Panama Papers

Nachdem vor drei Jahren noch die Veröffentlichung der teilweise illegalen Steuerflucht unter dem Namen "Panama-Papers" hohe Wellen geschlagen hat, rückt nun eine weitere Insel in den Fokus: Auch die Insel Mauritius gilt als Steuerparadies. Das soll sogar Afrika-Aktivist Bob Geldof nutzen.

Im Zusammenhang mit der Affäre um die sogenannten "Panama Papers" sind die Behörden am Mittwoch zu einer deutschlandweiten Razzia aufgebrochen. Insgesamt elf Geldinstitute sollen dabei wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung durchsucht worden sein. Welche Banken genau von der Razzia betroffen sind, war zunächst nicht bekannt.  

Im Zuge der Enthüllungen der "Panama Papers" sind in rund 150 Fällen Steuerstrafverfahren eingeleitet oder laufende Verfahren unterstützt worden.

Bereits vor drei Jahren wurden die Panama Papers veröffentlicht - und noch immer holen sich die Steuerbehörden hinterzogene Gelder zurück. Diese sollen sich bereits auf über eine Milliarden Euro summieren. Die Ermittlungen laufen weiter.

Das europäische Parlament möchte Whistleblower künftig besser schützen und hat dafür einen Gesetzesvorschlag vorgelegt. Deutschland will dem aber nicht zustimmen.

Im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung hat die EU-Kommission eine schwarze Liste mit 23 Risikostaaten und -Gebieten vorgelegt.

Razzia bei der Deutschen Bank: Ein Großaufgebot von Ermittlern hat am Donnerstag unter anderem die Zentrale des größten deutschen Geldhauses in Frankfurt durchsucht. Der Verdacht: Mitarbeiter des Konzerns halfen Kunden dabei, sogenannte Off-Shore-Gesellschaften in Steuerparadiesen zu gründen und Gelder aus Straftaten zu waschen.

Bepöbelt, terrorisiert, ermordet – die Situation für Journalisten hat sich weltweit verschlechtert – auch in Europa. Im Interview erzählt der Investigativ-Journalist Bastian Obermayer wie es ist, zu heiklen Themen zu recherchieren.

Die EU will Whistleblower besser vor Repressalien des Arbeitgebers schützen. "Es sollte keine Strafe dafür geben, das Richtige zu tun."

Der erste Journalistenmord der Slowakei bringt die bisher stabile Politik des Landes ins Wanken. Das Mordopfer hatte über mutmaßliche Verflechtungen der Politik mit ...

Nach dem Tod eines Enthüllungsjournalisten in der Slowakei gerät die Regierung unter Druck. Zehntausende demonstrieren in mehreren Städten gegen den vom Mordopfer aufgezeigten ...

Der Doppelmord an einem Journalisten und seiner Verlobten erschüttert die Slowakei. Die Hintergründe werden in Mafia-Netzwerken vermutet, die bis nach Italien reichen. Doch ...

Nach dem Mord an einem Aufdeckungsjournalisten steht nicht nur die Slowakei unter Schock. Ganz Europa zeigt sich besorgt. Bisher gab es nur wenige vergleichbare Fälle.

17 Gebiete weltweit müssen fortan damit leben, von der EU auf einer schwarzen Liste der Steueroasen gelistet zu werden. Welche weiteren Folgen ihnen drohen, ist noch unklar. 

Auf den Steuerskandal um die Panama Papers folgen die nun die sogenannten Paradise Papers. Mittendrin dieses Mal: ...

Einen Tag nach den neusten Enthüllungen über weltweite Steuerflucht waren die Paradise Papers natürlich Thema bei "Hart aber fair" in der ARD: Wie schafft es ein Konzern wie Nike, in Deutschland kaum Steuern zu zahlen? Welche Konsequenzen haben die Enthüllungen? Und wie viele Nullen hat eigentlich eine Billion?

Daphne Caruana Galizia veröffentlicht am Montagnachmittag ihren letzten Artikel über Korruption - Minuten später ist sie tot. Eine Bombe zerfetzte den Peugeot, in dem sie saß. Ihr Beruf wurde ihr zum Verhängnis. Wer war die maltesische Journalistin und wen machte sie sich zum Feind?

Der Oberste Gerichtshof Pakistans hat Ministerpräsident Nawaz Sharif seines Amtes enthoben. Hintergrund sind Vorwürfe wegen Geldwäsche und Korruption.

Die Gründer und Eigentümer der Kanzlei Mossack Fonseca sind festgenommen worden. Den Anwälten wird laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" vorgeworfen, in den derzeit größten Betrugsskandal Lateinamerikas verwickelt zu sein.

Dubiose Briefkastenfirmen und ihre Kunden - dazu recherchierte ein dreiköpfiges Investigativ-Team der "Süddeutschen Zeitung". Ein Branchenmagazin verlieh ihnen dafür den Preis ...

Erst Schietwetter, dann Sting: Zur Verleihung des Deutschen Radiopreises bot Hamburg echtes Schmuddelwetter am lila Teppich im Hafen. In der Show feierten Deutschlands ...

Der türkische Staatspräsident Erdogan und Russlands Präsident Wladimir Putin treffen sich in St. Petersburg. Die beiden eint nicht nur ihre Wut auf den Westen, sondern auch in ihren Biografien gibt es Parallelen.