BAMF - Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Es gibt eine Einigung der Koalition im Asylstreit - dabei geht es vor allem um die Abweisung von Flüchtlingen, die bereits in einem anderen Land einen Asylantrag gestellt haben und für die Deutschland deswegen nicht zuständig ist. Was aber passiert mit den Geflüchteten, die in Deutschland einen Asylantrag stellen? Bisher werden sie dezentral untergebracht. Das soll sich ändern.  

Die Spitzen der großen Koalition haben sich auf ein Paket gegen illegale Migration und eine Verschärfung der Asylpolitik geeinigt.

Er soll einst der Leibwächter des getöteten Al-Kaida-Chefs Osama bin Laden gewesen sein. Nun wurde Sami A. in Bochum festgenommen. Der mutmaßliche Islamist soll nach Tunesien abgeschoben werden.

In der Affäre um das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hat die Polizei hat nach Angaben des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" E-Mails gesichert, die die frühere Leiterin der Bremer Bamf-Außenstelle belasten.

Der Asylstreit in der Union führte bei Sandra Maischberger zu einer hitzigen Debatte. Als CSU-Generalsekretär Markus Blume zugab, Horst Seehofers Masterplan Migration selbst noch gar nicht zu kennen, CSU-intern aber dennoch dafür gestimmt zu haben, platzte Grünen-Chef Robert Habeck der Kragen. 

Innenminister Horst Seehofer will das überlastete Flüchtlingsbundesamt komplett umkrempeln. Die alte Chefin muss gehen, ein neuer Leiter ist gefunden. Er steht vor großen Herausforderungen.

Die Affäre um Unregelmäßigkeiten im Bundesamtes für Migration (Bamf) hat sich zur Bewährungsprobe für Bundesinnenminister Horst Seehofer entwickelt. Nach der Trennung von der ehemaligen Leiterin Jutta Cordt, geht es nun um einen Neuanfang. Umfassende Neustrukturierungen sollen schnellere und zuverlässige Entscheidungen garantieren.

Was - und wann - wusste Angela Merkel von den Missständen im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge? FDP und AfD wollen das per Untersuchungsausschuss klären, die Grünen einen Auftritt der Kanzlerin im Innenausschuss. Haben die Verantwortlichen zu spät reagiert?

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) war einem Bericht zufolge seit vergangenem Jahr über die Überforderung im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) informiert.

Bundesminister sieht in Bamf-Affäre keine Verantwortung bei sich.

Der Skandal um massenhaft fehlerhafte Asylbescheide in Bremen hat das Vertrauen in den Rechtsstaat erschüttert. Was wusste die Kanzlerin? Wie soll künftig mit Flüchtlingen verfahren werden? Viel Futter für eine spannende Debatte bei "Maybrit Illner". Mehr aktuelle New

Bundesinnenminister Seehofer will die Asylverfahren reformieren. Notfalls auch per Gesetzesänderung. Doch daran, dass jeder Entscheider und jeder Amtsleiter eine Meinung dazu hat, wie viele Flüchtlinge Deutschland aufnehmen sollte, kann er nichts ändern.

Demütig trat Horst Seehofer vor den Innenausschuss des Bundestages und entschuldigte sich bei der deutschen Bevölkerung für den Bremer Asyl-Skandal. Zudem versprach der Bundesinnenminister eine lückenlose Aufklärung. FDP und AfD fordern einen Untersuchungsausschuss.

Das Bundesamt für Migration hat den nächsten Ärger im Haus. Erst der Bremer Asylskandal, nun wurde bekannt, dass Unbekannte vor einigen Wochen das IT-System der Behörde hacken wollten. Wer steckt dahinter?

Dem Innenminister bläst der Wind ins Gesicht. In der Bamf-Affäre bemüht sich Seehofer, das Heft des Handelns in die Hand zu bekommen. Und bei den geplanten Asylzentren stockt es - das bayerische Vorbild gilt Kritikern als abschreckend.

Die Zahl der positiven Asylbescheide in Deutschland geht zurück. Nur noch etwas mehr als 32 Prozent der Bewerber werden als Schutzbedürftige angesehen. Vor zwei Jahren waren es noch über 62 Prozent. Laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge basiere der Rückgang "auf Einzelfälle".

In der Affäre um mutmaßlich massenhaft unzulässige Asylbescheide ermittelt die Staatsanwaltschaft laut einem "Bild"-Bericht gegen Behördenchefin Jutta Cordt. Mit Spannung wird auch erwartet, welche Konsequenzen Innenminister Seehofer aus dem Skandal zieht.

In der Affäre um positive Asylentscheidungen ohne ausreichende Gründe werden immer neue Details bekannt. Viele wussten von Unregelmäßigkeiten - der zuständige Minister lange nicht.

Macht das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge nicht ausreichend von der Widerrufsprüfung Gebrauch, die es ermöglicht, Fehler in der Entscheidung über Asylanträge zu korrigieren? Dieser Vorwurf geht aus einem internen Papier hervor. 

Neue Details zur Bremer Asyl-Affäre: Laut einem Medienbericht gab es wohl bereits 2014 Hinweise auf auffällige Asylentscheide. Der Leiter einer Außenstelle soll konkrete Fälle dokumentiert und weitergeleitet haben - ohne Konsequenzen.

Die schlechten Nachrichten beim Bamf reißen nicht ab: Mehr als 3000 Menschen sollen über die Bremer Außenstelle unrechtmäßig Asyl bekommen haben. Ein interner Bericht nennt neue Details und erhebt schwere Vorwürfe.

Gangsterrap, Migration und kriminelle Machenschaften: Der Film "Familiye" zweier bisher unbekannter Deutschkurden birgt allerhand Zündstoff. Moritz Bleibtreu hat den Kinofilm produziert

Bis zu 200 Flüchtlinge verhindern die Abschiebung eines Migranten - teils gewaltsam, wie die Polizei sagt. Tage später können die Beamten den Gesuchten bei einem Großeinsatz fassen. Nun soll er Deutschland so schnell wie möglich verlassen. Aber das ist fraglich.