Angela Merkel

Angela Merkel ‐ Steckbrief

Name Angela Merkel
Beruf Bundeskanzler, Mitglied des Bundestages, Wissenschaftler, Bundesminister
Geburtstag
Sternzeichen Krebs
Geburtsort Hamburg
Staatsangehörigkeit Bundesrepublik Deutschland
Größe 167 cm
Familienstand verheiratet
Geschlecht weiblich
(Ex-) PartnerJoachim Sauer
Haarfarbe getönt
Augenfarbe blau
Links www.angela-merkel.de

Angela Merkel ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

Angela Merkel leitet seit dem 22. November 2005 als erste Bundeskanzlerin die Geschicke Deutschlands. Politisch aktiv ist die gebürtige Hamburgerin, die in der ehemaligen DDR aufwuchs, schon seit der Wende.

Die Tochter des evangelischen Theologen Horst Kasner und seiner Frau Herlind wurde am 17. Juli 1954 als Angela Dorothea Kasner geboren. Wenig später zog die Familie nach Quitzow bei Perleberg und 1957 nach Templin. 1970 wurde Angela Kasner konfirmiert – eher ungewöhnlich in der DDR, wo die Jugendweihe üblich war.

Nach dem Abitur (Notendurchschnitt 1,0) studierte sie Physik in Leipzig und heiratete 1977 ihren Mitstudenten Ulrich Merkel. Die Ehe hielt aber nur bis 1982. Nach dem Diplom zog Angela Merkel nach Berlin und arbeitete am Zentralinstitut für physikalische Chemie in Adlershof. Ihre Dissertation wurde mit Auszeichnung bewertet.

Politisch aktiv war sie in dieser Zeit noch nicht. Die Wendezeit aber änderte das: Sie wurde 1989 Mitglied der Gruppierung "Demokratischer Aufbruch", die sich ein Jahr später mit der CDU zusammenschloss.

Angela Merkel wurde stellvertretende Regierungssprecherin, gewann den Bundestagswahlkreis Stralsund-Rügen-Grimmen und wurde mit Helmut Kohls Unterstützung Bundesministerin für Frauen und Jugend. Es folgten die Positionen als Bundesumweltministerin (1994 bis 1998), CDU-Generalsekretärin (1998 bis 2000) und CDU-Vorsitzende (seit 2000).

2005 schließlich wurde die damals 51-Jährige ins höchste Regierungsamt gewählt. Als erste Bundeskanzlerin in Deutschland gehört sie zu den wichtigsten Politikern weltweit. Sie gilt als besonnen, beherrscht, sachlich und distanziert und ist dafür bekannt, aus allen Situationen das Beste zu machen. Das von ihr geäußerte „Wir schaffen das" gehört zu den Schlüsselsätzen der Flüchtlingskrise.

Über ihr Privatleben spricht Angela Merkel nicht viel. Seit 30. Dezember 1998 ist sie mit dem Quantenchemiker Joachim Sauer verheiratet, den sie vier Jahre vorher an der Akademie der Wissenschaften kennengelernt hatte.

Berühmt geworden ist die "Merkel-Raute", die Haltung ihrer Hände vor dem Bauch – eine Pose, die oft und gern karikiert wird. Angela Merkel trägt zahlreiche Ehrendoktorwürden und wurde mit mehreren staatlichen und privatrechtlichen Orden und Preisen ausgezeichnet.

Bei der Bundestagswahl 2017 trat sie erneut als Kanzlerkandidatin an. Mit mageren 32,9% der Stimmen blieb die Union zwar stärkste Kraft im Bundestag, musste aber ein Minus von fast 9 Prozent hinnehmen. Am 14. März 2018 wurde Merkel zum vierten Mal in das Amt als Bundeskanzlerin gewählt.

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Es ist wohl nochmals gut gegangen. Doch der Migrationsstreit ist nicht spurlos an der Kanzlerin vorbeigegangen - genauso wenig wie an der Union, der Koalition und Deutschland.

Kurz vor ihrem Urlaub und der politischen Sommerpause im Bundestag stellt sich Kanzlerin Angela Merkel noch einmal den Fragen der Journalisten in der Hauptstadt. Kernthemen der Pressekonferenz sind vor allem Einwanderung, das Verhältnis zu den USA und Donald Trump und der Asyl-Streit zwischen den Unionsparteien.

In Berlin ist politische "Sommerpause". Eine Garantie, dass es auch wirklich ruhig zugeht, ist das nicht. Etliche Konflikte schwelen unter der Decke. Das weiß auch die Kanzlerin.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sehr zurückhaltend auf das Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin in Helsinki reagiert. 

Donald Trump hat in einem Interview Angela Merkel erneut für ihre Flüchtlingspolitik kritisiert. Zuwanderung habe der Bundeskanzlerin schwer geschadet. Auch die Demokraten bekamen ihr Fett weg.

Vorhang auf für die große Trump-Putin-Show. Kann der Kreml-Chef den US-Präsidenten für seine Zwecke einspannen? Einen ersten Achtungserfolg hat Russland bereits vor dem Gipfel in Helsinki errungen.

Sami A. ist da, wo ihn fast alle haben wollen - in Tunesien. Jedenfalls vorerst. Doch die politischen Kosten der Abschiebung des mutmaßlichen Leibwächters von Osama bin Laden könnten hoch sein.

Horst Seehofer habe seine Partei lächerlich gemacht. Sein Stil sei befremdlich, sein Rücktritt als Parteichef längst überfällig. Wer sich in der CSU umhört und seinen Gesprächspartnern Anonymität zusichert, bekommt eine Ahnung davon, wie massiv der Bundesinnenminister in den eigenen Reihen an Rückhalt verloren hat. 

US-Präsident Donald Trump hat sich nach einer Krisensitzung der Nato zum Streit um Verteidigungsausgaben vor die Presse gestellt und über viele Dinge geredet - über Geld fürs Militär, den russischen Präsidenten Wladimir Putin, seine deutschen Wurzeln. Was stimmt und was nicht?

Nachdem er zuvor mit einem amerikanischen Alleingang gedroht hatte, hat US-Präsident Donald Trump zugesichert, weiter zur Nato zu stehen.

US-Präsident Trump stiftet Chaos, auch bei der Nato. Unter dem Strich kann er mit seinem Kurs aber erste Erfolge verbuchen. Ist ihm das Bündnis am Ende vielleicht sogar dankbar?

Vergangene Woche haben Angela Merkel und Horst Seehofer ihren Asylstreit beigelegt. Dass sie eine Einigung erringen konnten, ist wohl auch Wolfgang Schäuble zu verdanken, mit dem sich die Kontrahenten zuvor getroffen hatten. Nun hat sich der Bundestagspräsident zu dem Konflikt in der Union geäußert.

Donald Trump geht mit einer Kampfansage in den Nato-Gipfel - und die richtet sich frontal gegen Deutschland. Die Kanzlerin lässt das nicht auf sich sitzen.

Wird Deutschland von Moskau kontrolliert, wie Donald Trump behauptet? Die Kanzlerin will das nicht auf sich sitzen lassen und weist die Kritik des US-Präsidenten ungewöhnlich deutlich zurück.

Das Urteil gegen Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte wird am Vormittag mit Spannung erwartet. Wir halten Sie in unserem Live-Blog über alle Entwicklungen auf dem Laufenden.

Rund 13 Jahre nach dem Ende seiner Amtszeit als Bundeskanzler hat Gerhard Schröder seine Nachfolgerin Angela Merkel in einem Interview kritisiert. Seiner Ansicht nach hat sie im Asylstreit Führungsschwäche gezeigt. Die Strategie der CSU nannte er einen "schaurigen Irrtum".

Mit reichlich Verspätung hat Horst Seehofer seinen bereits vorab vieldiskutierten "Masterplan Migration" in Berlin vorgestellt. Zwar wurden Teile des Inhalts bereits durchgestochen, einzelne der 63 Punkte seines Konzepts waren jedoch bis zuletzt unbekannt.

Acht Jahre stand Liu Xia unter Hausarrest. Ihr Vergehen: Sie war mit Liu Xiaobo verheiratet. Der Friedensnobelpreisträger starb vor einem Jahr in Haft. Merkel hatte sich für ihre Ausreise eingesetzt.

Der Asylstreit in der Union war von Beschimpfungen und persönlichen Attacken geprägt. Ist der raue Umgang Zeichen einer Verrohung in der Politik? Was steckt hinter den Beleidigungen und welche Folgen können sie haben?

Alles erledigt: Für CSU-Chef Horst Seehofer ist der Asylstreit mit Bundeskanzlerin Angela Merkel vorbei. Markus Söder sieht den Kompromiss als Chance, die AfD zu schwächen. Andrea Nahles wirft ihm indes AfD-Rhetorik vor.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat den Kompromiss zwischen CDU und CSU im Asylstreit als Richtungsentscheidung gewertet. Jetzt müssten sie beweisen, dass das Ringen es wirklich wert gewesen ist. Die Verteidigungsministerin ist aber zuversichtlich.

Am Donnerstagabend gelang Kanzlerin Merkel, Innenminister Seehofer und der Spitze der SPD der Durchbruch in den Verhandlungen in der Asylfrage. Ziel war dabei vor allem der Kampf gegen illegale Migration. Da es auch künftig weder "Transitzentren" noch sonstige "Lager" geben wird, verbucht die SPD das Ergebnis der Verhandlungen als ihren Erfolg - doch in Umfragen punkten andere Parteien. 

Nach wochenlanger Regierungskrise und heftigen Auseinandersetzungen zwischen Horst Seehofer (CSU) und Angela Merkel (CDU) ist plötzlich eine Einigung auf dem Tisch. Doch bleiben am Ende nur Verlierer? Das fragte Maybrit Illner in ihrer Sendung am Donnerstagabend.

Am Ende stimmt auch die SPD dem von CDU und CSU ausgehandelten Asylpaket zu. Fraglich ist, ob damit der Konflikt ausgeräumt ist - hat der Kompromiss doch so einige Tücken.

Die Spitzen der großen Koalition haben sich auf ein Paket gegen illegale Migration und eine Verschärfung der Asylpolitik geeinigt.

Der Asylstreit hat das Ansehen der Bundesregierung in der Bevölkerung ramponiert. 78 Prozent sind nach dem neuen ARD-"Deutschlandtrend" gar nicht oder weniger zufrieden mit der Arbeit des Kabinetts von Kanzlerin Angela Merkel (CDU).

Der ungarische Regierungschef Viktor Orban will keine Asylbewerber aufnehmen, die von Deutschland nach den Dublin-Regeln der EU zurückgeschickt werden. 

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat im Handelsstreit mit den USA Bereitschaft signalisiert, über Zollsenkungen zu verhandeln.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sieht die Verantwortung für Rücknahme-Vereinbarungen im Asyl-Bereich mit anderen EU-Ländern letztlich bei Kanzlerin Angela Merkel (CDU).

Durch die Reihen aller Parteien hinweg ertönt immer wieder die Forderung: Bekämpft die Fluchtursachen!  Warum ist das so schwierig? Experten sagen: Die Partner auf afrikanischer Seite müssen mehr gefordert werden - und schlagen neue Modelle vor.

Ihre Beziehung ist alles andere als harmonisch, doch ein Bruch ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Bundeskanzlerin Merkel sieht die Grundlagen für eine Zusammenarbeit mit Seehofer weiter gegeben. Auch zu den geplanten Transitzentren äußert sie sich in der ARD-Sendung "Farbe bekennen". Geht es nach ihr, sollen Asylbewerber dort höchsten für 48 Stunden untergebracht werden.

Die Haushaltsdebatte im Bundestag gerät zur Generalabrechnung mit der Regierung. In der Kritik der Opposition steht vor allem der Asylkompromiss der Unionsparteien. Bundesinnenminister Seehofer wird - ausgerechnet an seinem Geburtstag - dabei besonders zum Ziel der Angriffe. 

Im Bundestag findet die Generaldebatte zum Haushalt statt - doch die Aussprache dreht sich zu einem großen Teil um den Kompromiss im Asylstreit zwischen CDU und CSU. Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht den Umgang mit dem Thema Migration als entscheidenden Punkt für den weiteren Bestand der EU. Die Opposition greift Seehofer und die CSU scharf an. 

Der Kompromiss von CDU und CSU in der Flüchtlingspolitik wackelt noch. Die SPD will ihn nicht einfach abnicken, zeigt sich aber einigungswillig. Am Donnerstag wollen sich die Koalitionsspitzen erneut treffen.

Deutschland scheint auf den migrationskritischen Kurs Österreichs einzuschwenken. Doch das kleine Nachbarland will als Folge davon nicht noch mehr Lasten tragen. Kein leichtes Spiel für Berlin.

"Es kann nicht sein, dass nur ein Thema die politische Landschaft prägt", schimpft FDP-Chef Christian Lindner mit Blick auf den Asylstreit. Ist seine Kritik berechtigt? Hat die große Koalition zwischen Masterplänen, Ankerzentren und Ultimaten das Regieren vergessen? Eine Bestandsaufnahme: 

Für die CSU ist es der bisher noch fehlende Baustein hin zu einer "Asylwende", für Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ist es die Quadratur des Kreises: eine Einigung im "Geist der Partnerschaft in der Europäischen Union" und ein trotzdem entscheidender Schritt, "um Sekundärmigration zu ordnen und zu steuern". Doch auch nach dem Kompromiss der Union im Asylstreit bleiben viele Fragen offen - vor allem eine ist längst nicht banal.

Nach zermürbenden Gesprächen, Anfeindungen und Machtspielen raufen sich Angela Merkel und Horst Seehofer in letzter Minute noch zusammen. Die CSU feiert das als "Asylwende", die über die Grenzen Deutschlands hinausgeht, Merkel hat eine scheinbar unlösbaren Streit mit einem Kompromiss doch gelöst. Doch gewonnen hat laut Medien niemand.  

Donald Trump spricht eine Warnung aus: Wenn die Nato-Partner zu wenig Geld in die Hand nähmen, schwäche dies das Bündnis. Vor allem Deutschland ist dem US-Präsidenten ein Dorn im Auge.

Finale im Asylstreit der Schwesterparteien: Am Montagabend erklärte CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer die Einigung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auf Basis des Kompromisses mit sogenannten "Transitzentren" an der Grenze sieht er sich im Stande, weiterhin im Amt zu bleiben. Die SPD stimmt dem Angebot jedoch nicht ohne Weiteres zu und veranlasst einen weiteren Koalitionsausschuss am Dienstagabend.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer haben sich auf einen Kompromiss im Migrationsstreit geeinigt. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montagabend ...

Zur Stunde tagt ein kleiner Kreis um Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesinnenminister Horst Seehofer mit dem Ziel, eine Einigung auf den letzten Metern vor dem Abgrund des Koalitionsbruchs zu ermöglichen. Möglicherweise kam es jetzt zum Durchbruch. Wie die "Bild"-Zeitung vermeldet, könnte demnach sogar Seehofer im Amt bleiben.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer treffen sich zur Stunde mit Wolfgang Schäuble. Dass die beiden Gegenspieler im Asylstreit vom Bundestagspräsidenten zum Krisengespräch geladen wurden, unterstreicht den Ernst der Lage. 

Horst Seehofer fährt weiterhin schweres Geschütz gegen Angela Merkel auf. Der Bundesinnenminister macht der Kanzlerin große Vorwürfe. "Ich lasse mich nicht von einer Kanzlerin entlassen, die nur wegen mir Kanzlerin ist", sagte er der "Süddeutschen Zeitung".

Ein letztes Mal will Horst Seehofer mit Angela Merkel um eine Einigung im Asylstreit ringen. Gelingt das nicht, will er als Innenminister und CSU-Chef aufgeben - es wäre das Ende einer seit Langem zerrütteten Beziehung.

Er ist Stein des Anstoßes im Asylstreit, dabei kannte ihn kaum jemand: Seehofers "Masterplan". Nun ist das so lang gehütete Geheimnis in der Welt - und sieht zahlreiche Verschärfungen für Schutzsuchende vor. 

Die Situation im Asylstreit wirkt fast unlösbar verfahren - auch wenn es noch eine letzte Chance auf eine Einigung gibt. Welche das ist - und was passiert, wenn Seehofer tatsächlich seine Ankündigung eines Rücktritts wahr macht? 

Beim ZDF-Sommerinterview dominierte ein Thema: Der Streit der Kanzlerin mit Horst Seehofer. Sind die Ergebnisse des Brüsseler Gipfels wirkungsgleich mit den Plänen Seehofers? Ja, sagt die Kanzlerin. Aber stimmt das? Diese und eine weitere Aussage Merkels im Faktencheck. 

In der CSU-Zentrale überschlagen sich in der Nacht auf Montag die Ereignisse. Horst Seehofer will als Konsequenz aus dem Asylstreit mit der Kanzlerin zurücktreten, verbindet den Rücktritt aber mit einem finalen Entscheidungstreffen mit Merkel am Montag