Die deutsche Mannschaft hat bei der Nordischen Ski-WM in einem vom Wetter beeinflussten Wettbewerb die Chance verpasst, im Skispringen bereits ihre sechste Medaille zu erringen. Von der Normalschanze fiel Karl Geiger im zweiten Durchgang von Rang zwei auf Platz 18 zurück. Bester Deutscher wurde Richard Freitag als Fünfter.

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Polen hat beim Springen von der Normalschanze bei der Nordischen Ski-WM einen Doppelsieg gefeiert. Dawid Kubacki wurde erstmals Einzel-Weltmeister, mit 2,8 Punkten Vorsprung auf seinen Landsmann Kamil Stoch. Auf Rang drei landete der Österreicher Stefan Kraft, vor seinem Landsmann Philipp Aschenwald.

Freitag vor Leyhe und Eisenbichler

Dahinter reihten sich Richard Freitag, Stephan Leyhe und Markus Eisenbichler, Weltmeister von der Großschanze, als beste Springer des DSV ein. Im Team waren sie überlegen zu Gold gesprungen.

Karl Geiger fiel aufgrund wechselnder Winde und schlechter Sicht wegen starken Schneefalls im zweiten Durchgang von Position zwei auf 18 zurück. Ähnlich erging es dem Japaner Ryoyu Kobayashi. Der überragende Springer des Winters büßte als Führender nach dem ersten Durchgang im zweiten 13 Plätze ein. Auch der Schweizer Killian Peier, der von der Großschanze sensationell auf den Bronze-Platz geflogen war, stürzte von vier auf zehn ab.

Kubacki fliegt von 25 auf eins

Kubacki sicherte sich nach Rang 25 im ersten Durchgang den Sieg, Stoch hatte lediglich Rang 16 belegt, Kraft den neunten Platz. (hau)

Passend zum Saison-Höhepunkt sind die deutschen Skispringer in Bestform: Mannschafts-Gold bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld krönt den Doppelsieg von Markus Eisenbichler und Karl Geiger im Einzelspringen von der Großschanze am Bergisel in Innsbruck vom Tag zuvor.