Mohammed bin Salman

Ein Jahr ist es her, dass der Journalist Jamal Khashoggi ins saudische Konsulat in Istanbul ging und nicht mehr herauskam. Er wurde ermordet. Für Saudi-Arabien gibt es praktisch keine Konsequenzen. Deutschland steht mit seinen Sanktionen weitgehend alleine da.

Urlaub in Saudi-Arabien? Das erzkonservative Land möchte ausländische Touristen anlocken, die künftig ein Visum für eine relativ geringe Gebühr direkt am Flughafen erhalten können. Ob das Königreich damit zu einem Traumziel wird, darf allerdings bezweifelt werden. Denn vor allem für Frauen gelten nach wie vor sehr strenge Regeln.

Verantwortlich, aber nicht schuldig? Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman spricht über die Ermordung des regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi. Er übernimmt Verantwortung, will von dem Verbrechen aber nichts gewusst haben.

Der Raketenangriff auf Ölanlagen trifft Saudi-Arabien nicht nur militärisch. Der wirtschaftliche Schaden ist größer als geahnt, denn der Ölkonzern Aramco steht vor dem Börsengang.

Im Konflikt am Golf warnt der Iran mit drastischen Worten vor einer militärischen Eskalation. Die USA wollen mit ihren Verbündeten eine Koalition aufbauen, um den Iran in die Schranken zu weisen - setzen dabei laut Außenminister Pompeo aber noch auf eine friedliche Lösung.

Nach den Angriffen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien verschärfen die USA den Ton gegenüber dem Iran. Dass die Huthis im Jemen sich zu den Angriffen bekannten, tut US-Außenminister Mike Pompeo als Lüge ab. Der Iran reagiert mit schweren Vorwürfen an die Adresse Washingtons. Saudi-Arabien wiederum spricht schon von Krieg.

Noch immer ist unklar, wer hinter den Angriffen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien steckt. US-Außenminister Mike Pompeo will mit dem saudischen Kronprinzen darüber beraten, wie eine Reaktion aussehen könnte. Die Sorge vor einer Eskalation im Nahen Osten wächst.

Neue Aufregung um Lindsay Lohan: Angeblich pflegt die "Freaky Friday"-Schauspielerin seit einiger Zeit eine Freundschaft mit niemand Geringerem als dem Kronprinzen von Saudi Arabien, Mohammed bin Salman.

Die Verlobte des ermordeten saudischen Journalisten Khashoggi fordert weitere UN-Ermittlungen. Auf die Frage, ob Aufgeben eine Option sei, hat Hatice Cengiz eine klare Antwort.

Eine UN-Menschenrechtsspezialistin sieht "glaubhafte Hinweise" für eine mögliche persönliche Verantwortung des saudischen Kronprinzen für die Tötung des regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi.

Nach den mysteriösen Zwischenfällen mit zwei Tankern im Golf von Oman gibt es wilde Schuldzuweisungen. Die USA machen den Iran verantwortlich, Teheran keilt zurück. Auch der saudische Kronprinz mischt sich in die Debatte ein. Beweise? Bisher nicht wirklich.

Der US-Präsident und Ungarns starker Mann haben einiges gemeinsam. Nun ist der Budapester Ministerpräsident zu Gast im Weißen Haus. Den Handshake mit Donald Trump wird Viktor Orban wohl als Freibrief für seine umstrittene Politik deuten.

Vier Monate nach dem brutalen Mord an Jamal Khashoggi ist noch immer nicht klar, wer den Auftrag gab, den saudischen Journalisten zu töten. Das saudische Königshaus steht unter dringendem Verdacht. Ein Bericht bringt jetzt auch Kronprinz Mohammed bin Salman persönlich in Erklärungsnot.

Netflix hat sich selbst zensiert und nach massiver Kritik aus Saudi-Arabien die Folge einer Comedy-Show gelöscht. Darin waren Kronprinz Mohammed bin Salman, Jamal Khashoggi und der Krieg im Jemen thematisiert worden.

Die Türkei stellt im Fall Jamal Khashoggi Haftbefehle gegen zwei Saudis aus. Brisant für den Kronprinzen Mohammed bin Salman: Wenigstens einer von ihnen ist sein enger Vertrauter.

US-Präsident Donald Trump will Milliardendeals mit Saudi-Arabien nicht wegen des Mords an Jamal Khashoggi riskieren. Senatoren aus seiner eigenen Partei stößt das sauer auf: Sie sind überzeugt, dass der saudische Kronprinz an der Tat beteiligt war.

Der saudische Menschenrechtsaktivist Omar Abdulaziz hat gegenüber CNN Chat-Protokolle aus dem Messenger-Dienst WhatsApp vorgelegt, in denen Jamal Khashoggi über Maßnahmen spricht. Sein mögliches Todesurteil.

Speed-Dating bei G20: Nach ihrer Verspätung macht Kanzlerin Merkel beim Gipfel in Buenos Aires Tempo. Von wegen "lahme Ente". Ein anderer aus dem Kreis der Mächtigsten dieser Welt lässt es dagegen ungewöhnlich ruhig angehen.

Nun liegt es an Angela Merkel: Nachdem Donald Trump sein Treffen mit Wladimir Putin abgesagt hatte, liegt es an der Bundeskanzlerin, im russischen Konflikt mit der Ukraine zu vermitteln. Das Gespräch dürfte brisant werden.

Putin gegen Trump, Trump gegen Xi und ein Kronprinz, den man der Anstiftung zum Mord verdächtigt: Der G20-Gipfel in Buenos Aires bietet so viel Konfliktstoff wie lange nicht mehr. Mit einem Tweet stellt der US-Präsident die Zeichen auf Konfrontation.

Es gibt reichlich Zündstoff: Handelskrieg zwischen den USA und China, US-Zölle auf deutsche Autos und die Eskalation in der Ukraine. Als erster traf der umstrittene saudische Kronprinz zum G20-Gipfel in Buenos Aires ein. Wie gehen die anderen Staats- und Regierungschefs mit ihm um?

Die spanische Presse tobt über dieses "Foto der Schande". Der ehemalige König Juan Carlos hat sich mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman ablichten lassen. Dieser scheint in die Ermordung des kritischen Journalisten Jamal Khashoggi verstrickt.

Donald Trump hatte Saudi-Arabien mit Blick auf die Anschuldigungen im Mordfall Khashoggi nahezu vorbehaltlose Rückendeckung zugesichert. Die Türkei erhebt nun schwere Vorwürfe.

Die Luft für das saudische Königshaus in der Affäre um den getöteten Journalisten Jamal Khashoggi wir international immer dünner, doch in Washington sitzt ein treuer Verbündeter. US-Präsident Donald Trump will nichts von angeblichen überführenden Beweisen der CIA gegen Kronprinzen bin Salman wissen. Stattdessen gibt er sich allgemeinem Weltschmerz hin.

Nun steht der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman mächtig unter Druck. Es sollen Aufnahmen eines Telefongesprächs existieren, auf denen bin Salman fordert, dass Jamal Khashoggi "zum Schweigen gebracht" werden soll.