Iran

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Atomdeal mit dem Iran verteidigt. Das umstrittene Abkommen biete trotz seiner Mängel die Möglichkeit "Schlimmeres zu verhindern".

Der Konflikt mit dem Iran spitzt sich weiter zu: Die USA versetzten ihre Truppen in der Golfregion in erhöhte Alarmbereitschaft. Über die Bedrohung durch den Iran sind sie sich jedoch mit ihren Verbündeten offenbar nicht ganz einig.

Die Alarmbereitschaft in den USA ist gestiegen: Zwar gebe es derzeit keine neuen Erkenntnisse, es gebe aber glaubhafte Bedrohungen durch Kräfte, die vom Iran unterstützt würden. Beide Seiten wollen nach eigenen Angaben jedoch einen Krieg vermeiden.

Im Machtkampf in Venezuela stehen sich die USA und Russland feindlich gegenüber. Das Misstrauen sitzt tief. Doch bei einem Treffen der Außenminister wollen beide eine Beilegung des Konflikts ohne Einmischung von außen. Kann das klappen?

Das iranische Ultimatum zum Atomabkommen setzt die Europäer unter Druck. Bei einem Treffen in Brüssel suchen EU-Politiker nach Ideen, wie der Konflikt mit Teheran gelöst werden könnte. Währenddessen warnt der britische Außenminister Jeremy Hunt, dass die Spannungen zwischen den USA und dem Iran "versehentlich" einen Krieg auslösen könnten. 

Bei Anne Will warnte Alexander Graf Lambsdorff (FDP) vor einem Krieg zwischen den USA und dem Iran. Eine deutsch-israelische Politikberaterin behauptete, iranische Nuklear-Raketen seien auch eine Gefahr für Europa.

Nahe der Hoheitsgewässer der Vereinigten Arabischen Emirate kommt es zu einem Zwischenfall: Vier Handelsschiffe unterschiedlicher Nationen sollen "sabotiert" worden sein. Die Hintergründe bleiben unklar. Steckt mehr dahinter?

Die USA setzen den Iran unter Druck. Unter anderem, indem sie ein Kriegsschiff in die Region verlegt haben. US-Außenminister Mike Pompeo hofft, dass der Widersacher die Botschaft versteht und einlenkt.

Die Grünen drängen Außenminister Heiko Maas angesichts des aus ihrer Sicht eskalierenden Konflikts am Persischen Golf zu einem Besuch in Teheran - und zwar "schleunigst". 

Die Gefahr einer militärischen Auseinandersetzung im Nahen Osten wächst. Die USA verstärken ihre Präsenz und entsenden ein Kriegsschiff in die Region. Donald Trump wartet auf einen Anruf aus Teheran.

Während die Europäer sich um die Rettung des Atomabkommens mit dem Iran bemühen, wird das Säbelrasseln in Washington immer lauter. Auch wenn die US-Regierung betont, die USA wollten keinen Krieg mit dem Iran: Der Konflikt eskaliert.

Der US-Außenminister hat Teheran vor einem Angriff gewarnt.

Nach dem iranischen Ultimatum zum Atomabkommen hat US-Präsident Donald Trump die Führung in Teheran zu Gesprächen aufgefordert.

Vertreter der Europäischen Union reagieren ablehnend auf das vom Iran gestellte Ultimatum zum Atom-Deal. Sie rufen das Land dazu auf, sich an das Abkommen zu halten.

Der Iran will sich teilweise aus dem Atomabkommen mit den USA und Europa zurückziehen und droht, seine Urananreicherung wieder aufzunehmen. Iran-Experte Adnan Tabatabai erklärt im Interview, wie groß die Verantwortung der EU-Staaten ist, unter welchen Umständen eine militärische Auseinandersetzung droht und welche Parallelen es zum Irak-Krieg gibt.

Die Bundesregierung hat den Iran eindringlich aufgefordert, das internationale Atomabkommen ohne Abstriche einzuhalten. 

Der Iran wird einige seiner Verpflichtungen aus dem internationalen Atomabkommen aussetzen. 

Im Iran sind nach Angaben des UN-Menschenrechtsbüros zwei 17-jährige Teenager ohne fairen Prozess hingerichtet worden. Auch in Saudi-Arabien wurden drei Minderjährige hingerichtet. Die Vereinten Nationen zeigen sich schockiert.

Die 31-jährige Vida Movahed protestierte am 27. Dezember 2017 ohne Kopftuch und mit wehendem Hijab gegen die Unterdrückung der iranischen Frau. Ihre Festnahme sorgte einen Tag später für landesweite Massendemonstrationen gegen das iranische Regime. Nun soll sie nach 33 Tagen Haft freigelassen worden sein.

Für den Nahost-Experten Udo Steinbach wird sich in der israelischen Politik auch nach der Parlamentswahl wenig ändern. Im Interview mit unserer Redaktion sieht er eine wachsende Entfremdung zwischen Israel und der Europäischen Union (EU), kritisiert den Wahlkampf von Premierminister Benjamin Netanjahu und erklärt, warum eine Eskalation zwischen Israel, den USA und Iran bevorsteht.

Am Dienstag sind fast alle Abgeordneten des iranischen Parlaments in der Uniform der Revolutionsgarden des Landes erschienen. Sie drückten damit ihre Solidarität mit der Elitetruppe aus.

US-Präsident Trump verschärft den Kurs gegenüber dem Iran ein weiteres Mal: Er kündigt an, die USA würden die iranischen Revolutionsgarden als ausländische Terrororganisation einstufen. Dank bekommt er dafür von einem Wahlkämpfer - in Israel.

Seit Mittwoch gilt in Brunei für offen lebende Homosexuelle die Todesstrafe. Die Monarchie ist nicht das einzige Land, in dem gleichgeschlechtliche Beziehungen hart bestraft werden.

Ein Paar im Iran steckt nach einem öffentlichen Heiratsantrag in ernsthaften Schwierigkeiten. Die Polizei sah dadurch den öffentlichen Anstand verletzt.