NSU

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat in Nürnberg an einem Mahnmal für die Opfer der NSU-Morde einen Blumenstrauß niedergelegt. Die Allianz gegen Rechtsextremismus feiert dort zehnjähriges Jubiläum. In einer anschließenden Rede sendet Giffey eine Botschaft im Kampf gegen Rassismus.

Was können wir aus dem Mordfall Walter Lübcke lernen, wollte Anne Will von ihren Gästen wissen. Die Ergebnisse waren dürftig – dafür zog aber CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer eine tiefrote Grenzlinie zur AfD.

Nach dem Tod des Regierungspräsidenten Walter Lübcke scheint in Deutschland eine Diskussion über die Gefahr des Rechtsextremismus' in Gang zu kommen. Auch bei Maybrit Illner waren der Fall Lübcke und die Gefahr von rechts Thema - und es wurde Klartext geredet. Der große Gewinn der Diskussion war daher die Diskussion selbst. 

Scharfe Kritik von Peter Tauber: Der Unions-Politiker hat in einem Gastbeitrag Rechtpopulisten von der AfD und dem rechten Rand der CDU eine Mitschuld an der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke vorgeworfen.

Seit Jahren pöbelten die Rechtsextremen gegen ihn. Am 2. Juni erschoss nach derzeitigem Ermittlungsstand einer von ihnen Walter Lübcke auf der Terrasse seines Hauses. Haben Polizei und Verfassungsschutz – wie einst bei den Anschlägen des NSU – einmal mehr die von rechten Netzwerken ausgehende terroristische Bedrohung unter-schätzt? Oder liegt die Gefahr an ganz anderer Stelle?

Hat Stephan E. beim Attentat auf Walter Lübcke allein gehandelt oder ist er Teil eines rechtsterroristischen Netzwerkes? Diese Frage dürfte in einer Sondersitzung des Innenausschusses im Bundestag zur Sprache kommen - denn an der Alleintäterschaft des Stephan E. gibt es zumindest Zweifel.

"Die nächsten zwölf bis 18 Monate werden besonders gefährlich": Nach der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke warnt ein Experte für Rechtsextremismus vor einer erhöhten Terrorgefahr. Als Grund dafür nennt er eine von Frust geprägte rechte Szene.

Wer hat den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke auf seiner Terrasse von einem erschossen? Aktuell deutet alles auf einen rechtsextremen Täter hin. Was über den festgenommenen Mann bislang bekannt ist.

Politiker, Prominente, Anwälte und Journalisten haben in den vergangenen Wochen offenbar mehr als 100 Drohmails erhalten, die dem rechtsextremen Milieu entstammen sollen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Herbert Kickl, österreichischer Innenminster und als Rechtsaußen bekannt, holt einen ehemaligen Geheimdienstler aus Deutschland als Berater. Eine Personalie, die viele Frage aufwirft.

Eine türkischstämmige Frankfurter Anwältin ist einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zufolge erneut bedroht worden.

Die Serie rechtsextremer Drohbriefe an die Frankfurter Anwältin Seda Basay-Yildiz nimmt kein Ende. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, habe die Juristin erneut Zusendungen mit Drohungen erhalten. Diese würden nun aber Besonderheiten aufweisen.

Die Frankfurter Anwältin Seda Basay-Yildiz hat einem Medienbericht zufolge erneut ein mit "NSU 2.0" unterschriebenes Drohfax erhalten. Ein solches Fax an Basay-Yildiz war vor Monaten Auslöser für die Krise in der Frankfurter Polizei und mehrerer Suspendierungen.

Wegen rechter Botschaften und Symbole in einer Chatgruppe von Polizisten wird ermittelt. Aber ist das alles? In Wiesbaden soll der Innenausschuss die Ausmaße des Polizei-Affäre ans Licht bringen.

Chemnitz kommt nicht zur Ruhe: Die festgenommenen mutmaßlichen Rechtsterroristen planten wohl nicht nur für den Tag der Einheit Anschläge - die Terrorzelle mit dem Namen "Revolution Chemnitz" soll gleich den Umsturz von rechts gewollt haben.

Der Haftbefehl gegen den als NSU-Helfer verurteilten früheren NPD-Funktionär Ralf Wohlleben ist aufgehoben worden.

Forderung nach weiteren NSU-Ermittlungen - Demos in mehreren Städten.

Fünf Jahre haben die Angehörigen der NSU-Mordopfer auf dieses Ergebnis gewartet: Beate Zschäpe und vier Helfer des "Nationalsozialistischen Untergrunds" werden zu Haftstrafen verurteilt. Doch auch wenn die Verantwortlichen büßen müssen, ist es ein schwerer Tag für die Familien.

Das Münchner Oberlandesgericht sieht Beate Zschäpe als Mittäterin in allen Verbrechen des NSU. Die Plädoyers der Verteidiger und die Appelle der Hauptangeklagten beeindruckten die Richter nicht. Doch noch ist die juristische Aufarbeitung nicht vorbei.

Das Urteil im NSU-Prozess ist gefallen. Die Hauptangeklagte Beate Zschäpe wird zu lebenslanger Haft verurteilt. Auch die Mitangeklagten NSU-Helfer müssen teils lange Haftstrafen antreten. Die wichtigsten Fakten im Überblick.

Das Urteil gegen Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte wird am Vormittag mit Spannung erwartet. Wir halten Sie in unserem Live-Blog über alle Entwicklungen auf dem Laufenden.

Beate Zschäpe ist des Mordes schuldig: Nach mehr als fünf Jahren ist der NSU-Prozess zu Ende gegangen. Auch für ihre Mitangeklagten setzt es Haftstrafen. Die Reaktionen auf die Urteile fallen verhalten aus.

Es ist einer der spektakulärsten Strafprozesse in der Nachkriegsgeschichte. Auf der Anklagebank: Beate Zschäpe. Es geht um rechten Terror, zehn Morde, Sprengstoffanschläge und Raubüberfälle. Am Mittwoch soll nun nach über fünf Jahren das Urteil fallen. Die Geschichte der Hauptangeklagten.

Vor fünf Jahren hat der NSU-Prozess in München begonnen: Seit dem 6. Mai 2013 untersuchte das Münchner Oberlandesgericht die Verbrechen der rechten Terrorzelle "Nationalsozialistischer Untergrund". Nun ist das Urteil gegen Beate Zschäpe gefallen. Eine Chronologie.

Der NSU-Prozess ist auf der Zielgeraden: Am Mittwoch wird das Urteil gegen die Hauptangeklagte Beate Zschäpe und vier weitere Angeklagte erwartet. Wird sie Zschäpe als Mörderin zu lebenslanger Haft verurteilt? Oder kommt sie mit einer milden Strafe davon?