Sahra Wagenknecht

Sahra Wagenknecht ‐ Steckbrief

Name Sahra Wagenknecht
Beruf Mitglied des Bundestages, Abgeordneter
Geburtstag
Sternzeichen Krebs
Geburtsort Jena
Staatsangehörigkeit Bundesrepublik Deutschland
Familienstand verheiratet
Geschlecht weiblich
Haarfarbe schwarz
Augenfarbe braun
Links www.sahrawagenknecht.de
#Aufstehen

Sahra Wagenknecht ‐ Wiki: Alter, Größe und mehr

Sahra Wagenknecht wurde 1969 in Jena als Tochter einer Deutschen und eines Iraners geboren. Ihr Vorname wurde bei ihrer Geburt noch "Sarah" geschrieben – dies ließ sie später ändern, gemäß der ursprünglichen, persischen Schreibweise.

Nach der Wende studierte sie von 1990 bis 1996 Philosophie und Neuere Deutsche Literatur und schlug dann eine Politiker-Karriere mit vielen Stationen ein: 1991 bis 1995 war sie im Parteivorstand der PDS, 2007 bis 2014 im Vorstand der Partei Die Linke, von 2010 bis 2014 stellvertretende Vorsitzende der Linken, 2011 Erste stellvertretende Sprecherin der Linken mit Wiederwahl 2013 und seit 2015 Vorsitzende der Fraktion Die Linke.

Ihre Kommentare zu ökonomischen Themen brachten Wagenknecht als "nur" studierte Philosophin oft Kritik ein – bis sie im Herbst 2012 in Wirtschaftswissenschaften promovierte. In ihrer Partei gilt sie als Querdenkerin, regelmäßig treibt sie den Blutdruck ihrer Genossen nach oben, zum Beispiel mit ihren kontroversen Aussagen zu Merkels Flüchtlingspolitik 2016, für die sie von den Linken viel Kritik, von Seiten der AFD aber Applaus erhielt.

So sagte sie nach der Silvesternacht von Köln beispielsweise: "Wer sein Gastrecht missbraucht, der hat sein Gastrecht eben auch verwirkt." Auf dem Parteitag der Linken bekam sie dafür im Mai 2016 von der Gruppe "Antifaschistische Initiative Torten für Menschenfeinde" eine Torte ins Gesicht. Nach dem Angriff sagte sie mit Blick auf das "Bekennerschreiben" vor ihrer Partei: "Schlimmer als die ganze Torte ist die Beleidigung, mit Frau von Storch auf eine Stufe gestellt zu sein."

Sahra Wagenknecht war von 1997 bis 2013 offiziell mit Ralph-Thomas Niemeyer verheiratet. Seit 2014 ist sie mit Oskar Lafontaine verheiratet. Sie leben zusammen nahe der französischen Grenze in Merzig.

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Sarah Wagenknecht sieht bei der Linken eine Entfremdung von ihrerem eigentlichen Kernklientel. Wie die scheidenden Fraktionschefin erklärt, habe die Partei ihrer Meinung nach die Interessen der Ärmeren Bevölkerungsschichten teilweise aus den Augen verloren. 

Überarbeitung ist längst kein exotisches Phänomen aus Japan mehr, man findet sie inzwischen überall. Den Teilrückzug von Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht nahm Anne Will am Sonntagabend zum Anlass, über Arbeitsüberlastung zu sprechen. Der wichtigsten Frage wich Anne Will aber immer wieder aus.

Erst der Rückzug bei der Sammlungsbewegung "Aufstehen", jetzt der nächste Schritt: Sahra Wagenknecht will nicht mehr für den Fraktionsvorsitz der Linken antreten. Gesundheitliche Gründe sollen sie zu diesem Schritt bewogen haben.

Sie hatte die Bewegung vergangenes Jahr ins Leben gerufen und "Aufstehen" ein Gesicht gegeben: Nun will Wagenknecht die Verantwortung an die Basis abgeben. Sie spricht auch von "extremem Stress".

Sechs Monate ist es her, dass Sahra Wagenknecht den Startschuss für "Aufstehen" gab und großes Medieninteresse auslöste. Mittlerweile ist es ruhiger um Aufstehen geworden, erste Kritiker erklären das Projekt für tot. Stimmt das? 

Sahra Wagenknecht kann nicht am Parteitag der Linken am Wochenende in Bonn teilnehmen. Die Linksfraktionschefin sei erkrankt, hieß es. 

Frisch aus der Winterpause macht sich Anne Will mit ihren Gästen an das Thema des Frühjahrs: den Brexit. Doch obwohl im Studio am Ende eine aufgebrachte Atmosphäre herrschte wie im britischen Unterhaus, kamen aus der Runde am Ende doch noch Zeichen der Hoffnung. Wenn auch nur klitzekleine.

Die von Sahra Wagenknecht initiierte linke Sammlungsbewegung "Aufstehen" zieht auch Mitglieder und Wähler der AfD an.

Wie fühlt sich das eigentlich an, Armut? Bei "Maischberger" erzählt ein bemerkenswerter junger Mann vom Flaschen sammeln, stinkenden Klamotten und seinem harten Ausweg. Der Rest der Runde kabbelt sich entlang altbekannter Fronten über Reichtum und Armut im Land.

Er lebt in Irland und den USA, seine Heimat Österreich liebt er. Der Schock-Maler Gottfried Helnwein will auch mit 70 mit gesellschaftskritischen Motiven aufrütteln. Die größte Gefahr sieht er nicht in Donald Trump, sondern in der "politischen Korrektheit".

Frank Plasberg hat am Montagabend im TV den Zustand der Regierungskoalition zum Thema gemacht. Die Vertreter von Union und SPD verstärkten bei "Hart aber fair" den Eindruck, dass es um die GroKo nicht gut bestellt ist. Dass sich die Runde nicht in gegenseitigen Anschuldigungen und Kleinklein verlor, war vor allem dem Poltikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte zu verdanken. 

Politisch wird über eine Beteiligung der Bundeswehr an möglichen militärischen Vergeltungsschlägen in Syrien noch gestritten. Rechtlich scheint die Lage nach einem aktuellen Gutachten dagegen ziemlich klar zu sein.

Sammeln kann auch spalten: Das hat Sahra Wagenknecht mit ihrer neuen linken Bewegung bereits zu spüren bekommen. Von den Parteiführungen der SPD, der Grünen und der Linken bekommt sie Gegenwind. Von anderer Seite gibt es dagegen Applaus - unerwünschten.

Die linke Sammlungsbewegung "Aufstehen", initiiert von Sahra Wagenknecht, ist gestartet. Eine "handfeste Krise der Demokratie" ist laut der Linke-Fraktionsvorsitzenden verantwortlich für die Gründung der Initiative. Mehr als 100.000 Unterstützer hätten sich registriert.

Sahra Wagenknecht macht mit "Aufstehen" von sich reden. Mit der sogenannten Sammelbewegung will die Fraktionschefin der Linkspartei neue linke Mehrheiten in Deutschland erreichen. Doch Politologen warnen: Statt es zu einen, könnte die Initiative das linke Lager weiter spalten. Auf das Aufstehen würde ein schmerzhafter Sturz folgen. 

Am Dienstag will Linke-Fraktionschefin Sarah Wagenknecht gemeinsam mit Oskar Lafontaine den Startschuss für die neue von ihnen ins Leben gerufenen Sammelbewegung "Aufstehen" geben. Ihr Ziel: Langfristig Optionen für linke Regierungsmehrheiten zu suchen. Doch Kritiker gibt es sowohl von außerhalb, als auch aus den eigenen Reihen.

Die österreichische Bürgerbewegung #aufstehn hat sich gegen die Vereinnahmung des Hashtags durch Sahra Wagenknechts linke Sammlungsbewegung #aufstehen positioniert.  Hashtag vor dem Namen, Schriftart und Farben seien von der österreichischen Organisation kopiert worden, sagte die Geschäftsführerin Maria Mayrhofer von #aufstehn.

Sahra Wagenknecht sieht die Politik in einer Krise. Den Regierenden gehe es mehr um Macht als um Inhalte. Ihre Partei alleine können die Politik nicht ändern, also will die Fraktionsvorsitzende der Linken nun parteiübergreifend linke Kräfte bündeln – in einer Sammelbewegung. Im Exklusiv-Interview verrät Wagenknecht, was die Initiative ist, wie sie die Politik verändern soll und was sie ihren Kritikern zu sagen hat.

Beim ZDF-Sommerinterview mit Bettina Schausten übt die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock Selbstkritik, räumt aber gleichzeitig mit Vorurteilen gegenüber ihrer Partei auf. Eine gute Gelegenheit also, einmal darüber zu reden, wie man Politik vermittelt, die kurzfristig wehtut, aber langfristig hilft. Leider blieb diese Gelegenheit ungenutzt.

Noch ist Sahra Wagenknecht mit ihrer neuen linken Bewegung nicht gestartet, da weht ihr bereits ein scharfer Wind entgegen. Seit Samstag ist die Website der Sammelbewegung "Aufstehen" online. Wofür sie steht, bleibt schwammig.

Im Osten Deutschlands verdienen die Menschen weniger als im Westen. Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte, fordert: Die Wirtschaft im Osten muss gestärkt werden.

Jetzt macht Sahra Wagenknecht erst: Lange sprach die Linkenfraktionschefin von Plänen, eine linke Sammlungsbewegung gründen zu wollen. Nun gibt sie den Namen bekannt: "Aufstehen". Umgehend erntet sie Kritik aus der eigenen Partei.

Die Fraktionsvorsitzenden der Grünen und der Linken im Bundestag, Anton Hofreiter und Sahra Wagenknecht, haben die Zusage der EU für mehr Soja- und erleichterte Flüssiggasimporte aus den USA kritisiert.

Macht die CSU das Geschäft der AfD und stürzt die Kanzlerin? Der dramatische Machtkampf zwischen Seehofer und Merkel stellt den Parteitag der Rechtspopulisten in den Schatten. Ihr Rechtsaußen Höcke träumt in Augsburg vom Aufstieg zur Volkspartei.

Gemeinsamkeiten mit der CSU? Ja, die gebe es, sagt Linken-Chefin Katja Kipping – aber nicht in inhaltlicher Hinsicht. Im Interview spricht sie über semantische Feinheiten im Leitantrag, Europa als Friedensmacht und Kaffeetrinken mit Sahra Wagenknecht.