Carsten Linnemann

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Wissen, über was politisch diskutiert wird.

Im Streit um die Einführung einer Grundrente könnte es am Sonntag zu einer Einigung der Koalitionsspitzen kommen. Kanzlerin Angela Merkel äußerte sich am Freitag allerdings noch zurückhaltend: "Es sind noch schwierige Gespräche."

Racheengel oder Heilsbringer: Nach der Kritik von Friedrich Merz an der eigenen Kanzlerin fragt Maybrit Illner am Donnerstagabend nach dem aktuellen Fiebergrad in der CDU. Wer will hier was und was hilft der Partei? Die Diskussionsrunde findet darauf erstaunlich deutliche Antworten.

Auch am Tag drei nach der CDU-Pleite in Thüringen schlagen die Wellen in der Partei hoch. Kritiker und Unterstützer der Kanzlerin befeuern die Debatte weiter. Und dann ist da noch ein überraschender Vorschlag.

Nach dem vernichtenden Wahlergebnis bei der Landtagswahl in Thüringen ist in der CDU ein Machtkampf entbrannt. Von vielen Seiten hagelt es Kritik an der Kanzlerin. Nur einer nimmt Angela Merkel in Schutz.

Thüringen hat - mit hoher Wahlbeteiligung - einen neuen Landtag gewählt: Der große Sieger ist Bodo Ramelow. Doch auch wenn die Linke die absolute Mehrheit erringen konnte - die rot-rot-grüne Koalition hat ihre verloren. Verfolgen Sie alle Entwicklungen am Tag nach der Wahl in unserem Live-Ticker.

CDU-Politiker Carsten Linnemann schlägt heftige Kritik entgegen für seinen Vorstoß, Kinder mit schlechten Deutschkenntnissen später einzuschulen. Sogar Parteikollegen unterstellen ihm "Populismus", die Opposition fühlt "Fremdscham". Ein grundsätzliches Verbot hat der Fraktionsvize allerdings nicht gefordert.

CDU-Politiker Carsten Linnemann hat mit seinem Vorstoß, Kinder mit schlechten Deutschkenntnissen später einzuschulen, eine heftige Debatte angestoßen.

Manche Vorschläge in der Politik lösen schnell eine heiße Debatte aus. Das könnte auch bei diesem Thema passieren: Kinder, die nicht richtig Deutsch verstehen, sollten auch nicht eingeschult werden. Diese Forderung kommt jetzt aus der CDU.

Der Bedarf an religiösen Betreuern für Ausländer wird nach Ansicht der Bundesregierung größer. Viele von ihnen kommen selbst aus dem Ausland. Damit es mit der Integration klappt, sollen sie für eine Einreisegenehmigung künftig Deutschkenntnisse vorweisen.

CDU-Wirtschaftsflügel fordert schnell Signale von Kramp-Karrenbauer

Der Umgang Deutschlands mit dem Migrationspakt der Vereinten Nationen wird derzeit wieder diskutiert. Während die Befürworter einer Unterschrift vor allem Schutz und Rechte von Migranten gewahrt sehen, befürchten Gegner, dass der Pakt eine grenzenlosen Migration fördern wird.

Ehegattensplitting, Solidaritätszuschlag und Grundfreibetrag - selten wurde in einer Polittalkshow so leidenschaftlich über Steuern gestritten wie in der jüngsten Ausgabe von "Hart, aber fair". Der Erkenntnisgewinn für den Zuschauer ist trotzdem überschaubar. 

Wie soll die Koalitionskrise um den Verfassungsschutzchef nur gelöst werden? Kaum denkbar, dass hinterher alle zufrieden sind - selbst wenn sich die Parteichefs jetzt wieder zusammensetzen.

War es das? Die CDU-Vorsitzende Merkel will ihr neues Kabinett jünger und weiblicher machen. Beruhigen die Personalentscheidungen ihre Kritiker? Eine Antwort wird es wohl schon beim CDU-Sonderparteitag an diesem Montag geben.

In der CDU rumort es, vor allem jüngere Politiker fordern eine inhaltliche und personelle Neuaufstellung der Partei. Die CDU-Vorsitzende und Kanzlerin Angela Merkel hat zugesagt, noch vor dem Parteitag am 26. Februar das Personaltableau für die Besetzung der CDU-Bundesministerien vorzustellen. Wer kommt bei der CDU für eine Erneuerung in Frage?

Koalitionsvertrag da, alles gut? Auch in der CDU gibt es nach dem mühsamen Abschluss der Verhandlungen für eine neue GroKo einiges Grummeln. Hat sich Merkel für ihre vierte Kanzlerschaft verkauft?

Warum sollte im TV-Studio klappen, was den Sondierern gelingt? Am Freitagmorgen wurde bekannt: Die "Jamaikaner" vertagen sich. Dass Jamaika ein wackliges Konstrukt ist, dieser Eindruck verstärkte sich bereits am Donnerstagabend im Lauf des Talks bei Maybrit Illner.

732 Milliarden Euro sind viel Geld. Doch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will diese Rekord-Steuereinnahmen nicht als Anlass für niedrigere Belastungen nehmen. Das sehen Teile seiner Partei anders – und natürlich die übrigen Parteien. Doch was würden sie mit dem vielen Geld tun, dass der Staat an Steuern einnimmt? Ein Überblick.

Bei Maybrit Illner wird eifrig über die Kanzlerkandidatur von Martin Schulz für die SPD diskutiert. Ein SPIEGEL-Journalist wagt einen brisanten Vergleich mit einem einstigen Star der CSU – und nennt Angela Merkel die erste Sozialdemokratin des Landes.

Befürworter von Flüchtlingskontingenten fordern, dass eine festgelegte Anzahl an Flüchtlingen organisiert nach Deutschland geholt wird. Ist das die Lösung für einen gesteuerten, menschenwürdigen Zustrom?