Walter Lübcke

Walter Lübcke war Kasseler Regierungspräsident. Der Politiker wurde auf seiner Terrasse in der Nacht zum Sonntag, 2. Juni 2019, mit einer tödlichen Schusswunde gefunden. Die Bundesanwaltschaft ermittelt in dem Fall.

Bei den Ermittlungen gegen den mutmaßliche Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke fehlen nach einem Bericht der "Welt am Sonntag" Akten.

Spätestens seit dem Mord an Walter Lübcke steht der Kampf gegen Rechtsextremismus weit oben auf der Agenda der Bundesregierung. Für Thüringens Verfassungsschutzchef Stephan J. Kramer ist langfristig aber nicht rechter Terror die größte Gefahr für unsere Gesellschaft, wie er im Interview erklärt.

Gegen Stephan E. wird Medienberichten zufolge wegen eines Anschlags im Jahr 2003 ermittelt. Er soll auf einen Lehrer in Kassel geschossen haben.

Ob Christchurch, Halle oder nun Hanau: Die Täter handelten gezielt und aus rassistischen Motiven, ihre Vorgehen begründeten sie in langen Schmähschriften. Im Interview mit unser Redaktion schildert Extremismus-Expertin Karolin Schwarz, welchen Einfluss das Internet und die Taten von Christchurch und Halle haben.

Das Bundesinnenministerium hat die rechtsextreme Gruppe Combat 18 verboten. Der Schritt sei allerdings längst überfällig gewesen, sagen nun Innenexperten wie die Linken-Vize Martina Renner. Sie ist skeptisch, wie tief greifend das Vorgehen ist.

Das Innenministerium greift bei der Gruppe "Combat 18" durch. Auch die Wohnung von Schlüsselfigur Stanley R. wird durchsucht.  

Neue Details im Fall des getöteten Politikers Walter Lübcke: Der Hauptverdächtige Stephan E. soll die AfD 2018 im hessischen Landtagswahlkampf unterstützt haben.

Kassels Regierungspräsident Lübcke wird auf seiner Terrasse erschossen - die Nachricht hat die Bundesrepublik im Sommer erschüttert. Was genau in der Tatnacht geschah, wird weiter ermittelt. Ein Haftbefehl wird nun zumindest aufgehoben.

Im Fall der Ermordung von Walter Lübcke bestreitet der tatverdächtige Stephan E., den tödlichen Schuss abgegeben zu haben. Nun müssen die Angaben von Ermittlern geprüft werden.

Der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke wurde am 2. Juni in seinem Wohnhaus erschossen. Nun wurde der CDU-Politiker posthum mit der höchsten Auszeichnung des Landes Hessen geehrt.

Der Rechtsextreme Stephan E. soll vor einem halben Jahr den CDU-Politiker Walter Lübcke ermordet haben. Jetzt hat er ein neues Geständnis angekündigt. Was er aussagen könnte, bleibt aber unklar.

Vor einem halben Jahr wurde Kassels Regierungspräsident Walter Lübcke ermordet. Der Hauptverdächtige Stephan E. hatte ein erstes Geständnis widerrufen. Doch nun will er sich erneut äußern. Gab es einen zweiten Täter?

Erst der Anschlag auf AfD-Politiker Frank Magnitz, dann der Mord an CDU-Politiker Walter Lübcke, hinzu kommen Drohungen gegen unter anderem den Thüringer CDU-Politiker Mike Mohring (CDU), den Bürgermeister von Altena Andreas Hollstein und aktuell gegen die Grünen-Politiker Cem Özdemir und Claudia Roth: Politiker werden immer häufiger zur Zielscheibe. Politikpsychologe Prof. Dr. Thomas Kliche erklärt im Interview die Hintergründe.

Eine Woche vor der Landtagswahl in Thüringen macht der Spitzenkandidat der CDU, Mike Mohring, eine neuerliche Morddrohung aus der rechtsextremistischen Szene öffentlich.

Er sei "Nummer zwei, die demnächst einen Kopfschuss" erhalte: Mike Mohring, Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahl in Thüringen, hat eine Morddrohung erhalten. 

Stephan E., Hauptverdächtiger im Mordfall Walter Lübcke, soll versucht haben, einen irakischen Asylbewerber zu töten. Erst durch den Lübcke-Fall geriet er in den Fokus, berichtet der "Spiegel".

Wer geglaubt hat, vor Rechtsterroristen müssten sich vor allem Flüchtlinge fürchten, mag spätestens durch den Lübcke-Mord ins Grübeln gekommen sein. Die Bundesregierung sieht dringenden Handlungsbedarf.

Ein Bundespräsident repräsentiert viel. Manchmal setzt er Zeichen mit klugen Reden und Gesten. Wie kein anderer vor ihm hat Frank-Walter Steinmeier aber auch ins politische Geschehen eingegriffen. Seine Amtszeit ist jetzt zur Hälfte vorbei.

Beleidigung, Drohung, Volksverhetzung und Aufruf zu Straftaten - nach dem Mord an Walter Lübcke haben hessische Ermittler viel Arbeit mit Hasskommentaren.

Am 31. Juli 1919 verabschiedete die Nationalversammlung in Weimar die erste demokratische Verfassung der deutschen Geschichte. Doch schon vierzehn Jahre später wurde sie von den Nationalsozialisten zerstört. Ist unsere heutige Verfassung stabiler? Oder ist auch die bundesdeutsche Demokratie bedroht? Wir sprachen mit Dr. Andreas Braune, dem stellvertretenden Leiter der Forschungsstelle Weimar an der Universität Jena.

Nach dem Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke haben Kriminaltechniker die Tatwaffe zweifelsfrei identifiziert. Laut eines Medienberichts belastet ihr Gutachten den Tatverdächtigen Stephan E. schwer.

In einer E-Mail wurde Siemens-Chef Joe Kaeser mit dem Leben bedroht. Offenbar führt die Spur in die rechte Szene. Via Twitter wandte sich der 62-Jährige jetzt an die Öffentlichkeit. 

Siemens-Chef Joe Kaeser hat eine Morddrohung aus dem mutmaßlich rechtsextremen Milieu erhalten.

Im Mordfall Lübcke haben die Ermittler weitere Fortschritte gemacht. Sie fanden nach dpa-Informationen in Kassel ein gesuchtes Auto mit thüringischem Kennzeichen, das mit dem Tatverdächtigen Stephan E. in Verbindung gebracht wird. Zuvor hatte die "Hessische/Niedersächsische Allgemeine" über den Fund berichtet. 

Pech beim Sendeplatz: Erst eine gute Woche nach der Einigung auf Ursula von der Leyen als Kandidatin für den EU-Kommissionsvorsitz, ist die Postenvergabe auch bei Frank Plasbergs "Hart, aber fair" Thema. Hätte sie aber gar nicht sein müssen, denn wirklich Neues kam dabei auch nicht heraus.