Bundesregierung

Der Klimaschutz kommt kaum voran - und dann gerät auch noch die Konjunktur ins Stocken: Bei Maybrit Illner ist am Donnerstagabend wenig Platz für gute Nachrichten. Nur der Wirtschaftsminister gibt sich betont zufrieden.

Der Staat hilft Condor mit 380 Millionen Euro. Unternehmen und Belegschaft atmen auf. Aber jetzt muss auch Brüssel noch entscheiden.

"Wie könnt ihr es wagen?": Klima-Aktivistin Greta Thunberg klagt in New York die Politik an, mit ihrer Untätigkeit die Welt zu gefährden. Auf dem UN-Gipfel gibt es anschließend zwar neue Versprechen. Doch gibt es Zweifel, ob die den nötigen Aufbruch bringen.

Der Freitag hatte weltweite Klimademonstrationen und ein nationales Klimapaket gebracht. Die Demonstranten hatten viel Applaus bekommen und die Politik überwiegend vernichtende Kritiken. Kein Wunder, dass es in Anne Wills Talkshow am Sonntagabend genauso weiterging.

"Wie könnt ihr es wagen?": Klima-Aktivistin Greta Thunberg klagt in New York die Politik an, mit ihrer Untätigkeit die Welt zu gefährden.

Nach den Angriffen auf saudische Ölanlagen legte sich US-Außenminister Pompeo erstaunlich schnell fest: Er machte den Iran dafür verantwortlich. Nun folgen ihm in dieser Bewertung auch Deutschland, Frankreich und Großbritannien.

Die Verteidigungsministerin wirbt in den USA um bessere Beziehungen. Deutschland müsse mehr Verantwortung übernehmen - auch militärisch. Im Konflikt mit dem Iran setzt sie jedoch ganz auf Europa.

Es geht um eine "Menschheitsaufgabe", wie Angela Merkel den Kampf gegen die Klimakrise nennt. Doch Greta Thunberg liest der Kanzlerin und den anderen Staats- und Regierungschefs in New York die Leviten. Ob das etwas verändert?

Während in Deutschland eine erbitterte Debatte über das Klimapaket der Bundesregierung tobt, reist Angela Merkel als eine der internationalen Hoffnungsträgerinnen zum UN-Gipfel nach New York.

Fast gleichzeitig reisen die Kanzlerin und die Verteidigungsministerin in die USA - in zwei Flugzeugen. Nach SPIEGEL-Informationen gab es angeblich ein Platzproblem, aus der Opposition kommt scharfe Kritik.

Diese Woche fliegen fünf deutsche Minister mit drei Flugzeugen in die USA.

Die Nachricht jagt Schockwellen durch die Tourismusbranche. Europas zweitgrößter Reisekonzern ist zahlungsunfähig. Das trifft auch deutsche Urlauber hart.

Bundskanzlerin Angela Merkel und Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer fliegen fast zeitgleich an die Ostküste der USA. Sie nutzen dabei jedoch zwei getrennte Flugzeuge.

Die Grünen halten die Klimabeschlüsse von Koalition und Klimakabinett für völlig unzureichend. Sie setzen auf Änderungen im Prozess der Gesetzgebung. Doch auch von anderer Seite gibt es Kritik.

Wissenschaftler, Umweltschützer und Energieverbände kritisieren das Klimapaket der Bundesregierung. Tenor: Viel Schatten - wenig Licht. Der Bundesverband Windenergie sieht gar die gesamte Branche in Gefahr.

Deutschland fehlen Pflegekräfte. Der Notstand im Gesundheitswesen führt den zuständigen Bundesminister Jens Spahn bis nach Mexiko, um dort Menschen anzuwerben, die sich um deutsche Patienten kümmern.

Die Bundesregierung hat sich am Freitagmittag nach stundenlangen Verhandlungen auf ein Maßnahmenpaket für einen besseren Klimaschutz geeinigt. Politiker und Verbände reagieren unterschiedlich.

Parallel zu den weltweit größten Protesten gegen die Klimaverschmutzung setzt die Bundesregierung ein Klimapaket auf die Schiene. Die darin enthaltenen Maßnahmen gehen Demonstranten und Experten nicht weit genug.

Wie soll Deutschland seine Klimaziele bis 2030 schaffen? Die große Koalition tut sich schwer und verhandelt die ganze Nacht hindurch. Die Gespräche im Kanzleramt dauern auch am Freitagmorgen an.

Was wird die "Menschheitsaufgabe" Klimaschutz Staat und Bürger kosten? Das will Maybrit Illner am Donnerstagabend herausfinden. Konkrete Antworten geben ihre Gäste allerdings nicht. Sahra Wagenknecht nutzt ihre Redezeit lieber für schwungvolle Systemkritik.

Kurz vor der entscheidenden Sitzung für ein Klimaschutzgesetz scheint die Bundesregierung noch weit von einem zukunftsfähigen Kompromiss entfernt zu sein. Denn ein Entwurf des "Klimaschutzprogramms 2030" wirft einige Fragen auf.

Der wirtschaftliche Aufstieg Chinas zur Supermacht wird immer wahrscheinlicher, sein Einfluss auch in Europa immer deutlicher. Doch welche Interessen verfolgt das Land? Darüber sprach Sandra Maischberger am Mittwochabend mit ihren Gästen, bei denen sich Investor Frank Thelen einen deftigen Rüffel einholte.

Rüstungsgeschäfte mit Saudi-Arabien in Milliardenhöhe liegen seit Monaten auf Eis. Das wird bis auf weiteres auch so bleiben.

Die Klimaschützer von "Fridays for Future" haben zum globalen Klimastreik aufgerufen: Ab Freitag soll weltweit für den Kampf gegen die Erhitzung des Planeten demonstriert werden. Nicht nur Jugendliche, auch alle Erwachsenen sollen diesmal mitmachen. Doch was müssen Arbeitnehmer berücksichtigen, wenn sie sich anschließen wollen? Die wichtigsten Punkte im Überblick.

Von einer Herzattacke im Zentrum der saudi-arabischen Ölindustrie sprechen Experten nach den Drohnenangriffen auf Raffinerien. An den Märkten folgen Turbulenzen.