Guy Verhofstadt

Guy Verhofstadt ‐ Steckbrief

Name Guy Verhofstadt
Bürgerlicher Name Guy Maurice Marie Louise Verhofstadt
Beruf Politiker
Geburtstag
Sternzeichen Widder
Geburtsort Dendermonde (Belgien)
Staatsangehörigkeit Belgien
Familienstand verheiratet
Geschlecht männlich
Haarfarbe dunkelblond

Guy Verhofstadt ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

Guy Verhofstadt ist ein belgischer Politiker der Flämischen Liberalen und Demokraten. Internationale Bekanntheit erlangt er 2016 mit seiner Ernennung zum Brexit-Koordinator seitens des EU-Parlaments. Von 1999 bis 2008 ist zudem Premierminister von Belgien. Er tritt für ein föderales Europa ein.
Geboren wird Verhofstadt am 11. April 1953 im belgischen Dendermonde. Schon während seines Jura-Studiums ist er politisch engagiert. Nach seinem Abschluss arbeitet er zunächst als Anwalt bei der Genter Anwaltskammer.

Doch die Politik reizt ihn zu sehr: Im Alter von 29 Jahren wird er Präsident der Flämischen Liberalen Partei (PVV). 1985 wird er stellvertretender Ministerpräsident. Sein noch junges Alter sowie seine strikten Ansichten zur freien Marktwirtschaft bringen ihm schnell den Beinamen "Baby Thatcher" ein.
Verhofstadt sieht sich auf politischer Ebene vor allem als radikaler Föderalist. Er glaubt, dass die Länder Europas angesichts einer sich rasch globalisierenden Welt nur durch eine politische Vereinigung von internationaler Relevanz bleiben können. So ist es ihm auch während seiner Amtszeit als belgischer Premierminister ein Anliegen – vor allem nachdem sein Land einige Polit- und Justizskandale erlebte – die betreffenden Systeme maßgeblich umzugestalten.

2009 wird Verhofstadt schließlich ins Europäische Parlament gewählt. Zwischenzeitlich gerät er immer wieder wegen seiner hohen Nebenverdienste in die Kritik. Auch seine Wutrede im Zusammenhang mit der Griechenlandkrise sorgt 2015 für internationale Aufmerksamkeit. Darin geht er den damals persönlich anwesenden griechischen Ministerpräsidenten Tsipras scharf an und fordert ihn auf, die nötigen Reformen endlich durchzusetzen. Im September 2016 wird Verhofstadt zum Chefunterhändler des Europäischen Parlaments für die Austrittsverhandlungen mit dem Vereinigten Königreich ernannt.

Verhofstadt ist mit der Sopranistin Dominique Verkinderen verheiratet. Das Paar hat zwei Kinder und lebt in Gent.

Guy Verhofstadt ‐ alle News

Ratlosigkeit in London: Auch im zweiten Anlauf ist es dem Parlament nicht gelungen, sich auf eine Austrittsalternative zu einigen. Wie soll der harte Brexit jetzt noch verhindert werden? Premierministerin May zitiert am Dienstag ihr Kabinett zu einer fünfstündigen Sitzung. EU-Unterhändler Michel Barnier sieht noch einen Ausweg.

Großbritannien steuert weiter auf einen ungeordneten EU-Austritt zu. Das Unterhaus hat am Montagabend abermals sämtliche Brexit-Alternativen abgelehnt.

Premierministerin Theresa May sieht noch immer keine Mehrheit für ihren Brexit-Deal. Jetzt wollen die Abgeordneten im Unterhaus auf eigene Faust eine Alternative finden.

Die Suche nach einem gangbaren Brexit-Modell beschäftigt weiter die Innenpolitik Großbritanniens. Während Premierministerin Theresa May sich mit einer harten Linie gegen innerparteiliche Gegner rüstet, liebäugelt die Opposition mit der Rolle rückwärts. Auf dem Parteitag der Labour-Partei forderte die große Mehrheit der Delegierten ein zweites Referendum über den Austritt aus der EU.

Richtige Fragen, falsches Format? Mark Zuckerberg konnte im Europaparlament viele Fragen einfach verhallen lassen. Dabei wurde er von den EU-Politikern deutlich härter rangenommen als im US-Kongress.

Das Format der Anhörung von Mark Zuckerberg im Europaparlament hat die vielen harten Fragen verhallen lassen. Der Facebook-Chef konnte sie alle auf einmal beantworten - und so vielen angesprochenen kontroversen und tiefgründigen Problemen ausweichen.

Wie könnte die langfristige Partnerschaft zwischen Großbritannien und der EU aussehen? Die britische Premierministerin will es am Freitag sagen. Schon vorher runzelt man in ...

Die Niederlande wählt ein neues Parlament - und die VVD vom amtierenden Ministerpräsidenten Mark Rutte geht laut Prognosen als deutlicher Sieger hervor. Der Wahlabend in der Nachlese.

Kaum Opposition, fast grenzenlose Macht: Wladimir Putin regiert in Russland weitgehend ungestört. Eine effektive Opposition existiert nicht, der Tod des Kreml-Kritikers Boris Nemzow ist ein weiterer Rückschlag für den politischen Widerstand. Wohin steuert Russland? Richtung mehr Demokratie scheinbar nicht. Doch es gibt auch Gegenstimmen.

Es ist ein Anschlag mitten im Herzen Europas. Von Stadt der Liebe mag keiner reden, seit kurz vor Mittag zwei schwarz maskierte Männer mit Kalaschnikows und einem Granatwerfer in die Redaktion des Satiremagazins Charlie Hebdo gestürmt sind und mehr als zwölf Menschen töteten - unter ihnen zwei Polizisten sowie Journalisten der Zeitung - auch Chefredakteur und Zeichner Stéphane Charbonnier.