Der Herbstmeister beendet die Hinrunde mit einer Angriffsgala. Leroy Sané glänzt beim 5:0 des FC Bayern gegen Hoffenheim als Spieler des Spiels. Eine imposante Serie hält an.
Angeführt von Doppeltorschütze
Sané (7./48. Minute),
Kompany fordert, Stars liefern
Vor 75.000 Zuschauern in der Allianz Arena stellte sich schon früh nur noch die Frage, wie hoch das Starensemble um den erst spät eingewechselten Rückkehrer
Bevor der effektive und spritzige Sané seinen ersten Auftritt als Mann des Spiels hatte, gab ihm Teamkollege
Kane setzt seine Elfer-Serie fort
Auf dem sonst von Michael Olise besetzten rechten Flügel kam Sané besser zur Geltung als zuletzt auf der linken Seite. Auch das Zusammenspiel mit dem diesmal anstelle von Konrad Laimer als Rechtsverteidiger aufgebotenen Portugiesen Guerreiro funktionierte gut. Beim 2:0 profitierte Guerreiro allerdings nicht von Sané, sondern von einem schönen Zusammenspiel mit Kane.
Englands Nationalmannschaftskapitän demonstrierte wenig später einmal mehr seine Expertise vom Elfmeterpunkt. Nachdem Kevin Akpoguma den Ball gegen die Hand bekommen hatte, verwandelte Kane zum 27. Mal nacheinander einen Elfmeter. Alle seine 18 Strafstöße für Bayern waren drin. Dass es zur Pause nicht schon 4:0 stand, hatten die Gäste ihrem Verteidiger Arthur Chaves zu verdanken, der einen Müller-Kopfball vor der Torlinie klärte (20.).
Joker als Vorbereiter und Torschütze
Sané eröffnete nach Vorarbeit des eingewechselten Mathys Tel, der sich in München durchbeißen und den Verein nicht verlassen will, auch die zweite Spielhälfte mit einem Tor. TSG-Keeper Oliver Baumann konnte einem am Ort seines Länderspiel-Debüts nicht nur in dieser Szene leidtun.
Seine Vorderleute um den bemühten Bayern-Kandidaten Tom Bischof als einzigem Lichtblick ließen die Münchner fast nach Belieben kombinieren. Auf der Gegenseite trat Kapitän Manuel Neuer dann auch mal als Torwart in Erscheinung, als er einen Schuss von Finn Becker halten musste (70.).
Hoffenhems Trainer Christian Ilzer, der nur die Premiere mit Hoffenheim gewonnen hatte, hatte vor dem Anpfiff noch ein "geschlossenes Gesicht" seiner Mannschaft gefordert. Zu sehen war davon nichts. Im ersten Spiel von sechs Partien in 18 Tagen spielten die Münchner weiter locker und leicht. Der eingewechselte
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