• Dietmar Hamann würde keinen BVB-Profi für die Fußball-WM in Katar nominieren.
  • Bei Marco Reus stört den Sky-Experten dessen EM-Absage im vergangenen Sommer.
  • Mats Hummels sei zu alt und zu langsam, findet Hamann.

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Der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann würde nach heutigem Stand keinen einzigen Profi von Borussia Dortmund für die WM 2022 in Katar nominieren - auch nicht Marco Reus. Den Sky-Experten stört vor allem dessen kontrovers diskutierte EM-Absage im vergangenen Sommer.

"Er hat in den sechs Monaten davor mit den besten Fußball seiner Karriere gespielt. Er wäre zur EM eingeladen worden, und ich glaube auch, dass wir ihn gut hätten gebrauchen können", sagte Hamann in der Sendung "Projekt Weltmeister - Road to Qatar" und fügte hinzu: "Wenn du aus freien Stücken ein großes Turnier sausen lässt, dann ist deine Karriere als Nationalspieler beendet."

WM in Katar 2022: Hamann sieht auch Hummels nicht als Option

Diese Ansicht scheint Bundestrainer Hansi Flick nicht zu teilen. Er lud den 32-Jährigen bisher zu jedem Länderspiel ein. Und obwohl Reus sportlich mit jeweils zwei Toren und Vorlagen in vier Partien zu überzeugen wusste, sieht Ex-Bayern-Profi Hamann (48) in der Personalie "nach wie vor großes Konfliktpotenzial."

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"Wenn er jetzt überragende zwölf Monate spielt und dann mit nach Katar fliegt, wäre das völlig okay. Dann trifft man eine kurzfristige Entscheidung", erklärte Hamann, "aber ihn jetzt schon immer einzuladen, passt für mich nicht." Auch Mats Hummels wird es laut Hamann nicht zur WM 2022 in Katar schaffen, nach seiner Meinung sei der BVB-Abwehrchef zu alt und zu langsam.  © dpa

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