Chelsea Manning

Die britische Regierung hat einen Auslieferungsgesuch der USA für Julian Assange unterzeichnet. Ob der Wikileaks-Gründer aber tatsächlich ausgeliefert wird, entscheidet ein Gericht.

Das Bezirksgericht im schwedischen Uppsala hat am Montag einen Haftbefehl gegen Julian Assange abgelehnt. Was das bedeutet.

Die USA fordern von Großbritannien die Auslieferung von Julian Assange, um dem Wikileaks-Gründer den Prozess zu machen. Nun haben die US-Behörden eine neue Anklageschrift vorgelegt - nach der Assange Jahrzehnte lang hinter Gitter wandern könnte.

Die schwedische Staatsanwaltschaft hat Haftbefehl gegen den Wikileaks-Gründer Julian Assange wegen des Verdachts der Vergewaltigung beantragt. Wenn das Bezirksgericht von Uppsala den Weg dafür freimacht, will sie einen europäischen Haftbefehl ausstellen, um die Auslieferung Assanges an Schweden zu erreichen. 

Wie erwartet muss Whistleblowerin Chelsea Manning erneut ins Gefängnis. Nach einer verweigerten Aussage wurde sie in Beugehaft genommen.

Die schwedische Staatsanwaltschaft nimmt ihre Voruntersuchungen zu Vergewaltigungsvorwürfen gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange wieder auf. 

62 Tage war Chelsea Manning wegen Missachtung des Gerichts inhaftiert, die Whistleblowerin wollte Geschworenen keine Fragen zu Wikileaks beantworten. Nach zwei Monaten Beugehaft ist sie nun wieder frei - womöglich aber nicht lange.

Seit 2012 hatte sich Assange seiner Verhaftung in London durch Flucht in die Botschaft Ecuadors entzogen. Nun bekommt er dafür ein knappes Jahr Haft aufgebrummt, nachdem ihn die Botschaft im April vor die Tür gesetzt hatte. Doch es könnte noch viel schlimmer kommen für Assange.

Ecuadors Präsident Moreno hatte die Aufhebung des diplomatischen Asyls für Julian Assange damit begründet, dass sich dieser wiederholt daneben benommen habe. Nach der Festnahme kursierten schnell wüste Details über das angebliche Fehlverhalten des Wikileaks-Gründers. Ein früherer Diplomat sagt nun: Das ist alles nicht wahr.

Sechs Jahre und zehn Monate hat Ecuador Julian Assange in seiner Botschaft in London Schutz gewährt und ihn so vor Strafverfolgung bewahrt. Bis zum gestrigen Donnerstag. Was Fäkalien damit zu tun haben und ob Assange nun wirklich die Todesstrafe droht - die wichtigsten Fragen und Antworten.

Charismatisch und ein Kämpfer für die Gerechtigkeit oder ein gefährlicher Egomane? An Julian Assange scheiden sich die Geister. Jetzt wurde der Wikileaks-Gründer nach sieben Jahren in der Botschaft Ecuadors festgenommen. Ihm droht eine Auslieferung an die USA.

Der Wikileaks-Gründer Julian Assange ist von der Polizei in London festgenommen worden. Seit Jahren wohnte er in der Botschaft Ecuadors, bis ihm schließlich das Asyl entzogen wurde. Doch wie konnte es dazu kommen? Eine Chronologie der wichtigsten Ereignisse.

Die britische Polizei hat den Wikileaks-Gründer offenbar festgenommen.

Seit mehr als sechs Jahren lebt Wikileaks-Gründer Julian Assange in Ecuadors Botschaft in London. Doch angeblich will das Land ihm nun die schützende Hand entziehen. Daraus ergibt sich die spannende Frage: Würden die USA versuchen, ihm den Prozess zu machen?

Assange, Manning, Snowden: Nach den aufsehenerregenden Enthüllungen über die Machenschaften von NSA, Militär und anderen Organisationen ist den meisten Deutschen heute "Whistleblowing" ein Begriff. Doch was ist aus den Menschen geworden, die für manche als Geheimnisverräter und für andere als Helden gelten? Eine Spurensuche.