• Werder Bremen holt bei Erzgebirge Aue drei Punkte und ist dem Ziel vom Aufstieg ein großes Stück näher gekommen.
  • Karlsruhe und Dresden liefern sich einen spannenden Kampf ohne Sieger, Nürnberg geht in Kiel baden.
  • Die Spiele von Sonntagmittag im Überblick.

Mehr Fußballthemen finden Sie hier

Erzgebirge Aue - Werder Bremen 0:3 (0:0)

Dem Druck standgehalten, den Aufstieg vor Augen: Werder Bremen hat das Tor zur direkten Bundesliga-Rückkehr weit aufgestoßen. Die Mannschaft von Trainer Ole Werner siegte bei Erzgebirge Aue mit 3:0 (0:0) und hält im spannenden Rennen um Platz zwei in der 2. Liga vor dem letzten Spieltag alle Trümpfe in der Hand.

Innenverteidiger Marco Friedl (49.) traf für die Bremer gegen die bereits abgestiegenen Veilchen zum 1:0, Niclas Füllkrug (90.+2) mit seinem 18. Saisontor und Niklas Schmidt (90.+6) sorgten für den Endstand.

Drei Punkte beträgt Bremens Vorsprung nun auf den Hamburger SV auf dem Relegationsrang und auf den Vierten Darmstadt. Den Grün-Weißen genügt im Heimspiel am kommenden Sonntag (15.30 Uhr/Sky) gegen Jahn Regensburg bereits ein Unentschieden, um wie Schalke 04 ein Jahr nach dem Bundesliga-Abstieg direkt wieder hoch zu gehen.

Eine Woche nach dem überraschenden Dämpfer gegen Holstein Kiel (2:3 nach 2:0-Führung) agierte Werder vor 12.273 Zuschauern sehr kontrolliert und verzichtete auf das ganz große Spektakel. Hinten ließen die Gäste wenig zu, vorne mangelte es zunächst aber an der letzten Konsequenz.

Zudem hatte die Auer Defensive Bremens Supersturm mit Marvin Ducksch (20 Tore) und Füllkrug gut im Griff - dafür traf Friedl kurz nach der Pause. Der Österreicher drückte eine scharfe, flache Hereingabe von Leonardo Bittencourt nach einer Ecke aus kurzer Distanz über die Linie.

Überschattet wurde die Partie von einem schmerzhaften Zusammenprall von Aues Dirk Carlson und Prince Osei Owusu (75.). Beide erlitten blutende Platzwunden am Kopf. Während Stürmer Owusu für die letzten fünf Minuten auf den Platz zurückkehren konnte, musste Abwehrspieler Carlson auf einer Trage vom Feld gebracht werden.

Karlsruher SC - Dynamo Dresden 2:2 (0:1)

Dynamo Dresden hat vor der anstehenden Abstiegs-Relegation seine Durststrecke fortgesetzt. Die seit Januar sieglosen Sachsen mussten sich am Sonntag im letzten Auswärtsspiel der Saison trotz ansprechender Leistung beim Karlsruher SC mit einem 2:2 (1:0) begnügen.

Michael Akoto (90.+4) und Patrick Weihrauch (26.) trafen für Dynamo. Jerome Gondorf (65.) und Philipp Hofmann (74.) drehten das Spiel zwischenzeitlich für den KSC.

Dynamo erwischte den besseren Start und kam durch Weihrauch (2.) und Christoph Daferner (12.) früh zu guten Chancen. Eine Minute nach der verdienten Führung hätte Ransford-Yeboah Königsdörffer freistehend nachlegen müssen.

Dynamo kam auch in der Folge zu guten Möglichkeiten, zudem erwies sich Torhüter Kevin Broll als sicherer Rückhalt. Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel offen, Gondorf stellte nach einer Ecke den Gleichstand her. Dann legte Hofmann nach. Dresdens Akoto verhinderte die Niederlage.

Die Relegation gegen den Dritten der 3. Liga findet am 20. und 24. Mai statt. Dynamo spielt dabei zunächst auswärts.

Holstein Kiel - 1. FC Nürnberg 3:0 (2:0)

Dem 1. FC Nürnberg ist im Endspurt der 2. Bundesliga deutlich die Luft ausgegangen. Der Club verlor bei Holstein Kiel mit 0:3 (0:2) und blieb damit im vierten Spiel in Folge sieglos. Der fränkische Altmeister verspielte durch diese Negativserie zur Unzeit alle Chancen auf den ersehnten Aufstieg.

Steven Skrzybski (14.), Julian Korb (41.) und der starke Lewis Holtby (63.) sicherten Holstein beim fünften Spiel in Serie ohne Niederlage einen verdienten Sieg. Die Störche hatten sich den Klassenerhalt bereits zuvor gesichert.

Kiel agierte im letzten Saison-Heimspiel angetrieben von Holtby entschlossener. Die Mannschaft von Robert Klauß, der seinen Vertrag beim FCN unter der Woche vorzeitig verlängert hatte, präsentierte sich dagegen harmlos. (hub/afp)

Bildergalerie starten

Transferfenster geschlossen: Das sind die Top-Transfers des Winters 2021/22

Nichts geht mehr: Das Transferfenster hat in den europäischen Top-Ligen mit Ablauf des 31. Januars geschlossen. Die Top-Transfers des Winters 2021/22 zum Durchklicken.