Stefan Kraft

Die deutsche Mannschaft hat bei der Nordischen Ski-WM in einem vom Wetter beeinflussten Wettbewerb die Chance verpasst, im Skispringen bereits ihre sechste Medaille zu erringen. Von der Normalschanze fiel Karl Geiger im zweiten Durchgang von Rang zwei auf Platz 18 zurück. Bester Deutscher wurde Richard Freitag als Fünfter.

Markus Eisenbichler darf beim letzten Springen der Vierschanzentournee in Bischofshofen auf den ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere hoffen.

Der Winter steht vor der Tür und damit auch der Beginn der neuen Wintersport-Saison. Nach den Olympischen Spielen von Pyeongchang wollen die deutschen Athleten um Laura Dahlmeier, Felix Neureuther und Co. in diesem Winter wieder voll angreifen. Den Höhepunkt bietet die Weltmeisterschaft.

Für die österreichischen Skispringer gab es auch im letzten Weltcup der Saison keinen Sieg. Für Cheftrainer Heinz Kuttin wird die Luft dünn.

Richard Freitag verlässt Planica glücklich und strahlend. Geschlagen geben muss er sich nur dem Polen Stoch, der in diesem Skisprung-Winter quasi alles abräumt.

Auf den Schanzen von Norwegen scheint es kein Rezept mehr gegen Überflieger Stoch zu geben. Der Pole steht kurz vor zwei weiteren großen Titeln. Bei den DSV-Adlern ...

Andreas Wellinger ist zur Silbermedaille von der Großschanze geflogen. Der DSV-Adler musste sich nur dem Polen Kamil Stoch geschlagen geben. Bronze ging an den Norweger Robert Johansson. 

Noch eine Medaille für Deutschland an Tag eins. Nach Laura Dahlmeier holt auch Andreas Wellinger Gold. Er gewinnt das Springen von der Normalschanze. Die Ticker-Nachlese.

Bei den Skisprung-Wettbewerben in Pyeongchang finden insgesamt drei Einzelwettkämpfe und ein Teamwettbewerb statt. Die vergangenen Olympischen Winterspiele 2014 verliefen für die deutschen Skispringer überaus erfolgreich: Neben den polnischen Akteuren waren die DSV-Adler mit zwei Goldmedaillen die stärkste Nation. Trotz des Ausfalls von Severin Freund (Kreuzbandriss) könnte 2018 in Pyeongchang erneut die deutsche Hymne bei der Siegerehrung erklingen.

Als Jugendlicher sprang Gregor Schlierenzauer der kompletten Konkurrenz davon. Die Bestmarke als Weltcup-Rekordsieger knackte er im Alter von 23 Jahren. Doch danach kam nicht mehr viel. Heute ist Schlierenzauer froh, wieder im Skisprung-Zirkus dabei zu sein.