Rudi Carrell

Rudi Carrell ‐ Steckbrief

Name Rudi Carrell
Bürgerlicher Name Rudolf Wijbrand Kesselaar
Beruf Entertainer
Geburtstag
Sternzeichen Schütze
Geburtsort Alkmaar (Niederlande)
Staatsangehörigkeit Niederlande
Größe 182 cm
Familienstand verheiratet
Geschlecht männlich
Haarfarbe weiß
Augenfarbe blau
Sterbetag
Sterbeort Bremen

Rudi Carrell ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

Der niederländische Entertainer Rudi Carrell prägte das deutsche Fernsehen ab den 1960er Jahren. 2006 starb er im Alter von 71 Jahren.

Als Rudolf Wijbrand Kesselaar wurde der Mann, der sich später Rudi Carrell nannte, am 19. Dezember 1934 in Alkmaar in eine Künstler-Familie geboren. Sowohl sein Vater als auch sein Großvater waren in den Niederlanden als Entertainer unterwegs. Carrell war das älteste von vier Geschwistern. Seine Kindheit war geprägt von deutscher Besatzung, Krieg und Armut. Erst Ende der 1940er Jahren ging es der Familie besser.

1952, im Alter von 18 Jahren, sprang Carrell für seinen Vater, der den Künstlernamen André Carrell trug, bei einem Gastspiel ein, vier Jahre später erhielt auch der Sohn sein erstes Engagement beim Rundfunksender AVRO. 1960 trat Carrell als Sänger für die Niederlande mit dem Song "Wat Een Geluk" (Was für ein Glück) beim Eurovision Song Contest an - an dem Abend hatte er allerdings kein Glück, es reichte bloß für den vorletzten Platz.

Mitte der 1960er: Durchbruch mit der "Rudi Carrell Show"

Doch schon im darauffolgenden Jahr war ihm das Glück wieder hold: Mit der "Rudi Carrell Show" gelang ihm sein Durchbruch als Showmoderator in den Niederlanden, 1965 startete der charmante Carrell auch in Deutschland durch: Seine "Rudi Carrell Show" lief dort zum ersten Mal bei "Radio Bremen" - es war der Start seiner großen Karriere.

1974 wurde seine "Rudi Carrell Show" durch "Am laufenden Bahn" ersetzt. Viele weitere Sendungen folgten, darunter: "Rudis Tagesshow", "Die verflixte Sieben", "Herzblatt" und "Laß dich überraschen". Neben seinem Job als Moderator versuchte sich Carrell auch als Schauspieler. Gemeinsam mit Ilja Richter alberte sich das Komikerduo durch die Komödien "Tante Trude aus Buxtehude" oder "Wenn die ollen Tanten kommen".

Rudi Carrell war fester Bestandteil bei "7 Tage, 7 Köpfe"

Zudem war Rudi Carrell auch als Musiker erfolgreich: Seinen wohl größten Hit hat er mit dem Kult-Song "Wann wird's mal wieder richtig Sommer?" von 1975. Ab 1996 war Rudi Carrell festes Mitglied der wöchentlichen Comedy-Show "7 Tage, 7 Köpfe", die Carrell produzierte. An seiner Seite waren unter anderem Mike Krüger, Kalle Pohl und Jochen Busse zu sehen.

Carrell wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Bambi, dem Deutschen Comedypreis sowie mit der Goldenen Kamera für sein Lebenswerk. Anlässlich dieser Auszeichnung hatte Carrell, schon schwer gezeichnet von seiner Krankheit, seinen letzten öffentlichen Auftritt.

Rudi Carrell war von 1957 bis 1973 mit seiner Jugendliebe Truus de Vries, die er mit 17 Jahren kennengelernt hatte, verheiratet. Die beiden bekamen die Töchter Caroline (*1958) und Annemieke (*1962). 1974 heiratete Carrell Anke Bobbert, 1977 wurde der gemeinsame Sohn Alexander geboren. Anke Bobbert erkrankte schwer an Rheuma und verstarb 2000. 1997 gab Carrell seine Beziehung mit der Drehbuchautorin Susanne Hoffmann bekannt, 2000 erfolgte die Trennung. 2001 heiratete Carrell in Australien ein drittes Mal: die 36 Jahre jüngere Köchin Simone Felischak, die er 1995 kennengelernt hatte.

Rudi Carrell starb am 7. Juli 2006 an Lungenkrebs. Carrells Urne ist neben der Urne seiner zweiten Ehefrau im niedersächsischen Heiligenfelde beigesetzt.

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