RB Leipzig wird ab der kommenden Saison erstmals in der Bundesliga spielen. Nach dem 2:0-Erfolg gegen den Karlsruher SC ist dem Team von Trainer Ralf Rangnick der zweite Tabellenplatz nicht mehr zu nehmen.

RB Leipzig feiert den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. Der Verein sicherte sich am 33. Spieltag der 2. Bundesliga vorzeitig den zweiten Platz hinter dem SC Freiburg. Die Leipziger gewannen am Sonntag vor heimischer Kulisse mit 2:0 (0:0) gegen den Karlsruher SC. Vom drittplatzierten 1. FC Nürnberg ist RasenBallsport Leipzig nicht mehr einzuholen.

In einem recht zerfahrenen Spiel in Leipzig hatte auch der KSC seine Chancen. Im zweiten Durchgang erhöhte RB den Druck. Emil Forsberg war zur Stelle und schoss das verdiente 1:0 für die Gastgeber (52.). Das erlösende 2:0 markierte Marcel Halstenberg nach einem Fehler des KSC-Keepers René Vollath (87.).

… und Sandro Wagner sollte Bäcker werden. Die Lehren des Spieltags.

Sieben Jahre nach der Vereinsgründung am 19. Mai 2009 ist RB Leipzig damit vorläufig am Ziel angekommen. 2010 stieg das Team als Oberligameister in die Regionalliga auf, 2013 ging es als Regionalligameister in die dritte Liga. Nach nur einem Jahr folgte als Zweiter der Sprung ins Unterhaus.

1860 München ist gerettet, SC Freiburg Meister

Nun gelang Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick der nächste Schritt. Er wird auf dem Trainerposten von der kommenden Saison an von Ralph Hasenhüttl abgelöst. Der Österreicher wechselt nach dieser Spielzeit vom Erstligisten FC Ingolstadt zu den Leipzigern.

Damit spielt erstmals seit 1994 (VfB Leipzig) wieder ein Verein aus der sächsischen Messestadt in der höchsten deutschen Fußball-Klasse. Zugleich wird RB Leipzig der erste ostdeutsche Verein im Oberhaus sein seit dem Abstieg des FC Energie Cottbus 2009.

Im Tabellenkeller darf der TSV 1860 München über den sicheren Klassenerhalt jubeln. Die Löwen besiegten den SC Paderborn mit 1:0 durch ein Tor von Jan Mauersberger. Interimscoach Daniel Bierofka holte in seinem dritten Spiel den dritten Erfolg und wurde von 54.100 Zuschauern in der Allianz Arena als Retter gefeiert.

Der SC Freiburg hat sich derweil durch einen 2:0-Erfolg gegen Heidenheim die vorzeitige Meisterschaft in der 2. Liga gesichert. Florian Niederlechner erzielte beide Treffer zum Sieg. Die Breisgauer standen bereits zuvor als Aufsteiger ins deutsche Fußball-Oberhaus fest.

Die weiteren Ergebnisse

Fortuna Düsseldorf - FSV Frankfurt 1:0

SV Sandhausen - MSV Duisburg 2:2

1. FC Nürnberg - FC St. Pauli 1:0

1. FC Kaiserslautern - SpVgg Greuther Fürth 3:1

Arminia Bielefeld - 1. FC Union Berlin 1:0

VfL Bochum - Eintracht Braunschweig 2:3

(dpa/fte)