• Steckt Erling Haaland nach zwei Spielen ohne Tor schon in einem Mini-Tief?
  • Trainer Marco Rose formuliert ein paar Erklärungsansätze.
  • Haaland selbst dürfte der kommende Gegner SC Freiburg durchaus liegen.

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Es war fast schon ein bisschen absurd, als Marco Rose am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor Borussia Dortmunds Spiel gegen den SC Freiburg ein paar Themen rund um Erling Haaland beantworten musste. Unter anderem ging es um Haalands Durststrecke in der Bundesliga: Ausgewachsene zwei Spiele am Stück hat der Norweger nun kein Tor erzielt, erst gegen die Hertha, zuletzt in Frankfurt.

Da drängten sich offenbar arg dringliche Fragen auf, auf die Rose pflichtschuldig einging. "Grundsätzlich nagt das an ihm. Aber er hat einen Assist gegeben und noch wichtiger ist für mich, wie er sich nach der Partie über den Sieg gefreut hat. Tore schießen will Haaland immer und er wird es auch wieder tun", sagte Rose.

Dortmunds Trainer schob dann auch noch einen Erklärungsansatz nach: "Natürlich stellen sich die Innenverteidiger auf ihn ein und analysieren ihn. Wir haben versucht, auch da ein paar Dinge anzupassen. Ich glaube, er weiß selbst, dass er sich in ein paar Bereichen noch verbessern kann", so Rose. "Wir haben gesehen, dass er in seinem Kopfballspiel zugelegt hat. In allen anderen Bereichen machen wir weiter. Jeder Stürmer hat mal eine Serie ohne Treffer, er wird auch wieder treffen."

Ungünstige Konstellation gegen gefährliche Freiburger

Vielleicht ist die Aufregung um den ja immer noch erst 21-Jährigen so groß, weil Haalands Tore gegen den kommenden Gegner besonders wichtig werden könnten. Freiburg ist die gefährlichste Mannschaft bei ruhenden Bällen, steht nach 18 Spielen schon bei 16 Toren nach einem Standard. Und die Borussia hat sich im bisherigen Saisonverlauf durchaus anfällig gezeigt, wenn der Gegner nach einem Eckball oder einem Freistoß vor dem Tor auftauchte.

Dazu stellt Freiburg zusammen mit den Bayern die beste Defensive der Liga, hat erst 18 Gegentore kassiert und damit zehn weniger als der BVB. Die Dortmunder wiederum haben in der Liga erst zwei Spiele überhaupt ohne ein Gegentor überstanden, weshalb die Konstellation aus zu vielen kassierten Treffern und einem Gegner, der offensichtlich sehr gut verteidigen kann, ein wenig für Unbehagen sorgt.

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Die ernüchternde 1:2-Niederlage aus dem Sommer in Freiburg sollte zudem Warnung genug sein für den BVB, für den es überdies gilt, sich erneut eines lästigen Verfolgers im Kampf um die Champions-League-Plätze zu erwehren.

Und dafür bräuchte es das eine oder andere Haaland-Tor - andernfalls stellt der Torjäger einen neuen "Rekord" auf. Seit seinem Debüt in der Bundesliga vor fast auf den Tag genau zwei Jahren, mit einem Dreierpack beim spektakulären 5:3-Sieg in Augsburg, hat Haaland noch nie drei Spiele in Folge nicht getroffen. Bisher gab es das in der Bundesliga erst fünf Mal, dass Haaland zwei Spiele ohne ein eigenes Tor aneinanderreihte, zuletzt im Frühjahr letzten Jahres.

Fünf Fakten über BVB-Star Erling Haaland

Stattdessen stehen unglaubliche 53 Tore nach 55 Bundesligaspielen, im Schnitt erzielt Haaland alle 84 Minuten, die er auf dem Platz steht, auch ein Tor. Diese Rekorde gilt es weiter auszubauen - und den anderen damit automatisch zu verhindern.

Immerhin, und das ist die gute Nachricht aus Dortmunder Sicht, ist der SC Freiburg im Westfalenstadion ein gern gesehener Gast: Christian Streich hat mit seinen Mannschaften noch kein einziges Spiel in Dortmund gewonnen. Und beim letzten Aufeinandertreffen in Dortmund gab es einen klaren 4:0-Erfolg für den BVB - inklusive eines Haaland-Doppelpacks.

Verwendete Quelle:

  • Bvb.de: Pressekonferenz vor SC Freiburg vom 13.01.2022
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