Markus Eisenbichler

Markus Eisenbichler ‐ Steckbrief

Name Markus Eisenbichler
Beruf Skispringer
Geburtstag
Sternzeichen Widder
Geburtsort Siegsdorf / Bayern
Staatsangehörigkeit Bundesrepublik Deutschland
Größe 175 cm
Familienstand ledig
Geschlecht männlich

Markus Eisenbichler ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

"Ich denke wirklich nicht an die Gesamtwertung. Da sollen sich andere Gedanken machen, ob ich aufs Treppchen kommen kann oder nicht. Das ist mir ziemlich wurscht. Ich mache einfach mein Zeug", meint Markus Eisenbichler im Januar 2017 im Interview mit "Sport1".

Wahrscheinlich ist genau dieses Ausblenden der Gesamtsituation das Erfolgsgeheimnis des Skispringers. Denn "aufs Treppchen" durfte Markus Eisenbichler schon häufig. 1991 im oberbayerischen Siegsdorf geboren, stand er schon im zarten Alter von sieben Jahren zum ersten Mal auf einer Sprungschanze. Sein internationales Debüt gab er im Juni 2006 und schaffte bei den OPA-Spielen 2007 eine Platzierung als Sechster. Das folgende Jahr bescherte ihm zwei zweite Plätze im Deutschlandpokal. 2009 durfte er als deutscher Jugendmeister im Einzel und im Team zum ersten Mal ganz oben aufs begehrte Podest. Am 27. Februar 2011 sprang er in Zakopane zum ersten Mal bei einem Continental-Cup-Springen auf den zweiten Platz. Ende des Jahres gab er zum Auftakt der Vierschanzentournee sein Weltcupdebüt.

2012 wäre die immer mehr Fahrt aufnehmende Karriere beinahe abrupt beendet worden. Beim Training in Oberstdorf geriet er bei einem Sprung vollkommen aus der Bahn und schlug kopfüber auf den Hang auf. "Als ich da unten lag und nichts mehr gespürt habe, habe ich schon mal gedacht, dass es das jetzt mit dem Skispringen war", zitiert in unter anderem "eurosport.de" im Dezember 2016. Im Krankenhaus dann die Entwarnung: Ein Brustwirbel war gebrochen, vier weitere angebrochen. Viele andere hätten sich nach dieser Erfahrung wahrscheinlich nie wieder auf eine Sprungschanze getraut. Nicht so Markus Eisenbichler. Für ihn hatte der Vorfall genau den gegenteiligen Effekt. Sein Fazit zitiert "sport1.de": "Skispringen ist einfach ein gefährlicher Sport und mir war klar: Wenn ich weitermache, dann richtig." So sollte es sein: Zwei Jahre später konnte er mit dem DSV-Team in Klingenthal den Sieg feiern und galt bei der Vierschanzentournee als Geheimfavorit. 2016 kam Eisenbichler endgültig in der Weltspitze an. Im Dezember stand er zum ersten Mal bei einem Einzelspringen auf dem oberen Podestplatz, was seine bis dahin beste Weltcup-Platzierung markierte. Bei der Vierschanzentournee 2017 landete er auf dem siebten Platz.

Bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften im finnischen Lahti holt Eisenbichler 2017 seine ersten WM-Medaillen: Bronze im Einzel von der Normalschanze und Gold im Mixed-Wettbewerb.

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