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Noch liefern sich die Rebellen in der Ostukraine erbitterte Kämpfe mit der ukrainischen Armee. Doch damit soll es ab Sonntag ein Ende haben. Dann tritt offiziell die zweite Auflage des bereits im September ausgehandelten Friedensabkommens aus dem weißrussischen Minsk in Kraft.

So eine Woche hatte selbst Angela Merkel noch nicht: Als Friedensvermittlerin fliegt sie zwischen Ost und West gut 20.000 Kilometer hin und her.

Kanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Staatschef François Hollande, der ukrainische Präsident Petro Poroschenko und Kremlchef Wladimir Putin haben in einem 17-stündigen Verhandlungsmarathon in Minsk die Grundlagen für eine mögliche Lösung der Ukraine-Krise ausgehandelt. So kommentiert die Presse den Ausgang der Verhandlungen.

Wer sich auf Krisengespräche einlässt, muss viel Geduld mitbringen. Und erfahrene Diplomaten. Das zeigt sich auch im Fall der Ukraine. Wie die Verhandlungen ist Minsk ablaufen, wissen aber nur wenige.

Bei den Minsker Friedensgesprächen konnte eine Einigung erzielt werden: Am Sonntag, null Uhr, beginnt die Waffenruhe zwischen prorussischen Separatisten und dem ukrainischen Militär. Zuvor hatten Angela Merkel, Francois Hollande, Wladimir Putin und Petro Poroschenko 17 Stunden lang über eine Lösung im Ukraine-Konflikt beraten. Die Zweifel bleiben, ob die Einigung über eine Feuerpause als durchschlagender, diplomatischer Erfolg gewertet werden kann. Wird sich in der Ostukraine nun nachhaltig etwas ändern?

Der Kampf um die Rückeroberung einiger der vom IS beherrschten Städte ist entbrannt. Nach der Befreiung von Kobane fragen sich viele: Ist das der Beginn des Rückzugs der Terrormiliz? Ein Gespräch mit der Nahost-Expertin Magdalena Kirchner.

Mehr als 17 Stunden dauerten die Verhandlungen in Minsk. Am Ende steht ein kleiner Kompromiss. Angela Merkel lobt nach dem Vierer-Gipfel Wladimir Putin und sieht in den getroffenen Vereinbarungen einen Hoffnungsschimmer. Die Kanzlerin weiß aber auch, dass bis zu einem andauernden Frieden noch große Hürden ausgeräumt werden müssen. Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier gibt zu: "Wir hätten uns mehr gewünscht."

Beim Ukraine-Krisengipfel in Minsk ist Kremlchef Wladimir Putin zufolge eine Einigung über eine Waffenruhe für das Kriegsgebiet Donbass erzielt worden. Sie solle ab diesem Sonntag um Mitternacht gelten, sagte er am Donnerstagmorgen nach Verhandlungen mit Kanzlerin Angela Merkel in der weißrussischen Hauptstadt Minsk.

In ganz Europa sinken die Ausgaben für Verteidigungszwecke. Das geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten "Military Balance 2015"- Bericht des International Institute for Strategic Studies' hervor. Auch in Deutschland gehen die Rüstungsausfuhren zurück. Doch den Waffenschmieden gelingt es immer wieder, sich als Schlüsselbranche darzustellen.

Besorgte, aber auch hoffnungsvolle Blicke gehen derzeit nach Minsk. Das Gipfeltreffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin soll der Ukraine endlich einen Waffenstillstand ermöglichen. Beobachter fürchten allerdings, dass die Gespräche den Konflikt nicht endgültig begraben können.

Der Ukraine-Krisengipfel in Minsk wird stattfinden. Er gilt als letzte Chance, den Krieg im Donbass friedlich zu beenden. Was droht dem Konfliktgebiet, falls eine Waffenruhe nicht gelingen sollte?

Bilder von Politikern werden im Internet durch den Kakao gezogen. Vor allem eine "Vorlage" von Olaf Scholz sorgt für Aufsehen.

Nicht nur interne Querelen machen der Pegida zu schaffen: Die Bewegung versucht, europaweit Fuß zu fassen. So richtig will das aber nicht klappen.

Im Ukraine-Konflikt richten sich alle Augen auf Angela Merkel. Die Bundeskanzlerin soll morgen in Minsk Russlands Präsidenten Wladimir Putin zu einer friedlichen Lösung bewegen. Doch ihre Optionen sind begrenzt, analysiert Außenpolitik-Experte Wilfried von Bredow. Er schätzt die Aussicht auf Erfolg als eher gering ein.

Nur noch rund zwei Wochen bleiben Griechenland, bis das aktuelle Hilfsprogramm ausläuft. Dann droht der Staatsbankrott. Dennoch sind die Verhandlungen festgefahren, Athen dringt auf mehr Zeit - und greift zu so spektakulären Maßnahmen, wie von Deutschland elf Milliarden Euro zu fordern.

Für die islamische Terrormiliz IS sind Kinder wichtiges Kapital. Sie werden an Pädophile verkauft, um Geld für Waffen freizumachen. Junge Mädchen dienen als Sexsklavinnen, kleine Buben als nichtsahnende Selbstmordattentäter. Auch die Verbündeten des Westens tragen eine große Mitschuld.

Einen Tag vor dem geplanten Ukraine-Gipfel in Minsk haben ukrainische Truppen nahe der Hafenstadt Mariupol im Süden des Landes eine Offensive gegen prorussische Separatisten begonnen. Auf der von Russland annektierten Krim hätten rund 600 russische Soldaten eine Militärübung gestartet.

Die Bundesregierung bleibt hart und lehnt die von Athen erneut ins Spiel gebrachte Rückzahlung eines griechischen Zwangskredits an Nazi-Deutschland von 1942 ab. Auch mögliche Reparationsforderungen sind laut Regierung längst abgegolten.

Moskaus Streitkräfte würden ausreichen, um in der Ukraine Unruhe zu stiften. Eine Bedrohung für Europa sind sie aber nicht.

Während sich nach dem Machtwechsel in Athen links und rechts gegen die internationalen Geldgeber verbündet, sitzen sich die unterschiedlichen Positionen bei Frank Plasberg mehr oder weniger klar gegenüber. Eine konkrete Lösung für das Schuldenproblem scheint unterdessen niemand präsentieren zu können.

Die geplante Ausweitung der EU-Sanktionen gegen ukrainische Separatisten und russische Politiker wird wegen der deutsch-französischen Friedensinitiative vorerst auf Eis gelegt....

Athen auf Konfrontationskurs mit den Geldgebern? Regierungschef Alexis Tsipras bleibt dabei: Das Sparprogramm hat versagt, das Rettungspaket für Griechenland muss neu verhandelt werden. Von Deutschland fordert er zudem Reparationszahlungen für Zerstörungen während des Zweiten Weltkrieges.

Wer ist schuld am Krieg in der Ukraine? An dieser Frage haben sich die Gäste in Günther Jauchs Talkrunde zerrieben. Dabei offenbarten sich nicht nur zwischen den prowestlichen und prorussischen Vertretern gewaltige Lücken. Auch das transatlantische Bündnis der USA und EU ist sich uneins – und trägt sogar untereinander Machtspielchen aus.

Die Gespräche der Kanzlerin dauern nicht lang. Mit Obama sind gut 90 Minuten eingeplant, mit Harper 30. Plus Essenzeit. Das muss reichen, die Dramen in der Welt von der Ukraine-Krise bis zur IS-Terrormiliz zu erörtern - und transatlantische Eintracht zu beweisen.

In stundenlangen Gesprächen verhandeln Kanzlerin Merkel und Frankreichs Staatschef Hollande mit Russen und Ukrainern über einen neuen Friedensplan für das Kriegsgebiet Donbass. Dabei geht es um viele Interessen gleichzeitig. Kann jetzt ein Durchbruch gelingen?

Angela Merkel ist mit dem französischen Staatschef Francois Hollande zu Wladimir Putin gereist, um über einen Ausweg aus der Ukraine-Krise zu verhandeln. Sollte die Initiative scheitern, könnte die US-Regierung doch noch Waffen an Kiew liefern. Dagegen sträubt sich Merkel bislang. Dafür wurde sie von US-Senator John McCain bereits scharf angegangen. Jetzt legt dieser noch einmal nach.

Sie tanzen aus der Reihe. Für ihren Kleidungsstil wurden der neue Ministerpräsident Alexis Tsipras und sein Finanzminister Gianis Varoufakis belächelt. Mit ihrem freundlichen Lächeln konnten sie ihrerseits bislang aber keinen so recht überzeugen. In Brüssel und in Berlin hat man ihnen die kalte Schulter gezeigt. Dennoch sind beide nicht zu unterschätzen.

Jordanien macht seine Drohung wahr: Mit einer Großoffensive reagiert König Abdullah auf die Ermordung eines Piloten, die Luftwaffe bombardiert Ziele des Islamischen Staats. Doch die Regierung wird von Furcht und Rache getrieben - und riskiert damit eine Gewaltspirale in der ganzen Region.

Hayat Boumedienne, die Freundin des Geiselnehmers der Terroranschläge von Paris, Amedi Coulibaly, soll in einem IS-Video aufgetaucht sein.

Psychologe erklärt, weshalb Anhänger des IS immer bestialischer morden.

Der Entschluss steht fest: Die USA werden keine Waffen an Kiew liefern. Doch im Osten des Landes eskaliert die Situation – die Separatisten kündigen an, bis zu 100.000 Mann zu mobilisieren. Was bedeutet der Rückzieher der Amerikaner für Kiews Kampf gegen die Rebellen?

Spott für die AfD: Ein Aktivist spielt einen Wähler, weil sich niemand für die AfD-Flyer interessiert. Doch der Schwindel fliegt auf.

Der neue griechische Regierungschef Alexis Tsipras ist kaum zwei Wochen im Amt, schon reist er quer durch Europa. Der Chef der Linksparteil Syriza wirbt für eine neue Schuldenpolitik, die sich der Sparpolitik Angela Merkels widersetzt. Umschuldung statt Schuldenschnitt - so lautet derzeit sein Credo. Damit steht er nicht allein.

Im Zentrum der ägyptischen Hauptstadt Kairo ist offenbar eine Bombe explodiert.

Die neue griechische Regierung spricht sich für eine Abkehr vom harten Sparen und für neue Schuldenregelungen aus. Zumindest von der Forderung nach einem Schuldenschnitt scheint sie aber langsam Abstand zu nehmen.

Die erste Kundgebung der Pegida-Bewegung in Österreich war überschaubar - lediglich um die 350 Anhänger gingen in Wien auf die Straße. Einige Teilnehmer fielen durch rechtsextreme Gesten auf, die Polizei löste die Demonstration auf.

Alexis Tsipras' Pokerspiel hat begonnen. Griechenlands neuer Ministerpräsident geht auf große "Werbetour" in Europa. Seine ersten Stationen: Zypern, Italien, Frankreich. Sein Ziel: Verbündete für seinen Anti-Spar-Kurs gewinnen. Doch wie? Drei Szenarien sind möglich, doch nur eine ist wahrscheinlich.

FDP-Vorsitzender kanzelt SPD-Mann wegen "dämlicher Zwischenrufe" ab.

Video soll Tötung eines japanischen Journalisten zeigen.

Bernd Lucke wirbt beim Bundesparteitag der Alternative für Deutschland für einen alleinigen Parteivorsitz. Die Partei müsse künftig professioneller geführt werden, von einem einzigen Vorsitzenden.

Athen (dpa) - Die Links-Rechts-Regierung in Athen hat die Führung der griechischen Privatisierungsbehörde (TAIPED-HRADF) entlassen. Dies berichtete am Samstag die griechische Presse.

Ehemaliger Bundespräsident im Alter von 94 Jahren gestorben.

Die Bundesregierung hat einen "Spiegel"-Bericht dementiert, wonach Berlin bereit sei, Griechenland auch unter der neuen Regierung von Alexis Tsipras ein weiteres Hilfsprogramm aus dem Euro-Rettungsschirm zu gewähren.

Bei der eurokritischen AfD geht es heißt her: Personalquerelen und Richtungsdebatten lassen die Partei nicht los. Abhilfe soll der heutige Parteitag in Bremen bringen. Fragt sich nur, wie das ob der vielen offenen Baustellen gelingen kann.

Zwischen der neuen Regierung in Athen und der Eurogruppe ist es zu einem Eklat gekommen. Griechenland werde künftig nicht mehr mit den Geldgeber-Kontrolleuren der Troika zusammenarbeiten, stellte Finanzminister Varoufakis klar.

Europa droht in den Extremismus abzudriften. Nicht erst seit der Griechenland-Wahl, aus der die Regierungskoalition bestehend aus der sozialistischen Syriza-Partei und der rechtspopulistischen "Unabhängigen Griechen" hervorging, ist klar: radikale Ideen haben Konjunktur in Europa. Griechenland ist da nur der Anfang.

Ein linker Wirtschaftsprofessor mit internationalem Netzwerk steht an der Spitze des griechischen Finanzministeriums. Sein Auftritt provoziert. Auch im Ringen um eine Lösung der Schuldenkrise bekommen die Europartner dies zu spüren.

Die Pegida-Führung zerfällt weiter. Wie der "Stern" exklusiv meldet, tritt nach Pegida-Gründer Lutz Bachmann nun auch Kathrin Oertel zurück.

Alexis Tsipras gibt sich als Hardliner: Ein Teilerlass der griechischen Staatsschulden und eine Lockerung der auferlegten Sparmaßnahmen haben für ihn oberste Priorität.

Der Berliner Politikwissenschaftler Hajo Funke sieht angesichts der schweren Führungskrise bei der islamkritischen Bewegung Pegida keine Zukunft für das Bündnis.