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Syrien schickt Truppen wegen türkischer Offensive in den Norden

Aus der Parlamentswahl ist die Partei von Ministerpräsident Mateusz Morawiecki siegreich hervorgegangen. Laut ersten Prognosen kann sie weiterhin ohne einen Koalitionspartner regieren. Das Verhältnis Warschaus zu Berlin und Brüssel könnte kompliziert bleiben.

ÖVP siegt auch bei Landtagswahlen im österreichischen Vorarlberg

Der Attentäter von Halle war ein Videospiel-Junkie. Horst Seehofer will deshalb die "Gamerszene" genauer beobachten, weil er dort viele potenzielle Täter vermutet. Die Kritik folgt prompt.

Die Demonstration gegen Antisemitismus mit mehreren Tausend Teilnehmern stand unter dem Motto "Kein Fußbreit! Antisemitismus und Rassismus töten".

30 Kilometer tief sind türkische Truppen bereits in Nordsyrien vorgedrungen, Zehntausende haben die Flucht ergriffen. Kanzlerin Merkel fordert eine "umgehende Beendigung" der Offensive. Präsident Erdogan zeigt sich von Strafmaßnahmen der Europäer unbeeindruckt.

Es herrscht große Spannung, als Kramp-Karrenbauer den Saal des Deutschlandtages betritt. Würde sich der Unmut des Unionsnachwuchses über die CDU-Chefin Bahn brechen? Es kommt anders.

Etwa eine Million Kurdischstämmige leben hierzulande. Die Spannungen zwischen ihnen und den Deutsch-Türken könnten nun wachsen. Von Hass, Spaltung, einem Pulverfass ist die Rede. Viele bangen um Angehörige und Freunde.

Polens Regierungspartei PiS wirbt mit Sozialleistungen und Ressentiments gegen die LGBT-Bewegung. Ein Wahlsieg der Nationalkonservativen am Sonntag ist sehr wahrscheinlich. Im Vorfeld warnen ehemalige Präsidenten allerdings vor einer autoritären Diktatur.

Sebastian Kurz fordert nach dem Attentat in Halle eine bessere Zusammenarbeit gegen Rechts. Außerdem warnt er vor jeglicher Form von Antisemitismus.

Vertreter anderer Parteien geben der AfD eine Mitschuld am Anschlag von Halle. Bayerns Ministerpräsident Söder sieht sie in der Nähe der NPD. AfD-Chef Meuthen will das nicht auf seiner Partei sitzen lassen.

Die ehemalige US-Botschafterin in der Ukraine, Marie Yovanovitch, erhebt im Rahmen einer Anhörung im US-Kongress schwere Vorwürfe gegen die Regierung von Donald Trump. Sie wurde bereits im Mai als Botschafterin abgezogen. Die Demokraten im Repräsentantenhaus erhofften sich von ihrer Aussage Material für ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump.

Steigt die SPD aus der Koalition aus, steht bei der Union schneller als vorgesehen die Frage nach der Kanzlerkandidatur im Raum. Annegret Kramp-Karrenbauer gilt intern nicht als geborene erste Anwärterin, die Konkurrenten laufen sich warm. Kann die CDU-Vorsitzende kämpfen?

Außenminister Heiko Maas kündigt wegen Türkei-Offensive in Nordsyrien an, dass weniger Rüstungsexporte genehmigt werden sollen.

Ras al-Ain war ein Einfallstor für den türkischen Einmarsch in Syrien. Nur wenige Tage nach Beginn des Einsatzes haben sich türkische Truppen in dem Ort festgesetzt. Nun schwillt der Flüchtlingsstrom an.

Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums wurden die amerikanischen Truppen im syrischen Grenzgebiet von der türkischen Artillerie beschossen. Der Vorfall nahe des Grenzortes Kobane sei zwar glimpflich ausgegangen, doch das Pentagon schickt eine eindeutige Warnung an die Türkei. Zuvor hatte die Türkei angekündigt, die Militäroffensive gegen die Kurdenmilizen in Nordsyrien trotz Sanktionsdrohungen der USA unbeirrt fortzusetzen.

Ab Montag können die SPD-Mitglieder über ihre neue Führungsspitze abstimmen. Übrig sind inzwischen nur noch sechs Kandidatenteams.

Trump wollte einen großen Deal - jetzt gibt er sich offenbar auch mit einem kleinen zufrieden. Der Handelskonflikt zwischen China und den USA dürfte sich damit fürs Erste entschärfen.

Gegen den ausdrücklichen Willen von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer stimmt die Junge Union für mehr Mitsprache der Partei bei der Suche nach einem künftigen Kanzlerkandidaten. Ihr früherer Rivale Friedrich Merz wird vom Unions-Nachwuchs gefeiert.

Das Personalkarussell von Donald Trump dreht sich weiter: Erst vor sieben Monaten wechselte der US-Präsident Heimatschutzministerin Nielsen aus, nun schmeißt auch ihr Nachfolger McAleenan hin - und Trump muss schon wieder einen neuen Kandidaten suchen.

Die Verteidigungsministerin sichert Lettland 100 Prozent Bündnistreue zu. Keine Bewegung gibt es bei der umstrittenen Ostseepipeline - einem "schwierigen Thema". Ein Stopp des Projekts sei nicht mehr möglich.

Die sächsische CDU will Koalitionsverhandlungen mit den Grünen und der SPD zur Bildung einer gemeinsamen Regierung aufnehmen.

Die türkische Regierung weist Kritik an ihrer Offensive gegen kurdische Milizen in Nordsyrien zurück, sie verlangt von der Nato Beistand. Die US-Regierung droht Ankara dagegen mit Sanktionen - und damit, die türkische Wirtschaft zum Stillstand zu bringen.

US-Präsident Donald Trump hat bei einer Wahlkampfveranstaltung erneut "Purple Rain" von Prince spielen lassen und sich Ärger mit den Nachlassverwaltern des verstorbenen Musikers eingehandelt.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan rechtfertigt sein militärisches Eindringen in den Norden Syriens mit der Zerschlagung eines entstehenden Terrorstaats. Wir erklären die komplizierte Gemengelage aus Feinden und Verbündeten.

Bislang seien 70.000 Menschen auf der Flucht, so das UN-Welternährungsprogramm.

Seit Beginn der türkischen Offensive in Nordostsyrien sind nach Angaben humanitärer UN-Organisationen innerhalb von 48 Stunden mehr als 70 000 Menschen vertrieben worden.

Die EU-Staaten haben grünes Licht für detaillierte Verhandlungen über ein Brexit-Abkommen mit Großbritannien gegeben. EU-Verhandlungsführer Michel Barnier könne nun vor dem EU-Gipfel kommende Woche "intensive" Gespräche mit der britischen Seite beginnen, sagten zwei EU-Diplomaten der Nachrichtenagentur AFP. 

Am Freitag berichteten iranische Medien von einer Explosion auf einem Schiff etwa 60 Seemeilen vor der saudiarabischen Hafenstadt Dschidda.

Der Todesschütze von Halle hat die Tat gestanden und auch ein rechtsextremistisches, antisemitisches Motiv bestätigt. Wie die dpa erfuhr, sagte der 27-Jährige beim Ermittlungsrichter des BGH ausführlich aus.

Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Minnesota nahm US-Präsident kein Blatt vor den Mund, um seinen demokratischen Rivalen Joe Biden schlecht darzustellen.

Die Bürger in Thüringen wählen am 27. Oktober einen neuen Landtag. Als Hilfe für die Entscheidung gibt es mit dem Wahl-O-Mat ein Online-Tool.

Emmanuel Macron attackiert Ursula von der Leyen. Es geht um Sylvie Goulard. Diese fiel als Kommissionskandidatin im Europaparlament durch. Der französische Präsident kritisiert, dass die künftige Kommissionspräsidentin seine Warnungen im Vorfeld ignoriert habe.

Versöhnlicher Ton im Brexit-Streit: Der britische Premier Johnson und der irische Ministerpräsident Varadkar scheinen im Streit um den EU-Austritt Großbritanniens einen Schritt vorangekommen zu sein.

Die Türkei hat all die Appelle zur Zurückhaltung ignoriert und eine Offensive in Nordsyrien gestartet. Nach Luftangriffen und Artilleriefeuer überschritten Bodentruppen die Grenze. Binnen weniger Stunden waren mindestens 15 Opfer zu beklagen - hauptsächlich Zivilisten. International gibt es scharfe Kritik. US-Senatoren wollen mit harten Sanktionen antworten. ​​​​​​​

Mit dem Abzug von US-Truppen aus Nordsyrien hat US-Präsident Donald Trump den Weg für eine Offensive der Türkei gegen kurdische Milizen in der Region frei gemacht. Ausgerechnet er will nun zwischen den Konfliktparteien vermitteln. 

Der Friedensnobelpreis gilt als wichtigste politische Auszeichnung der Welt. 301 Nominierungen sind in diesem Jahr dazu eingegangen, der vierthöchste Wert jemals. Das große Teilnehmerfeld sorgt dafür, dass es vor der Bekanntgabe des Preisträgers ein großes Rätselraten gibt. Das führt unter anderem so weit, dass man auf so ziemlich jeden bekannten Namen wetten kann. Doch auch, wenn das Nobel-Institut sie im Vorfeld nicht bekannt gibt: Unter den Experten und Wettbüros gibt es auch in diesem Jahr ein paar Favoriten. (kad)

Die Demokraten setzen Donald Trump mit ihren Ermittlungen für ein Amtsenthebungsverfahren zu. Bei einem Wahlkampfauftritt in Minneapolis revanchiert sich der US-Präsident auf seine Weise: mit einer Schimpftirade. 

Erst ebnet der US-Präsident durch einen Truppenabzug den Weg für türkische Angriffe in Nordsyrien. Nun deutet er an, die Wogen im Konflikt möglicherweise glätten zu können. Aber die Chancen auf Vermittlung scheinen nicht sonderlich gut zu stehen.

Ein schwer erschütterter Ministerpräsident und ein schonungsloser Verfassungsschützer suchen bei "Maybrit Illner" nach Antworten auf den Terroranschlag von Halle. Und die Sendung lohnt sich. 

Schätzungsweise 450 000 Menschen leben in Syrien nahe der türkischen Grenze. Viele von ihnen ergreifen im Zuge der türkischen Offensive die Flucht. Mit den Angriffen am Boden und aus der Luft verschärft sich eine der schlimmsten Krisen vertriebener Menschen nun erneut.

Tausende Menschen in der kurdischen Region sind auf der Flucht.

"Bösartige Kampagen der Opposition": Verkehrsminister Andreas Scheuer hat die Rücktrittsforderung von Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter zurückgewiesen.

Krachende Niederlage für Emmuel Macron: Das Europaparlament hat die französische Kandidatin für die EU-Kommission, Sylvie Goulard, abgelehnt.

Rumäniens sozialdemokratische Regierung unter Ministerpräsidentin Viorica Dancila ist am Donnerstag vom Parlament abgewählt worden.

Generalbundesanwalt Peter Frank hat die Tat von Halle als Terror bezeichnet. Justizministerin Christine Lambrecht sprach von einem "rechtsextremistischen Terroranschlag".

Die Regierung rät, Nahrung und Medikamente für Notsituationen zu horten. Doch: "Diese Empfehlungen sind sehr allgemein und für viele Menschen nicht umsetzbar", warnt Katastrophen-Experte Michael Voss. Viel wichtiger sei eine öffentliche Debatte darüber, was im Notfall zu tun sei.

Recep Tayyip Erdogan droht der EU bei Kritik am türkischen Syrien-Einsatz: Sollte Europa die Militäraktion weiter "als Invasion darstellen", werde die Türkei "die Türen öffnen".

Nach Kritik aus China hat Apple eine App aus seinem App-Store genommen, die den Demonstranten in Hongkong hilft, der Polizei auszuweichen. Es ist nicht das erste Mal, dass sich der US-Riese dem Druck aus Peking beugt. 

Seit 2009 war er Sprecher des britischen Unterhauses, nun verabschiedet sich John Bercow mit einem letzten Interview aus seiner langjährigen Amtszeit. Mit dem Sender CNN spricht er über seine Einstellung zum Brexit, seine ständigen Kritiker - und kämpft vor laufenden Kameras mit den Tränen.