Manfred Weber

Die parteiinterne Diplomatie läuft bis zuletzt auf Hochtouren. Kann ein Ausschluss der Orban-Partei aus der EVP verhindert werden? Und gibt es eine Lösung, die für alle gesichtswahrend ist? Am heutigen Mittwoch fällt die Entscheidung.

Manfred Weber will am kommenden Dienstag Viktor Orban in Ungarn besuchen. Anlass für das Treffen ist der drohende Ausschluss von Orbans "Fidez"-Partei aus der Europäischen Volkspartei. 

Mehr Europa oder weniger Europa? Bei Anne Will standen vier EU-Anhänger einer großen Skeptikerin gegenüber. Und die beschimpfte gleich mal Frankreichs Präsident Emmanuel Macron als "Loser".

Eile beim Brexit ist dringend geboten, findet EVP-Fraktionschef Manfred Weber. In ein Interview wendet er sich drei Wochen vor dem geplanten Austrittstermin Großbritanniens an alle politischen Parteien fordert vor allem eines: Klarheit.

Zeit für klare Worte: Die Politiker der CDU und CSU nützen den politischen Aschermittwoch, um auszuteilen. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer nimmt Stellung zu ihrem Karnevals-Aufreger.

Oft läuft EU-Politik unter dem Radar der Öffentlichkeit. Anders im Fall der geplanten Urheberrechtsreform. Tausende gehen gegen die Pläne auf die Straße, weil sie das freie Internet in Gefahr sehen. Die konservative Fraktion im EU-Parlament wollte eilig eine Entscheidung herbeiführen. Jetzt rudert die EVP zurück. 

Das Ungarn unter Viktor Orban kennt nur die permanente Kampagne. Der US-Milliardär und Philanthrop George Soros spielt darin den immer wiederkehrenden Hauptbösewicht. Den jüngsten Zweitakteur Juncker soll nun die nächste Figur aus Orbans Brüsseler Hass-Tableau ablösen.

Kein Schlagabtausch, dafür viele Zahlen: Finanzminister Olaf Scholz und CSU-Politiker Manfred Weber diskutieren bei "Maybrit Illner", ob der Staat noch das Geld für teure Projekte hat. Eine klare Antwort gibt es nicht.

Die britische Premierministerin Theresa May hat das Parlament in London um ein Mandat für Nachverhandlungen zum Brexit-Abkommen gebeten. London müsse den übrigen 27 EU-Staaten endlich klar zu sagen, was die Briten in Sachen Brexit wollen.

Nach der krachenden Ablehnung ihres Brexit-Deals kann Premierministerin May den Laden gerade noch einmal zusammenhalten. Doch Brüssel fordert eine rasche Ansage, wie es nun weitergehen soll.

Das britische Parlament hat dem Brexit-Deal eine deutliche Absage erteilt. Premierministerin May muss sich nach der schweren Klatsche einem Misstrauensvotum stellen. Droht jetzt das Chaos?

Der größte anzunehmende Unfall ist passiert - was nun? Nach dem Brexit-Schock mit dem vom britischen Unterhaus abgeschmetterten Austrittsvertrag mit der EU steht Premierministerin Theresa May vor einem Scherbenhaufen. Fünf Szenarien, wie es weitergehen könnte.

Das britische Parlament stimmt am Dienstag über den Brexit ab. Frank Plasberg diskutierte mit seinen Gästen über die Folgen. Während ein Unternehmer leidenschaftlich für Zusammenarbeit und Freundschaft mit den Briten warb, überraschte AfD-Politikerin Beatrix von Storch mit einer gewagten These.

Mehr als hundert EU-Abgeordnete haben sich einem Medienbericht zufolge in einem offenen Brief an die Briten gewandt. Sie rufen das Land dazu auf, auf den EU-Austritt zu verzichten. Indes warnen deutsche Wirtschaftsvertreter vor den Folgen eines ungeregelten Brexits für Deutschland.

Nach 18 Jahren CDU-Chefin Merkel nun die erste Jahresauftakt-Klausur mit Annegret Kramp-Karrenbauer. Es soll ein Arbeitstreffen werden - und ein weiteres Signal der Einigkeit mit der CSU.

Am Mittwoch setzen die völlig zerstrittenen britischen Parlamentarier ihre Brexit-Debatten fort. Am 15. Januar wollen sie dann über das Abkommen abstimmen. Den EU-Politikern bleiben so lange nur Appelle.

Auf EU-Ebene ist er eine Nummer, doch wohl den meisten Europäern ist Manfred Weber noch kein Begriff. Dennoch könnte der CSU-Mann bald neuer EU-Kommissionspräsident werden. Was will er, was treibt ihn?

Manfred Weber hat einen neuen Rivalen: Die Europäischen Sozialdemokraten haben den Niederländer Fans Timmermans zu ihrem Spitzenkandidaten für die Europawahl auserkoren. 

Der Streit um den UN-Migrationspakt wird immer lauter. Die Runde bei "Maischberger" schlingert zwischen Versachlichung und populistischen Versuchungen hin und her. Besonders ein TV-Moderator ledert los.

Theresa May kommt mit einem Entwurf für einen geordneten Brexit zurück nach London. Doch ob dieser das Parlament überzeugt, ist fraglich. Sollten die Abgeordneten ihr die kalte Schulter zeigen, dürfte das das Ende der Regierung May sein - und eine Einigung mit der EU über den Austritt Großbritanniens wieder in weiter Ferne liegen.

Italien lässt den Haushaltsstreit mit der EU weiter eskalieren. Die Aufnahme neuer Schulden solle nicht durch Sparmaßnahmen, sondern durch den Verkauf staatlicher Immobilien abgefedert werden. Die nervösen Märkte wird das bei einer aktuellen Staatsverschuldung von rund 2.300 Milliarden Euro wohl kaum beruhigen.

Manfred Weber Ein Deutscher soll EU-Kommissionspräsident von Jean-Claude Juncker beerben: Manfred Weber geht bei der Europawahl 2019 als Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei in das Rennen um das Amt. Das meldet die dpa. Der 46-Jährige wird damit Gegenspieler des Sozialdemokraten Frans Timmermans.

Es ist so gut wie vollbracht: Die schwarz-orange Koalition in Bayern steht, am Dienstag soll Markus Söder zum Ministerpräsidenten gewählt werden. Für die CSU ist damit aber das turbulente Jahr noch nicht zu Ende.

Die Verhandlungen über eine Beitritt der Türkei zur Europäischen Union kommen seit Jahren nicht voran. Soll die EU einen Schlussstrich ziehen? EVP-Chef Manfred Weber sagt Ja.

Der CSU-Europapolitiker Manfred Weber ist skeptisch, dass ein Vertrag für den EU-Austritt Großbritanniens zustande kommt.