• Spannender könnte der Kampf um die WM-Krone in der Formel 1 nicht sein.
  • Punktgleich starten Titelverteidiger Lewis Hamilton und Herausforderer Max Verstappen ins letzte Saisonrennen in Abu Dhabi.
  • Hamilton kann Michael Schumacher als Rekord-Weltmeister ablösen.
  • Sebastian Vettel gefällt das gar nicht.
  • Michael Schumachers Sohn Mick indes hätte mit Hamiltons achtem Titel kein Problem.

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Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel wünscht sich, dass Max Verstappen und nicht Lewis Hamilton den Titel holt. "Michael Schumacher ist mein Held. Deswegen möchte ich eigentlich nicht, dass Lewis gewinnt", sagte der Heppenheimer am Rande des letzten Saisonrennens in Abu Dhabi (Sonntag, 14:00 Uhr MEZ/Sky).

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Hamilton hat nach WM-Titeln zu Schumacher aufgeschlossen

Der Grund: Noch sind Schumacher und Hamilton mit je sieben Titeln gemeinsam Rekordweltmeister. Hamilton und Verstappen "hatten eine sehr starke Saison, beide hätten es verdient", fügte Vettel hinzu. Ohnehin würden auch "drei, vier, fünf weitere Titel" von Hamilton nichts an seiner Verehrung für Schumacher ändern, erklärte der 34-Jährige weiter.

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Michael Schumacher, Sebastian Vettel, Formel 1, Brasilien, Grand Prix, Sao Paulo, 2012
Titel-Hattrick in der Formel 1 bereits im Alter von 25 Jahren: Sebastian Vettel, rechts, genießt 2012 zum Saisonende in Brasilien die Wertschätzung seines berühmten Landsmanns Michael Schumacher, des damaligen Rekord-Weltmeisters der Formel 1.

Schumachers Sohn Mick, der seine Debütsaison bei Haas beendet, gab sich in der Sympathiefrage neutral. "Ich drücke beiden die Daumen", sagte der 22-Jährige. Pro Hamilton positionierte sich hingegen dessen künftiger Mercedes-Teamkollege aus England, George Russell, der im Williams in der zu Ende gehenden Saison in bisher 21 Rennen 16 WM-Punkte eingefahren hat.

Alonso und Gasly setzen auf einen neuen Weltmeister: Max Verstappen

Ganz klare Präferenzen für den 24-jährigen Verstappen tat der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso kund. "Max fährt eine Stufe besser als wir alle", sagte der Alpine-Pilot: "Meine Meinung ist: Mercedes hat die Konstrukteurs-WM verdient, aber Max war das ganze Jahr einen Schritt voraus."

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Auch AlphaTauri-Pilot Pierre Gasly sieht seinen früheren Red-Bull-Teamkollegen Verstappen vorn: "Aber ich weiß nicht, ob sie das Rennen beenden werden."

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Der Niederländer Verstappen und Hamilton sind vor dem 22. und letzten Grand Prix punktgleich. Verstappen führt aber die WM an, weil er ein Rennen mehr gewonnen hat als der Brite. Bleiben beide ohne Zähler, wäre Verstappen somit zum ersten Mal Weltmeister. (SID/hau)