Düsseldorf - Ein Jahr nach einer großen Razzia gegen mutmaßliche Kreditbetrüger beginnt am Montag (9.30 Uhr) in Düsseldorf der Prozess gegen zwei Frauen und zwei Männer.

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Ihnen werden banden- und gewerbsmäßiger Betrug, Geldwäsche und Urkundenfälschung mit einem Schaden in Millionenhöhe vorgeworfen.

Der Anklage zufolge hatte die Bande von Februar 2017 bis September 2023 in unterschiedlicher Zusammensetzung Gehaltsnachweise, Kontoauszüge, Arbeits- und Mietverträge gefälscht. Mit diesen Dokumenten seien dann "Finanzierungslösungen für alle" angeboten worden. Die gefälschten Unterlagen wurden bei Banken eingereicht, um die nicht kreditwürdige Kunden kreditwürdig erscheinen zu lassen.

Bei der Razzia im Dezember 2023 waren insgesamt 56 Objekte in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz durchsucht worden. Damals waren laut LKA NRW Vermögenswerte in Höhe von circa 6,3 Millionen Euro sichergestellt worden. Darunter Bargeld, Immobilien, ein Rolls-Royce, Uhren und Schmuck.  © Deutsche Presse-Agentur

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