Jean-Claude Juncker

Die EU und Asien wollen ihre Kräfte bündeln. Beim Asem-Gipfel in Brüssel ist klar: Hier suchen zwei starke Weltregionen den Brückenschlag. Richtet sich das gegen US-Präsident Trump?

Geht es nach EU-Präsident Jean-Claude Juncker und seiner Kommission, so wird die Zeitumstellung noch vor der Europawahl im Mai abgeschafft. Gegen diesen Plan regt sich nun jedoch Widerstand: 16 Länder kritisieren fehlende Details und einen zu engen Zeitplan.

Gut acht Monate vor der Europawahl bringen sich die Bewerber um das Amt des Kommissionspräsidenten in Stellung. Erst im Spätherbst treffen die Parteien intern ihre Personalentscheidungen. Bis dahin könnte es noch einige Überraschungen geben.

Angesichts des Erstarkens europafeindlicher Kräfte hat EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker darauf gedrängt, die Rolle der Europäischen Union als Friedensgarant zu schützen. Auch zum Thema Zeitumstellung äußerte sich Juncker in seiner Rede zur Lage der Union.

Seit mehr als 50 Jahren war kein Deutscher mehr Chef der mächtigen EU-Kommission. Nun will der CSU-Vizechef nach dpa-Informationen den ersten Schritt auf einem langen Weg zu dem Brüsseler Spitzenposten machen.

Die EU-Bürgerbeauftragte Emily O'Reilly hat scharfe Kritik an der Blitzbeförderung von Martin Selmayr zum Generalsekretär der Kommission geäußert. Die Verantwortlichen hätten mit ihrem Vorgehen das öffentliche Vertrauen in Gefahr gebracht. 

Die Europäische Union will Zeitumstellung abschaffen. Sie folgt damit dem Ergebnis einer EU-weiten Umfrage - wenngleich diese lediglich die Meinung von einem Prozent der Bürger abbildet. Die wichtigsten Fragen und Antworten zu den Plänen. 

Das Ende der Zeitumstellung ist gekommen: Laut Jean-Claude Juncker soll der Wechsel von Sommer- und Winterzeit abgeschafft werden. "Die Menschen wollen das, wir machen das", sagte der EU-Kommisionspräsident im ZDF. Er erläuterte auch, welche Standardzeit künftig dauerhaft gelten soll. Mehr Panorama-Themen finden Sie hier

Der Handelsstreit zwischen der EU und den USA in Sachen Autozölle spitzt sich zu. Erst am gestrigen Donnerstag schlug die EU-Kommission vor, die Zölle für Pkw-Importe auf beiden Seiten zu streichen. Nach neuesten Meldungen hat Trump den Vorschlag sofort abgelehnt.

Auf der A10 in Genua ist eine Autobahnbrücke eingestürzt. Nach Angaben der Feuerwehr starben mindestens 35 Menschen. Zudem gibt es viele Schwerverletzte.

Die Fraktionsvorsitzenden der Grünen und der Linken im Bundestag, Anton Hofreiter und Sahra Wagenknecht, haben die Zusage der EU für mehr Soja- und erleichterte Flüssiggasimporte aus den USA kritisiert.

Laut EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker stand die Einigung mit US-Präsident Donald Trump im Handelsstreit zwischen der EU und den USA auf Messers Schneide. In der Anfangsphase der Gespräche habe Trump massiven Druck auf die Unterhändler aus Brüssel ausgeübt. Doch das besondere Verhältnis zwischen den beiden Politikern scheint die Gespräche beflügelt zu haben.

Im transatlantischen Handelskonflikt haben sich US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker auf einen gemeinsamen Kurs zur Beilegung der Streitigkeiten verständigt. 

Damit hatte die Wenigsten gerechnet: Kurz nach dem Start der Gespräche zwischen US-Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker haben die Vereinigten Staaten und die Europäische Union ihren Handelskonflikt beigelegt. In Washington einigte man sich auf neue Zölle gegeneinander.

Kaum jemand hätte EU-Kommissionschef Juncker zugetraut, im Handelsstreit mit den USA eine Eskalation abzuwenden. Dennoch ist ihm das gelungen, US-Präsident Trump entdeckt gar seine "Freundschaft" für Europa. Wer hat sich beim Krisentreffen durchgesetzt?

Donald Trumps Äußerungen vor dem Treffen mit Spitzenvertretern der EU verheißen nichts Gutes. Statt Gesprächsbereitschaft zu signalisieren, schwört der US-Präsident seine Landsleute auf einen harten Handelskonflikt ein. "Wir müssen durchhalten", lautet sein Motto.

Kann US-Präsident Donald Trump noch davon abgebracht werden, Sonderzölle auf Autoimporte zu erheben? An diesem Mittwoch gibt es bei einem Spitzentreffen im Weißen Haus vielleicht die letzte Chance. Die Strategie der EU wirkt riskant.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat Spekulationen über seinen Gesundheitszustand und Rücktrittsforderungen zurückgewiesen.

Ausverhandelt war es schon seit Dezember, jetzt ist es auch unterzeichnet: Die EU hat mit Japan ihr bisher umfangreichstes Handelsabkommen getroffen. Kommissionschef Jean-Claude Juncker nennt den Tag "historisch".

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ist berühmt wie berüchtigt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. So auch am vergangenen Freitag: Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Wien bezeichnete er Bundeskanzler Sebastian Kurz als "großspurig", doch er hatte auch Lob für den jungen Regierungschef übrig.

CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer hat mit einem Schreiben an die EU-Kommission für Unruhe in den Reihen der Brexit-Unterhändler gesorgt. Er forderte darin, dass der intensive Datenaustausch in der Terror- und Kriminalitätsbekämpfung mit Großbritannien auch nach dem Austritt aus der EU unabhängig vom Verhandlungsergebnis Bestand haben muss. Chef-Unterhändler Michel Barnier wies Seehofers Aussagen zurück und verwies auf laufende Gespräche.

Die Dolmetscher des EU-Parlaments haben zum Streik aufgerufen. Ein bis zwei Stunden am Tag müssen die Abgeordneten ohne Übersetzung debattieren. Angesichts von 24 Amts- und Arbeitssprachen eine Aufgabe, vor der bereits Jean-Claude Juncker kapituliert hat.

Der Asylstreit soll auf europäischer Ebene gelöst werden. Diese Hoffnung äußerte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach dem Asyl-Sondergipfel in Brüssel, allerdings ohne konkrete Ergebnisse zu präsentieren. Die Kanzlerin steht vor dem regulären EU-Gipfel am Donnerstag unter immensem innenpolitischen Druck.