sehr konkret.

Ein Mitarbeiter eines Atomkraftwerkes, der von Islamisten ausspioniert wird. Ein Dschihadist, der jahrelang in einem Kernkraftwerk arbeitet. Kriminelle, die versuchen, radioaktives Material an Terroristen zu verkaufen. Die Gefahr, dass Terroristen nukleares Material als Waffe verwenden könnten, ist da. Aber wie groß ist sie wirklich? Und welchen Schaden können sie anrichten?