Politik

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Das G7-Treffen war beendet, da ließ Donald Trump alles platzen. Andere Staatschefs, auch die Kanzlerin, setzen trotzdem weiter auf die Abmachungen. Kritik an dem Fiasko kommt auch aus Trumps eigener Partei.

Auf dem Linken-Parteitag in Leipzig ist es am Sonntag zu einem offenen Streit über die flüchtlingspolitischen Vorstellungen von Fraktionschefin Wagenknecht gekommen. In einer Rede verteidigte sie ihre Vorschläge zu Einschränkungen bei der Zuwanderung - und wurde dafür von Delegierten zum Teil heftig angegriffen. 

US-Präsident Donald Trump hat den G7-Gipfel "ausgesprochen erfolgreich" genannt, nur um danach die Ergebnisse in einem Tweet zu zertrümmern. Schuld soll die Haltung des kanadischen Gastgebers Justin Trudeau sein. Ob das Gesprächsformat noch eine Zukunft hat, ist unklar.

Spaltung auf der einen, Annäherung auf der anderen Seite: Russlands Staatschef Wladimir Putin will möglichst bald mit US-Präsident Donald Trump zusammenkommen.

Ein Austritt aus dem Euro kommt für den neuen italienischen Finanzminister Giovanni Tria nicht in Frage. 

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) rechnet mit einer kräftigen Erhöhung des Mindestlohns. Zudem möchte er Empfänger von Betriebsrenten von zusätzlichen Abgaben entlasten.

US-Präsident Donald Trump zieht per Twitter seine Zustimmung zur Abschlusserklärung zurück. Deutschland will an der gemeinsamen Erklärung festhalten.

Ein Foto des Bundespresseamts von den Verhandlungen beim G7-Gipfel führender Wirtschaftsnationen in Kanada ist im Internet als ultimatives Symbolbild des Treffens gefeiert worden. 

Ist die G7 noch zu retten? Der Gipfel in Kanada wird von den Differenzen dominiert. Der Grundkonsens zwischen den großen Mächten ist Geschichte - vor allem bei einem Thema. Trotzdem jubelt einer.

Bei ihrem Treffen im kanadischen La Malbaie haben die führenden Industrienationen ihre abschließenden Beratungen aufgenommen. Doch der G7-Gipfel steht wegen des offenen Streits mit US-Präsident Donald Trump vor dem Scheitern.

Die neue Linken-Spitze ist die alte. Berauschend ist das Ergebnis für das Führungsduo nicht, vor allem für Katja Kipping nicht. Keine guten Voraussetzungen für ein Ende der internen Debatten.

Die Delegierten stimmten beim Parteitag am Samstag mit großer Mehrheit für den Leitantrage der Parteivorsitzenden. Damit setzen sich die Linken vom Kurs der Fraktionschefin Wagenknecht ab.

Die neue spanische Regierung hat eine Verfassungsreform vorgeschlagen, die zur Lösung der Katalonien-Krise beitragen soll. 

Die Schweizer stimmen am Sonntag in einem Referendum über ein neues Glücksspielgesetz ab, das Online-Wetten stark reglementieren und im Kampf gegen die Spielsucht helfen soll.

Ob der G7-Gipfel in Kanada im Streit oder im Kompromiss endet, bleibt abzuwarten. Eine Annäherung zwischen US-Präsident Donald Trump und den G7-Partnern hat es bisher nicht gegeben. Und Trump möchte nur so schnell wie möglich weg.

AfD-Chef Alexander Gauland hat seine relativierende Äußerung über die Nazi-Zeit als "missdeutbar und damit politisch unklug" bezeichnet. 

Die Linken haben nach monatelangem Streit ihren Flüchtlingskurs beschlossen. Parteichefin Katja Kipping hat ihre Partei zur Geschlossenheit aufgerufen und von Fraktionschefin Sahra Wagenknecht und ihrem Mann gefordert, den Entschluss zu akzeptieren. Ob nun Friede bei der Partei einkehrt, ist allerdings fraglich.

Die Regierungschefs von Israel und Österreich verstehen sich gut. Doch wie soll der jüdische Staat mit einer Regierung umgehen, in der sich immer wieder Antisemiten bemerkbar machen? Kanzler Kurz wirbt nun in Israel um Vertrauen.

Das G7-Treffen der Staats- und Regierungschefs am Wochenende in Kanada wird von vielen Meinungsverschiedenheiten und Konflikten überschattet.

US-Basketball-Star Dennis Rodman reist mit zum Korea-Gipfel zwischen US-Präsident Trump und Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un in Singapur. Die Trump-Administration betont allerdings, dass Rodman nicht zur offiziellen US-Delegation gehört. Rodman pflegte in der Vergangenheit mit beiden Regierungschefs ein freundschaftliches Verhältnis.

Deutschland sitzt in den Jahren 2019 und 2020 wieder als nicht-ständiges Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.

Im Jahr 2014 ist Russland aus der G8 ausgeschlossen worden. Grund dafür war die Annexion der Krim. Donald Trump will Russland nun wieder in die G7 zurückholen.

Der britische Außenminister Boris Johnson rechnet offenbar mit einem Scheitern der Brexit-Verhandlungen. 

Das Onlineportal "Buzzfeed" veröffentlichte am Donnerstag ein heimlich aufgezeichnetes Gespräch mit dem britischen Außenminister.

Im Fall der getöteten 14-jährigen Susanna ist der verdächtige Iraker Ali B. nach den Worten von Innenminister Horst Seehofer von kurdischen Sicherheitskräften festgenommen worden.

Auf dem G7-Gipfel der Industrienationen in Kanada droht eine Spaltung der Wertegemeinschaft. Der französische Präsident Macron richtet im Vorfeld scharfe Worte in Richtung Donald Trump. Auch der deutsche Außenminister Maas wird deutlich.

Österreich will sieben islamistische Moscheen schließen und droht mit der Ausweisung von bis zu 40 Imamen. Prompt folgt Kritik von türkischer Seite: Der Schritt sei rassistisch und islamfeindlich.

Sie sind die Hauptakteure des Gipfels der sieben führenden Wirtschaftsmächte der Welt: Sieben Staatschefs treffen in Kanada aufeinander - und mindestens ebenso viele Anliegen. (Text: ank, mit Material der dpa)

Donald Trumps Alleingänge sind nach Meinung des iranischen Präsidenten Hassan Ruhani ein "gefährliches Spiel", das nicht ignoriert werden sollte.

Im Kampf gegen den politischen Islam will Österreich zahlreiche Imame ausweisen. Außerdem werden nach den Worten von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sieben Moscheen geschlossen.

Eine neue Euro-Krise stehe vor der Tür: Dieses Schreckensszenario malen Pessimisten angesichts der Ankündigungen der neuen italienischen Regierung an die Wand. Besonders AfD-Gründer Bernd Lucke drückte bei Maybrit Illner auf den Alarmknopf. Gut, dass Finanzminister Olaf Scholz hanseatisch-pragmatisch bleibt. 

Nach Wochen des diplomatischen Auf- und Ab mit dem nordkoreanischen Regime hat US-Präsident Donald Trump die Hoffnungen auf Entspannung der Situation geweckt. Mit Blick auf den Gipfel mit Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un orakelte Trump von einem möglichen Friedensvertrag und einer persönlichen Einladung ins Weiße Haus. Doch auch ein Platzen des Treffens in letzter Minute schließt Trump nicht aus.

Die Folgen der Sparpolitik in der deutschen Justiz sind fatal. Rechtswissenschaftler warnt davor nur "neue Stellen" zu fordern und zeigt, wie komplex die Ursachen der Überbelastung sind.

Dicke Luft im Streit um die Tiroler Lastwagenblockade bei der Einreise aus Bayern. Die Maßnahme entlastet Österreichs Autobahn, bringt aber auf deutscher Seite lange Staus. Nun bahnt sich handfester Krach an - einmal mehr nach der Pkw-Maut.

Donald Trumps Anwalt Rudy Giuliani brüskiert Kim Jong Un: Der nordkoreanische Machthaber habe devot um das Treffen mit Trump regelrecht gebettelt. Liegt in dieser herabwürdigenden Wortwahl Trumps Strategie?

Für den Terroranschlag mit einem Lkw in der schwedischen Hauptstadt Stockholm im April 2017 muss der Täter lebenslang in Haft. Das Gericht verurteilte den Usbeken Rachmat Akilow zur Höchststrafe. Fünf Menschen kamen damals ums Leben.

Der russische Präsident Wladimir Putin droht der Ukraine, falls sie während der Fußball-WM militärische Angriffe auf Separatistenstellungen im Osten des Landes versuchen sollte.

Der Bundesregierung ist es ein Dorn im Auge, dass deutsche Kleinstparteien Sitze im Europaparlament haben. Jetzt hat sie die EU-Partner zu eine Wahlrechtsreform bewegt. Doch für den nächsten Urnengang kommt sie vermutlich zu spät.

Am Mittwoch tagte zum ersten Mal die Rentenkommission der Bundesregierung, die das Rentensystem zukunftssicher machen soll. Das Hauptproblem der zehnköpfigen Expertenrunde: In den nächsten Jahren steigt die Zahl der Rentenempfänger sprunghaft - bis 2025 um 15 Prozent, bis 2035 sogar um 35 Prozent. Das heißt: Es kommen mehr Ausgaben auf uns zu, die bezahlt werden müssen. Wie das nachhaltig möglich wäre, beantwortet ein Experte.

Einige der erkrankten US-Diplomaten sind aus China zurück in ihre Heimat geflogen worden. Dort sollen ihre mysteriösen Symptome näher untersucht werden. Bereits vor zwei Jahren gab es auf Kuba ähnliche Fälle.

Bereits in Cuba waren ähnliche Symptome bei 24 US-Regierungsmitarbeitern und Familienmitgliedern auf getreten. Die Ursache ist nicht bekannt.

In Deutschland hat die Parlaments- und Präsidentenwahlen für im Ausland lebende Türken begonnen.

Der Bundestag debattiert am Vormittag über die Neuregelung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte. Ein Gesetzentwurf sieht vor, dass pro Monat nur 1.000 Angehörige einreisen dürfen.

Der Iran bereitet sich nach Angaben seines Atomchefs technisch auf ein Scheitern des Wiener Atomabkommens von 2015 vor. Dann würde der Iran innerhalb eines Monats die Zentrifugen-Fabrik Ahmadi-Roschan in Natans im Zentraliran betriebsbereit machen. 

Nach langem Hin und Her ist klar, wo der Gipfel zwischen Donald Trump und Kim Jong Un stattfindet. Trotzdem sind viele Fragen offen. Derweil wartet Trumps Anwalt Rudy Giuliani mit einer überraschenden Aussage auf.

Die ARD sendet weitgehend politikbefreite Filmadaption von Houellebecqs "Unterwerfung" - und Sandra Maischberger diskutiert danach über Schweinefleisch in Kitas. Ein Abend, an dem wenig zusammenpasst.

Die Europäische Union braucht nach Ansicht der Bundeskanzlerin Angela Merkel ein einheitliches Asylsystem und mittelfristig eine eigene Asylbehörde.

EU-Vizekommissar Maros Sefcovic hat erklärt, dass die Vergeltungszölle der Europäischen Union auf ausgewählte US-amerikanische Produkte im Juli greifen sollen.

Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Hermann Gröhe (CDU), sieht ein höheres Rentenalter nicht als ein Tabu an.

Angela Merkel hat sich erstmals im Bundestag den Fragen der Abgeordneten direkt gestellt. Damit wurde ein Beschluss der Großen Koalition umgesetzt, durch den die Regierungsbefragung neu strukturiert und eine neue Form der Parlamentsdebatte ermöglicht werden soll. Die Höhepunkte des Schlagabtauschs.